kämpfst du noch oder vertraust du schon?

Hallo und herzlich Willkommen! Kennst du das auch? Dein Leben fühlt sich so an, als würdest du um ALLES kämpfen müssen! Du findest dich immer wieder im Kampfmodus, weil die Leichtigkeit ein Fremdgefühl geworden ist – du kämpfst ständig:

  • Um ein bisschen mehr Ruhe!
  • Um den richtigen Platz in deinem Job!
  • Um mehr Gehalt!
  • Um mehr Aufmerksamkeit von deinem Partner!
  • Um mehr Wertschätzung!
  • Um mehr Liebe, Freude und Leichtigkeit!
  • Um deine Gesundheit!
  • uvm.

Es ist kraftraubend, mühsam und anstrengend! Es raubt dir Energie, Zeit und Lebensfreude! Du wirst immer frustrierter, genervter, aggressiver und müder – aber du kannst nicht aufhören zu kämpfen, weil du das Gefühl hast du musst! JEIN!

Es gibt Bereiche im Leben, da zahlt es sich aus in den Kampfmodus zu switchen, sich (im Notfall) zu bewaffnen und für sein Recht zu kämpfen! Ein Recht auf ein gutes Gehalt, ein Recht auf „Gesund-Werden“, ein Recht auf Ansprüche im Land, ein Recht auf Ruhe,… ABER einen Kampf im Leben wirst du NIE gewinnen – den Kampf gegen DICH selbst – außer du entscheidest dich für den Freitod – und das passiert leider immer noch VIEL zu häufig!

Wie oft kämpfst du gegen DICH? Deine Gefühle? Deine Gedanken? Dein Verhalten? Deinen Körper? Deinen Charakter? Deine persönliche Konstitution? Dein „Anders-Sein“? Dein LEBEN?

Wenn ich heute zurück blicke auf meinen Verlauf des Lebens, war ich verdammt oft im Kampfmodus 😥! Mein zweiter Vorname war Anspannung! Natürlich war nicht alles schlecht bei mir, im Gegenteil, ich hatte wunderbare Momente, Wochen, Jahre,… Doch meine inneres Kämpfen war stetig präsent! Stetig in Alarmbereitschaft!

Meine letzten drei Jahre waren bis dato, die anstrengendsten und freudlosesten ever!

KAMPF 1:

Im November 2017erlitt ich einen schweren Bandscheibenvorfall in der LWS, der sich löste (sequestriert) und sich um meinen Nerv kuschelte, ihn abdrückte und ich meinen Vorfuß nicht mehr heben konnte – von den brutalen Schmerzen ganz abgesehen – dieser musste sofort operiert werden, um den Nerv zu retten! Nach der OP 6 Wochen Schonung und anschließend Physiotherapie! Doch schon zwei Monate nach der OP, wieder Schmerzen! Diagnose via MRT: entzündliche Prozesse im Narbengewebe und Ödembildung im Knochen (Osteochondrose)! FUCK! Das einzige was in der Zeit den Heilungsverlauf unterstützte – Schonung! Ich war am Ende! Nicht schon wieder, nur herum liegen – und das ganze mit einem zweijährigen Kind! Jeder Elternteil weiß, wie lebendig die Zwerge in dem Alter sind. Spazierengehen durfte ich natürlich, nur vergeht dir das, wenn bei jedem zweiten Schritt der Schmerz in deinen Rücken einfährt und du schreien könntest – und das mit dem kleinen Spatz, der in alle Richtungen läuft, nur nicht in deine! 🙄 Leider war meine Psyche für diese Herausforderung nicht stabil genug und es entwickelte sich eine Überlastungsreaktion, Depression und Panikattacken! So vergingen Monate – physisch und psychisch im Arsch – und mein Krankenstand lief bald aus! Der zusätzliche Druck, vielleicht bald ohne Geld auskommen zu müssen, (ich war ja noch nicht arbeitsfähig), verhinderte meine Heilung, wo ging. Im Krankenhaus haben sie mir geraten, ich solle doch um eine zeitlich begrenzte Pension ansuchen, die ich mit meinen Erkrankungen sicher bekam, zumal ich ja immer berufstätig war! Gesagt – Getan!

Kampf 2

Nach einigen Wochen Wartezeit kam ein Brief der Pensionsversicherungsanstalt, indem mir mitgeteilt wurde, dass ich zur Begutachtung zu einem ihrer Ärzte kommen soll. Bis dahin alles gut! Die Begutachtung (wg. Psyche) verlief angenehm! Nach einigen Tagen wieder ein Brief von der PVA, ich müsste mich noch einem dreistündigen Psychotest unterziehen, von einem neutralen Psychologen! Wie bitte???? Na gut, nach Stunden des Heulens habe ich mich soweit beruhigt und akzeptiert, dass eine weitere Untersuchung notwendig ist! Wie ich drei Stunden schaffen sollte, wusste ich nicht! Am besagten Tag des Termins, hab ich dann verschiedene Test absolvieren müssen, Reaktion, Merkfähigkeit, kognitive Denkaufgaben,…! Puhhhh endlich geschafft! Zwei Wochen später wieder ein Brief der PVA: ihr Antrag auf I-Pension ist ABGELEHNT! Ich war so traurig, verzweifelt und wütend zugleich, dass ich alle Simulanten verfluchte, die sich ihre Invaliditätspension „erspielt“ hatten! (Kenne jemanden, der aus der Reha flog, wegen Cannabis Konsum und trotzdem weiter Geld bekommt von der PVA – Diagnose Panikstörung) und ich ehrliche Haut, psychisch und physisch humpelnd, habe keinen Anspruch!? Bitte versteht mich nicht falsch, JEDER soll die Zeit bekommen, um gesund zu werden und fit für den Arbeitsmarkt, aber manchmal ist es einfach nur UNFAIR! Ich wollte und konnte es so nicht auf mir sitzen lassen, dieses Ergebnis akzeptieren, also ging ich in zur AK und legte Einspruch ein, gegen dieses Urteil! Und während die Zeit so verging, ich wieder Untersuchungen hatte (psychiatrisch und orthopädisch) erlitt ich einen doppelten Bandscheibenvorfall!!! Ich schickte den Verschlechterungsantrag wieder zur PVA. Retour Brief: Nicht glaubhaft nachgewiesen, dass ich arbeitsunfähig sei! ABGELEHNT!!! Da meine „lieben“ untersuchenden Ärzte meinten, so 20 Wochenstunden sollten machbar sein, habe ich die Klage zurück gezogen, weil ich nur verlieren konnte! (das zog sich bis Sept. 2019)

