Vorsätze vs. Ziele

Hallo und herzlich Willkommen! Das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu! Für viele bedeutet dies, ihre Liste mit Vorsätzen am letzten des Jahres zu verfassen, um das nächste Jahr voller Motivation zu starten. Bist du auch ein „Vorsatz-Listen-Verfasser“?

Im Grunde ist die Idee dahinter eine sehr „nette“! Aber sei mal ehrlich, wie oft hast du schon die selben Vorsätze niedergeschrieben und dann doch nicht umgesetzt!? Der Klassiker unter den Vorsätzen – Gewichtsreduktion, gesündere Ernährung, mehr Sport und mehr weniger Stress! Leider musst du am Jahresende feststellen, dass sich weder deine Ernährung verbessert hat, noch dein Körper und sich auch die Zeiger deiner Waage nicht merklich bewegt haben. Oder du nimmst dir vor, dir nächstes Jahr mehr Zeit für Freundschaften, Familie und Dich zu nehmen und im Jahresrückblick merkst du, dass sich auch da nichts verändert hat. (abgesehen von der Pandemie, die uns zusätzlich eingeschränkt hat). Darum kommt jetzt DER TIPP DER TIPPS

HÖR AUF DICH SELBER ZU BESCHEISSEN

Schmeiß deine Liste weg oder noch besser, verfasse erst gar keine. Das erspart dir Enttäuschung und Frust! Wenn du etwas verändern möchtest – TU ES!

Jegliche Vorsätze sind von uns Vorhaben, mit der Absicht, dass sich etwas, dass wir uns, positiver entwickeln. Das bedeutet, wir legen unseren Fokus auf Dinge, Verhalten, Umstände,… die wir als „negativ“ bewerten. Logo, oder? Das ist auch ok, denn schließlich soll es ja um eine positive Wendung unserer Situation gehen. Aber warum gelingt es uns dann oftmals nicht, diese Vorsätze auch wirklich umzusetzen?

Zu undiszipliniert, zu willensschwach, zu unmotiviert,…? JEIN!

Natürlich spielen diese Eigenschaften, wie Disziplin, Durchhaltevermögen und Konsequenz eine große Rolle, um Veränderung (nachhaltige) zu erhalten. Das größere Übel liegt darin, dass wir:

  1. uns zu viel auf einmal vornehmen – und uns so selbst überfordern, mit dem Resultat, dass wir nach kurzer Zeit schon keine Lust mehr haben!
  2. es halbherzig angehen und so erst gar keine Motivation aufkommt, sodass das Ende unseres Vorhabens beinahe zeitgleich mit dem Beginn stattfindet.
  3. einen Vorsatz mit einem konkreten Ziel verwechseln.

Was ist nun der Unterschied zwischen Vorsatz und Ziel?

Die Absicht der Veränderung ist in beiden Fällen gleich, jedoch ist die Herangehensweise eine ganz andere. Ein Ziel zu haben und dieses zu verfolgen, ist ein bewusster Entschluss – den wir (meist) im Inneren spüren! Wir MÖCHTEN diese Veränderung, weil wir erkannt haben, dass diese Lebensführung uns unglücklich und krank macht, wir in einem Dauertief sind, uns fremdbestimmt fühlen, wir uns selbst sabotieren,….oder wir erkennen, wie gut uns dieses oder jenes tut! Das Erkennen ist der erste Schritt, damit eine Veränderung passieren kann und wir diese auch nachhaltig leben!

und jetzt der abgedroschenste Kalenderspruch ever (der so viel Wahrheit beinhaltet):

DER WEG IST DAS ZIEL!

Ein Beispiel: Du hast erkannt, dass dich dein ungesunder Lifestyle (wenig Bewegung, zu viel fett- und zuckerhaltige Ernährung, zu viel Stress), dein Gewicht ungebremst nach oben schießen lässt, zudem sich diffuse Schmerzen breit machen und deine Schlafqualität darunter leidet – ERGO, dein bisheriger Weg erweist sich als höchst pathogen (krankmachend). In dem Falle, geht das Erkennen mit unangenehmen Gefühlen einher – Angst, Wut auf uns selbst, Traurigkeit, Enttäuschung über unsere Unachtsamkeit,…! Das ist absolut OK und ist sogar hilfreich – den entscheidenden Schritt zu gehen! Es bietet uns eine große Chance, sich von unbewussten, automatisierten und ungesunden Verhalten zu distanzieren und in die BEWUSSTE Wahrnehmung zu kommen. Somit können wir ein ZIEL klar definieren, welches uns aus dieser ungesunden Spirale hinausführt – hin zu einem positiveren und gesünderen Leben!

Jetzt haben wir ein klares Ziel vor Augen – wie in diesem Beispiel – unseren Fokus auf eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und weniger Stress zu legen. Das bedeutet, sich Stück für Stück diesem ZIEL hin zu bewegen.

Was braucht es um dieses Ziel zu erreichen? (wie in dem Beispiel oben)

  1. Den festen Entschluss!
  2. Theoretisches Wissen, rund um Ernährung, Bewegung und Stressreduktion!
  3. Umsetzung – Integration in den Alltag!
  4. Dran bleiben – es geht um Nachhaltigkeit – nicht um ein schnelles Erreichen!
  5. Durchhaltevermögen – es geht in Steps voran und auch mal nicht!
  6. Geduld – ein Ziel braucht Geduld – es ist ein Prozess!
  7. Reflektieren – in zeitlichen Abständen immer wieder auf den schon gegangen Weg zurück blicken und kleinste Erfolge und Fortschritte feiern!
  8. Rückschläge in Kauf nehmen und sich nicht entmutigen lassen!
  9. Sich immer wieder klar machen, dass es ein Akt der Selbstfürsorge, der Selbstliebe, der Selbstachtung ist – du tust das für DICH – FÜR DEINE GESUNDHEIT!
  10. KEIN ZWANG – es gibt auf dem Weg zum Ziel Tage, da wirst du so gar keine Lust haben, auf gesunde Ernährung, Bewegung und….DAS IST OK – diese Tage sind sogar wichtig – einfach mal SEIN und (kurzfristig) das Ziel – Ziel sein lassen!

Und bitte vergiss nie den Spaß, die Leichtigkeit und die Freude in deinem Leben!

Für das heurige Jahr verabschiede ich mich hier an dieser Stelle und wünsche euch allen, ein schönes, besinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2022! 🎄✨🎁🍾

Ich freue mich euch auch im nächsten Jahr, wieder hier oder bei einem meiner Workshops begrüßen zu dürfen! Großes DANKE an EUCH! 💕

2022 wird mein Coaching ausgebaut – Workshops & Entspannungstrainings und natürlich Blogbeiträge! (Work in process…😊)

Alles alles Liebe, bleib achtsam, gesund und LET IT FLOW, deine Katrin

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