…irgendwann, mach ich das…(Teil 1)

Hallo und herzlich Willkommen! Kennst du das? Du bist irgendwo, siehst irgendwas, spürst und hörst deine innere Stimme die sagt – irgendwann, mach ich das…!

  • Sei es ein Job
  • ein Land das du bereisen möchtest
  • ein Haustier, dass du mal haben möchtest
  • eine bestimmte Wohnungseinrichtung
  • ein Glashaus
  • ein Wohnmobile, um von Ort zu Ort reisen zu können

Ich meine damit keine fixen Vorsätze die wir uns gerne aufladen und sie dann doch nicht vollbringen! Nein, dieses Gefühl, dieses WOW Gefühl! Dieses warme „richtige“ Gefühl, das sich breit macht in dir! Dieses Gefühl, dass sich absolut stimmig anfühlt!

Zeitreise: Im Oktober 2009 ging es mir aufgrund meiner Angststörung und Depression so schlecht, dass ich mich entschieden habe, mich stationär in der Psychiatrie behandeln zu lassen! (Nein, das war nicht das WOW Gefühl 😉)! Ich war drei Wochen dort und bekam neben medikamentöser Unterstützung auch einige Therapien! Ich habe mich angemeldet für Kunsttherapie, Bewegungstherapie, psychologische Gruppentherapie, Ergotherapie und Genusstherapie! Meine behandelnden Ärzte sagten mir: „Sie können gerne all diese Therapien machen, unter zwei Voraussetzungen – 1. sollte es für Sie zu viel werden, können wir sie wieder streichen! und 2. für Sie ist es wichtig die Entspannungsgruppe zu besuchen!“

ENTSPANNUNGSGRUPPE – ALARM – ALARM -ALARM! So ging es in mir ab, wie die Ärzte mir das sagten. Natürlich antwortete ich: „Nein, die brauch ich nicht!“ Als Antwort von den Ärzten kam: „GENAU DIE BRAUCHEN SIE – wenn Sie diese nicht besuchen, streichen wir die anderen!“

Ich war wie vorm Kopf gestoßen! Die können mir das doch nicht antun, dass ich diese fu*king Entspannungsgruppe mache! Ich war einerseits sauer, weil ich mehr oder weniger „MUSSTE“ und andererseits hatte ich heftige Panikattacken, weil ich Ruhe und Entspannung genau gar nicht aushielt!

Ihr müsst wissen, zu dem Zeitpunkt habe ich seit 14 Tagen NICHT geschlafen! Habe 40 Stunden gearbeitet! Hatte Kreislaufkollapse, Kopfschmerzen, Weinkrämpfe, Übelkeit, rasende Gedanken und seit Monaten täglich Panikattacken – die mich antrieben, mein Lebenstempo zu erhöhen, um die Angst nicht zu spüren! Ich rannte quasi um mein Leben – und jetzt sollte ich Stille, Ruhe und Entspannung brauchen? Was´n das für ne Verarsche, dachte ich mir!

Ich kam nicht drum rum, egal wie ich mich wandte. Die Ärzte blieben beinhart! (Vielleicht lag es an ihrer Laune – oder doch an dem Wissen und der Erfahrung? 😊)!

Schon ein paar Tage später, starteten die Therapien – und eine meiner ersten war – tada – die Entspannungsgruppe! Boa hatte ich Schiss vor der Ruhe!!! Die Therapie dauerte ca. ne Stunde und wir (ich und andere Patienten) machten die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen! Ach du meine Fresse, war das eine verdammt laaaannnggeeee Stunde! Wenn dein Gehirn ständig auf Fluchtmodus schaltet, dir es null gelingt Entspannung zu spüren, kannst du dir vorstellen, wie furchtbar diese Stunde war! Gott sei dank, ging es den anderen Patienten ähnlich – zumindest den „Neulingen“!

Fortsetzung folgt…

LET IT FLOW, deine Katrin

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