Wenn der Schuh drückt – zieh ihn aus

Hallo und herzlich Willkommen! Es ist wieder soweit, es ist Blogbeitrag Zeit. Es war etwas still auf meiner Seite, nicht jedoch in meinem Leben. Ich habe mich in der letzten Zeit vermehrt auf mein Leben und meinen beruflichen Weg konzentriert und auch auf das, was wirklich wichtig ist für mich – meine Gesundheit! Mir geht es gut, ich bin zufrieden und sehr zentriert!

Warum ich mich momentan (hoffentlich bleibt das so) so stark mit mir verbunden fühle? Ich zieh mir nicht mehr jeden Schuh an – ich hänge mir keine Geschichten mehr emotional um, die nicht meine sind – ich stoße mich nicht mehr an Schlagzeilen, die ich nicht ändern kann – ich versuche stets in meinem gesunden Erwachsenenteil zu bleiben – und ich frage mich häufig bei vielen Themen des Lebens „tut mir das gut“? Tut mir das gut alles zu hinterfragen? Tut es mir gut mich emotional damit zu identifizieren? Tut es mir gut mein Mutter Theresia Syndrom einzusetzen? Und sehr oft stelle ich fest – NEIN – es tut mir nicht gut und dann kommt dieses ABER…lange Zeit habe ich das ABER gedanklich und emotional weiter gesponnen! und immer wieder sind es kindliche Anteile, die den Satz vollenden! Angst vor Ablehnung! Angst vor der Wertung anderer! Angst nicht geliebt und gemocht zu werden! Angst allein zu sein! JETZT habe ich mir abgewöhnt das ABER weiter zu spinnen! Weil ich weiß, dass nach dem ABER ein Kindheitsmodi anspringt! Ich bleib bei dem ersten Gefühl, dass mir sagt, ES TUT MIR NICHT GUT! Ergo lass ich es sein und beginne nicht mit MINDFUCKING! Ich frage lieber meinen gesunden Erwachsenenteil in mir!

Egal wie egoistisch das für andere klingen mag, egal ob jemand meint, ich bin nicht mehr so wie früher – das ist ein Kompliment – DANKE! Ich fühle mich mit mir im Einklang, wenn ich meine Grenzen, meine Bedürfnisse und meine Werte im Leben lebe. Dazu gehört es auch, sich emotional von Dingen, Themen und Leid in der Welt zu distanzieren.

Es heißt nicht, dass ich es nicht sehe. Es heißt nicht, dass ich es nicht höre. Es heißt nicht, dass ich es nicht fühle. Und nein, es heißt nicht, dass ich gefühlskalt oder weniger empathisch bin.

NUR achte ich darauf was es mir bringt und ob mir das gut tut, sich mit all dem Leid, Hass, Rassismus, Diskriminierungen, Missbräuchen, und vielen anderen Themen so tief auseinander zu setzen, dass es mir schlecht geht? Wer hat was davon, dass ich mitleide? Mich schlecht fühle? NOBODY! Es ändert nichts an Dingen die passieren! Es ändert nichts an Leid, dass andere erfahren! Es ändert nichts an daran, dass es verdammt viele dumme Menschen gibt!

Versteht ihr den Unterschied? Empathisch zu sein, aber nicht identifizieren damit! Wenn dich ein Thema wütend macht, lass die Wut zu und dann lass sie wieder los. Bleib doch nicht ewig darin hängen – oder ändert sich was für dich? Hinterfrage lieber, warum dich das so trifft? Eigene Erfahrungen? Falsche Vorstellungen wie das Leben sein soll? Unrealistische Schönheitsvorstellungen? Ein Leben nur mit Liebe und Miteinander? Welches Kindheitsmodi springt in dir an – das verletzte Kind? Das Kind, dass nicht gehört und gesehen wurde? Das Kind, dass sich vernachlässigt und ungeliebt fühlte?

Kleines Gedankenspiel: du bist auf einer festlichen Veranstaltung eingeladen – du trägst eine umwerfende Robe, dazu passend die schönsten jedoch auch ungemütlichsten Schuhe – jede Stunde in den Schuhen wird schlimmer – sie drücken und quetschen deinen Fuß – du bleibst lieber sitzend auf deinem Platz, weil es deine schmerzenden Füße aufrecht nicht aushalten – auf was freust du dich nach der Veranstaltung? Endlich raus aus den Schuhen!!!! Welch Erleichterung für deine Füße!! Du streckst die Zehen mal durch, massierst deine schmerzenden Stellen und reibst sie vielleicht mit einer Creme ein, damit sie sich bald erholen von den Strapazen!

Warum machst du das nicht mit deinen Emotionen? Warum hältst du so fest? Was passiert, wenn du dich nicht ständig mit dem Leid und den Ungerechtigkeiten dieser Welt auseinandersetzt? Warum ist es für dich so schwer, es mit Abstand und einen gesunden Egoismus zu betrachten?

Und nein, jetzt komm mir nicht mit ICH BIN SO! Das ist eine Ausrede! Eine Ausrede auf deine Muster zu blicken! Angst für andere egoistisch zu sein! Angst deinen Fokus auf dich zu richten!

Ich möchte dich damit nicht verletzten, dich nicht overrulen oder sonstiges!

Ich möchte dir damit sagen

DU HAST DAS RECHT AUF DICH ZU ACHTEN!

DU HAST DAS RECHT AUSZUSTEIGEN AUS DEN ALTEN MUSTERN!

DU HAST DAS RECHT DEIN LEBEN SO ZU GESTALTEN WIE ES FÜR DICH SCHÖN IST!

DU BIST WICHTIG! DEINE GESUNDHEIT IST WICHTIG! DEINE BEDÜRFNISSE SIND WICHTIG!

DEIN LEBEN IST WICHTIG!

Du brauchst nicht mehr zu kämpfen, um gesehen zu werden! DU bist JETZT erwachsen! Du brauchst nicht mehr zu kämpfen, um geliebt zu werden! DU bist JETZT erwachsen! Du brauchst dir nicht ständig den Kopf für andere zu zerbrechen! Wofür? Die Fragen aller Fragen – TUT DIR DAS GUT?

DU kannst dich entscheiden, ob du in den engen Schuhen weiterlaufen möchtest, oder ob du sie ausziehst!!!

Lass es dir gut gehen! Achte auf dich! Sei lieb zu dir!

LET IT FLOW, deine Katrin

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