MÜSSEN – KÖNNTE – DÜRFEN

Hallo und herzlich Willkommen! Ich bin mir sicher, jeder von euch kennt das. Ich MUSS noch schnell einkaufen gehen, dann MUSS ich meine Wäsche machen, dazwischen MUSS ich kochen, meine Oma MUSS ich auch wieder mal besuchen, einen Kuchen für den Kindergarten MUSS ich noch backen, im Garten MUSS ich das Unkraut jähten, meine Freundin MUSS ich zurück rufen, und und und…

MÜSSEN, MÜSSEN, MÜSSEN

Dieses ständige MÜSSEN war jahrelang mein täglicher Begleiter – von morgens bis abends! Heute schnürt mir alleine das Wort schon den Hals zu, macht alles in mir eng und unfrei. Irgendwann hatte ich die Nase gestrichen voll, von dem ewigen Sollen und Müssen. Klar MÜSSEN wir viele Dinge erledigen und tun – arbeiten gehen um Geld zu verdienen, Einkaufen damit wir nicht verhungern, Wäsche waschen,…! ABER, wie vieles MÜSSEN wir tatsächlich? Was ist davon wirklich essentiell? Wie viel bürden wir uns selber auf? Ist es notwendig jeden Tag Staub zu saugen? Muss wirklich immer alles tipi topi aufgeräumt sein? Ist es nicht scheißegal, ob im Garten das Unkraut noch Tage wuchert?

Mal ehrlich, wir sind doch echt bescheuert, wie viel Zeit, Energie und Kraft wir uns selber rauben, mit dem täglichen MÜSSEN!

Meine körperlichen und seelischen Erkrankungen haben mir gezeigt, wie wenig davon tatsächlich sein MUSS. Ich mag es gerne, wenn es sauber ist, es im Haus gut riecht, die Wäsche gewaschen ist, mein Garten aufgehübscht wird…ABER nur wenn es für mich passt, das MÜSSEN sich leicht anfühlt, kein Druck dahinter ist und vorallem, ich es NICHT FÜR ANDERE mache!

Was dir helfen könnte, auch dein MÜSSEN zu reduzieren ist:

  • Frage dich, ob es JETZT wirklich sein MUSS, oder es später auch noch ausreicht
  • Hinterfrage deine Glaubenssätze, wer verlangt das von dir, welche Stimme hörst du
  • Ersetze das MÜSSEN durch KÖNNTE, es ermöglicht dir, dich bewusst zu entscheiden
  • Frage dich, was du stattdessen lieber machen möchtest – was brauchst du JETZT

Wie fühlt es sich für dich an, wenn du sagst, ich MUSS heute noch Wäsche machen? Enge, Unlust, Druck…? Und wie fühlt es sich an, wenn du sagst, ich KÖNNTE heute noch meine Wäsche machen? Frei, selbstbestimmt, weit…?

Ein noch freieres, zufriedeneres und dankbareres Gefühl ist das DÜRFEN. Ich liebe das Wort DÜRFEN wirklich sehr. Ich ersetze es bewusst in meinen MÜSSEN Sätzen, weil es sich einfach wunderbar anfühlt. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, Respekt und Ruhe. Dazu noch ein paar tiefe Atemzüge – herrlich! Ich darf heute was leckeres Kochen, ich darf in meinen Garten werkeln, ich darf meine Bude in Schuss bringen,…

VORALLEM –

ICH DARF ES MIR GUT GEHEN LASSEN ❤

Ich wünsche dir ganz viel Freude und Leichtigkeit, beim Beobachten und Ersetzen deiner ICH MUSS Sätze!! Weite, freie, gelassene Entscheidungen des ICH KÖNNTE. Dankbare, liebevolle, freudige Gefühle des ICH DARF!

LET IT FLOW, deine Katrin

4 Kommentare zu „MÜSSEN – KÖNNTE – DÜRFEN

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