(B.E.)W.E.R.T.U.N.G

Hallo und herzlich Willkommen! Schön, dass du da bist! Heute möchte ich ein wenig aufklären, was es mit dem Thema (Be) Wertung so auf sich hat und Missverständnisse klären, die im Zusammenhang damit kursieren.

Egal ob du gerade für dich einen neuen Weg eingeschlagen hast, oder schon länger mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hast – eines was dir immer wieder begegnet, ist das Thema Wertung. Vielleicht liest du gerade das 47igste Buch, besuchst das 19te Seminar, oder liest täglich sämtliche Beiträge im Internet oder auf social media – und immer wieder liest oder hörst du – hör auf mit deiner (Be) Wertung. Wertfrei. ohne Wertung.

Auch bei mir hast du das bestimmt schon des Öfteren gelesen – wenn ich von der wertfreien Wahrnehmung geschrieben habe. Der Beobachterrolle, wo du ohne Wertung alles inside and outside lediglich wahrnehmen sollst. Indem du keine emotionale Wertung abgibst, in gut oder schlecht, sondern deine Gedanken, deine Gefühle, deine Umgebung, deine körperlichen Prozesse neutral beobachtest und als das was es ist (Gedanke, Gefühl, Farbe, Herzklopfen,…) wahrnimmst. Das ist DIE Basis der Achtsamkeit! Diese nicht wertende Haltung verhilft dir, dass du mit Abstand dich und dein Umfeld betrachtest, ohne dabei eine automatisierte (emotionale) REAKTION abrufst, sondern eben ruhig und neutral beobachtest! Das ist eine Seite des „nicht (be) wertens“ – die förderlich ist, wenn du zB. zu automatisiert und unbewusst agierst und reagierst!

In vielen Büchern, Vorträgen, Workshops,… wird generell von der Wertung geredet. Da ich ja selbst vieles gelesen und gehört habe, weiß ich WIE groß das Thema ist und weiß auch um ihre Missverständnisse bescheid. (ja, ich war auch eine von den Missverständnis-Wertungs-Thema-Menschen 😋).

Das große Missverständnis, dem auch ich unterlegen war, ist, dass es oftmals so suggeriert wird, nie mehr etwas oder jemanden zu (be)werten. Sprich, kaum denkst du in gut oder schlecht – in angenehm oder unangenehm – in passend oder nicht passend – in positiv oder negativ -…..bääämmm knallte bei mir die rote Signallampe an und ermahnte mich, sofort und umgehend die Bewertung sein zu lassen – denn die großen Gurus aus dem Schlaraffenland (denen ich tatsächlich glaubte – wenn die es nicht wissen, wer dann?), predigen doch, NICHT (BE) WERTEN. Ich sag´s euch, hui das war vielleicht anstrengend für mich. Schon fast perfektionistisch habe ich darauf geachtet, jegliche Wertung zu unterlassen – denn das tut man ja als „guter“ Mensch nicht. Zudem wollte ich doch endlich „frei“ sein. So wie die großen „Sprudler“ es predigen. Tja, aus dem wurde nichts -zumindest nicht so!

Schon immer war mir das etwas zuwider, aber ich habe mich brav darangehalten – schließlich ist alles eine Frage der Zeit, bis mein Unterbewusstsein und meine Gehirnwindungen das übernehmen – so stand und steht das doch überall geschrieben. DRAN BLEIBEN. Blieb ich auch – bis ich merkte, dass ich statt freier und authentischer, ich der Masse der „Mindfucker“ immer ähnlicher wurde! (ja, das war eine Bewertung – aus für mich gutem Grund🤨 )

Gott sei dank habe ich meinen Weg wieder anders gestaltet – hin zu Menschen mit fundierter Ahnung – nämlich solchen, die das auch erklären können. Zurück zum Thema Wertung!

Solange du ein Mensch bist – ja genau so lange – wirst du immmmmmmer und immmmmmmer bewerten. Wir können gar nicht nicht bewerten, das geht nicht! Erstens haben wir alle ein Wertesystem in uns (von der Gesellschaft, aus alten Prägungen, aus dem Erwachsenen Jetzt,…) Zweitens sind Bewertungen ja gut (oje wieder eine Bewertung). Wenn du regelmäßig reflektierst, dich einer ehrlichen Bestandsaufnahme unterziehst, fängst du an zu bewerten – das ist gut für mich, das passt nicht so, das ist blöd gelaufen, das ist super an mir, das geht für mich gar nicht,……ALLES EINE BEWERTUNG! So ist es auch mit (Mit) Menschen. Manche passen total gut zu dir und in dein Leben, andere so überhaupt nicht. Bei manchen ist sofort Sympathie da, andere kannst du nicht leiden. Bei dem findest du dieses oder jenes gut, bei wem anderen findest du -ähm- nichts 😉. Das ganze kannst du auf alles ausdehnen – du findest Sonnenschein super druper und Regen nicht so. Du magst Rosen sehr gerne und einen Kaktus findest du unnötig. usw. Auch gibt es einfach bei manchen Dingen oder Menschen einen realistischen Bezug auf Bewertung – wenn ein Mann bewaffnet durch die Gegend rennt, ist er potentiell gefährlich. (die Sprudler würden sagen – ach, es ist doch auch nur ein Mensch – vielleicht hat er nur Angst – oder hatte eine schlimme Kindheit – oder möchte nur Aufmerksamkeit -….tief in seinem Herzen ist er ganz ein Lieber 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️) ja eh!

Es geht auch nicht um die (Be) Wertung, die wir alle (täglich) haben – sondern um die AB- UND ENTWERTUNG, die häufig mit intensiven Emotionen begeitet werden. Menschen, Umständen, Gedanken, Gefühlen, Krankheiten,….egal was – wenn wir Menschen anderer Hautfarbe, Nationalität, sexueller Neigung,… nicht haben wollen oder nicht akzeptieren, ihnen feindlich gegenübertreten, sie beschimpfen,… – wenn andere ausgelacht und gemobbt werden, weil ihre Nase krumm, die Augen zu weit auseinander stehen, das Körpergewicht zu viel oder zu wenig ist,… – wenn wir uns für unsere Gefühle und Gedanken schämen und sie wegdrücken,… – dann werten wir andere und/oder uns selbst ab. Auf diese Ab- und Entwertung sollte verzichtet werden!

Dafür mehr Akzeptanz und Empathie! Mehr Freundlichkeit und Fürsorge! Mehr Bewusstsein und Achtsamkeit! Mehr Klarheit und Ehrlichkeit! FÜR DICH UND ANDERE! Genau das wünsche ich dir! 💚

Also ihr Lieben,

bleibt achtsam und LET IT FLOW, Katrin

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