alter gewohnter Sumpf vs. neuer unsicherer Weg

Hallo und herzlich Willkommen! Ergeht es dir manchmal auch so?

  • du machst Dinge, die dir keine Freude (mehr) bereiten, aber eine Veränderung macht dir Angst?
  • du umgibst dich mit Menschen, die dir im Grunde deines Seins, am Arsch gehen – aber bevor du alleine bist, nimmst du es hin?
  • du machst eine Sportart, um zur breiten Masse zu gehören, obwohl du keine Lust darauf hast, weil du dich lieber im Freestyle bewegst?
  • du verhältst dich so, wie es der Großteil deines Umfeldes tut, obwohl du es anders empfindest, aber als Angst vor Ablehnung bleibst du bei deinem Verhalten?
  • du arbeitest in einem Job, der dir keinen Spaß macht, nur um Geld zu verdienen – weil dir ein neuer unbekannter Weg, Unsicherheit beschert?
  • du erziehst deine Kinder nach alten Schemata, obwohl du es gerne anders machen möchtest, aber nach Meinung der anderen, ist das der richtige Erziehungsstil?

Kommt dir das eine oder andere Beispiel bekannt vor? Ich kenne sie auch😕

Wie oft habe ich gute Miene zum bösen Spiel gemacht?! Wie oft habe ich mich beeinflussen lassen, anstatt meinen Weg zu gehen?! Wie oft musste ich auf die Fresse fallen, um zu erkennen, dass mir die Meinung anderer, SCHEISSEGAL sein kann?! Wie oft habe ich mich mit Menschen umgeben, die mir nicht gut getan haben?! Wie oft habe ich mich und meine Möglichkeiten selbst begrenzt?! Wie oft habe ich im alten gewohnten Sumpf ausgeharrt, weil meine Angst vor Neuem größer war?!

Ich muss zugeben, dass ich manchmal echt enttäuscht und wütend auf mich war, wenn ich mich anders verhalten habe, als ich es gefühlt habe. Ich bin mir selber so oft im Weg gestanden, weil ich Angst hatte, mich zu behaupten, anderer Meinung zu sein, Menschen aus meinem Leben auszuladen, den Job zu wechseln,…scheinbar musste ich echt immer wieder in der Scheiße landen, um zu erkennen, SO geht es nicht weiter! Es ist ja nicht so, dass ich es nicht gefühlt habe, meine innere Stimme hat wirklich ihr bestes getan und doch blieb ich genau SO. Warum? Weil sich dieses grässliche Gefühl sofort gemeldet hat, wenn ich nur an eine Veränderung dachte – ANGST! Meine Gedanken haben grundsätzlich mit „was ist wenn,….?“ angefangen – klare Angstgedanken! Und ich die Meisterin in Mindf******, habe natürlich diese Gedanken zu Ende gedacht und noch herrlich ausgeweitet – bis sich wirklich jegliches Gefühl von Sicherheit verkrümelt hat! 👏👏👏 Auch heute kommen mir noch angsterfüllte Gedanken unter, aber ich versuche sie nicht zu Ende zu denken, schlimmer zu machen, sondern sie als das zu akzeptieren was sie sind – angstvolle Gedanken – danke, kenn ich schon – weiter im Text! 😉

Heute und Jetzt versuche ich, Verständnis mir selber gegenüber zu zeigen – weil meine Glaubenssätze, Verhaltensmuster und Reaktionen oder Nicht- Reaktionen, meist Produkte kindlicher Prägungen sind! Ich beobachte – so wertfrei wie möglich – bewusst meine Gedanken, Gefühle, meine Reaktion und mein Verhalten. Und immer wieder darf ich feststellen, dass es die kindlichen Erfahrungen und Muster sind, die in mir aufploppen! .

Das Bedürfnis nach Bindung, das Bedürfnis nach Liebe, das Bedürfnis nach Anerkennung, das Bedürfnis nach Sicherheit und das Bedürfnis der Zugehörigkeit.

JEDER hat Anteile in sich – wo ein bestimmtes Bedürfnis, nicht ausreichend erfüllt worden ist! Solange diese Anteile, dein Leben nicht stören, deinen Alltag erschweren oder du immer wieder an der selben Haltestelle deines Lebens landest, ist das nicht weiter schlimm. Beeinträchtigend und belastend ist es dann, wenn diese Muster und Prägungen, deinen Weg permanent kreuzen, du im alten gewohnten Sumpf weiter stampfst und du immer unzufriedener (bis hin zu Erkrankungen) wirst. Unsere Eltern (zumindest die Meisten) haben immer versucht ihr Bestes zu geben – so wie sie es selber gelernt haben! Darum bringe Verständnis auf, auch wenn ihr heute noch unter gewissen „Störungen“ leidet. Ja, manches haben sie einfach nicht gut gemacht! Das ist Fakt und brauchen wir auch nicht schönreden, aber sie konnten es nicht besser!

JETZT ist die Zeit – deine Muster anzusehen – sie zu akzeptieren – und deinen gesunden Erwachsenenanteil sprechen und leben zu lassen!

Versuche dir selber klar zu werden, wann dein ängstliches, verletztes, trauriges, wütendes, undiszipliniertes,…Kind spricht! Wenn du es erkennst, dann sag ihm liebevoll, dass du JETZT Erwachsen bist und du im Leben nichts zu befürchten hast. Zurückweisungen OK sind, weil nicht jeder mit jedem kann. Es keine 100%ige Sicherheit im Leben gibt, aber in nächster Zeit, du sicher nicht hungern, frieren und obdachlos sein wirst. Es immer Menschen gibt, die dich lieben. Du deine eigenen Erfahrungen sammeln darfst! Du mutig neue Wege probieren darfst und ja, auch unsicher sein darfst – mit dem Wissen – es kann dir nichts passieren!

Manchmal sind unser Muster und Glaubenssätze, wie in Stein gemeißelt, eingebrannt und gefühlt unverrückbar! Es bedarf einer längeren Therapie und Eigentherapie, sich langsam davon zu befreien!

Ich habe für mich einen Weg gefunden, wenn ich eine größere neue Entscheidung treffen soll/darf.

Ich blende für den Moment MEINE ALTEN ÜBERZEUGUNGEN UND PRÄGUNGEN aus und stelle mir vor, wie meine Eltern

  • mich ermutigen,
  • mir zur Seite stehen,
  • mir Sicherheit und Schutz bieten,
  • es in Ordnung finden und
  • mir versichern, dass sie mich und meine Entscheidung akzeptieren!!!

weiters stelle ich mir vor, wie stolz sie auf MICH sind, MEINEN Weg zu gehen! Und „worst-case“ mir helfen, mich unterstützen und vor allem, mich immer lieben werden!

Denn dein Unterbewusstsein kann nicht Realität von Vorstellung unterscheiden!!! Darum finde ich Imaginationsübungen so wertvoll! Deinem Geist und deinem Unterbewusstsein ist es egal, wie du zu guten Gefühlen kommst – es nimmt sie an – ob real oder „fake“!

Ich wünsche dir, den Mut DEINEN Weg zu gehen, die Sicherheit DEINE Entscheidung zu treffen und DEINE LIEBE die dich dahinführt!

LET IT FLOW, deine Katrin

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