Kampf 3

Nach dem ganzen Theater war ich für das AMS (ich hatte vor dem Bandscheibenvorfall meine Karenz beendet) wieder vermittlungsfähig und dem entsprechend haben die auch von mir sehen wollen, dass ich mich bewerbe! Eh klar! Ich bewarb mich beinahe überall, was mir ansatzweise gefallen hat, leider nur immer mit dem Gefühl – ich bin nicht bereit dafür! Aber es blieb mir nichts anderes übrig! Ich war wirklich verzweifelt, weil ich einfach nicht konnte, wie es von mir erwartet wurde! Ich war müde, hatte Schmerzen und ich sollte arbeiten gehen, Haushalt und Kind versorgen! Das ist für gesunde Mütter schon herausfordernd, wie glaubt ihr, wie es mir ging?! Bei den meisten Firmen wurde ich ohnedies abgelehnt, da ich keine Samstage arbeiten konnte, da mein Mann am Wochenende arbeitet und es keine Kinderbetreuung gibt. Mit den Absagen konnte ich gut leben – und doch fühlte ich mich schlecht, weil ich nicht mehr in dieses System passte!

Im Jänner 2020 entschieden wir uns, Steyr zu verlassen und ins Salzkammergut zu übersiedeln, da ich merkte, ich brauche RUHE, NATUR und ENTSCHLEUNIGUNG. Mitte März haben wir unsere letzten Schachteln übersiedelt und ich freute mich auf unser neues Zuhauses. Im April habe ich gleich Arbeit gefunden, die ich heute nicht mehr habe – warum? – weil ich dort wieder kämpfen musste, um den richtigen Platz, um eine freundliche Umgangsform,…

In all den Jahren waren es viele äußere Einflüsse, die mich zum Kämpfen aufforderten! ABER auch mein Kampf gegen mich – WAR immer da! Ich durfte nicht so lange krankgeschrieben sein! ich musste doch wieder funktionieren! ich dufte mir doch nicht die Zeit nehmen, gesund zu werden! Ich habe so oder so keine andere Wahl, also reiß dich zusammen! Ich muss doch für die Arbeitswelt wieder verfügbar sein! Was denken denn meine Nachbarn schon von mir? dass ich faul bin? unmotiviert? mich vom Staat ernähren lasse?….und ganz klar habe ich mit diesem Denken, meinen Heilungsprozess massiv gehindert. Ich konnte nicht ganz gesund werden, solange ich gegen mich kämpfe! Ich habe aufgehört – ICH HABE MICH FÜR MICH ENTSCHIEDEN!!!

Und eines ist für mich ganz klar geworden – ich kämpfe nicht mehr um alles – es darf für mich leicht sein – sich stimmig anfühlen – Freude bereiten – meine Gesundheit und meine Verbindung zu mir selbst nicht gefährden!

Darum habe ich im Jänner 2021 mit der Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin angefangen, mich weiterentwickelt und meinen beruflichen Weg verändert! Ich versuche TÄGLICH mein VERTRAUEN zu stärken, in MICH und in den Fluss des Lebens! und der Rest -kann mich mal! Ich verfolge meine Ziele, lasse mich nicht mehr verunsichern und bleibe bei mir selbst!

Ich möchte, dass du versuchst, weniger zu kämpfen, sondern selbstbestimmt DEINEN Weg zu gehen! Du darfst auf deine Bedürfnisse achten und auch leben! Ich wünsche dir, dass DU DEIN VERTRAUEN in DICH, jeden Tag mehr spürst und lebst! Mach dich frei – und wenn du kämpst – dann nur FÜR DICH! Glaube an dich und deine Fähigkeiten, gehe einen neuen Weg und vertraue darauf, dass alles JETZT FÜR DICH bereit steht, was DU BRAUCHST! Scheiß auf´s System und auf Bewertungen, bleib im Vertrauen und verbinde dich jeden Tag neu mit DIR! Diese Verbindung ist die Einzige, die dich bis zu deinem Ableben begleitet!

Sei dein eigener bester Freund und liebe dich jeden Tag ein Stück mehr!

Ich wünsche dir, Vertrauen, Glauben, Zuversicht und Stärke, um DEIN LEBEN erfüllend, gesund, fröhlich, gelassen und selbstbestimmt zu (er)leben!

LET IT FLOW, deine Katrin

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