menschliches Grundbedürfnis – SICHERHEIT

Hallo ihr Lieben!

Zwei Jahre Pandemie! Zwei Jahre Pandemie, die uns gefordert und viele überfordert hat. Die unsere Ressourcen erschöpft hat! Uns Kraft und Geduld erfordert hat! Uns ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit abverlangt hat! Unseren Alltag, ja unser Leben ordentlich durcheinander gebracht hat! Gesellschaftliche Spaltung und auch Leid über uns gebracht hat! Einsamkeit und Verluste verursacht hat!

Endlich ist die „Normalität“ zum Greifen nahe! Zuversicht, Hoffnung und ein hörbares Aufatmen der Erleichterung spürbar!

Und noch bevor wir ALLE das wieder erleben dürfen – wird ein Land von einer politischen Großmacht überrollt! Eingezwängt, umzingelt und beschossen! Ein schier unglaubliches Ereignis – eine Situation die uns alle tief betroffen macht! Es ist Krieg!

Nicht unweit von uns entfernt, wird geschossen, Granaten gezündet und bitterlich gekämpft! Es wird Blut vergossen und Angst, Panik, Verzweiflung, tiefe Traurigkeit und Sorgen überschatten das Leben der Bürger in der Ukraine! Sie flüchten mit ihren Habseligkeiten aus dem Kriegsgebiet- aus ihrem Land! Frauen mit Kindern – meist ohne den Ehemann, den Familienvater, den Bruder, den Sohn, den Freund!

Auch außerhalb des Kriegsgebietes ist Angst und Panik zu spüren – Sorgen und Anspannung! Traurigkeit und Schmerz!

Ich empfinde tiefe Traurigkeit, Hilflosigkeit und Ohnmacht! Gerne würde ich mehr für die ukrainischen Menschen tun! Mehr als Geld- und Sachspenden! Ich bin angespannt und unruhig-schlafe wenig! Es ist schwer für mich, all dieses UNNÖTIGE Leid mit ansehen zu müssen! Trotz starker Reduktion von Medien, trotz Ablenkung, trotz Achtsamkeit, trotz Meditation!

Ich weiß, viele empfinden das Selbe und noch mehr – Angst! Angst davor, dass sich der Krieg ausweiten könnte! Unsicherheit, mit all dem umzugehen! Ungewissheit, was Putin noch vor hat!

Das natürliche menschliche Grundbedürfnis nach Sicherheit, ist bei ganz vielen Menschen – auch außerhalb der Ukraine – stark angegriffen! Die Nähe des Kriegsgebiets und der nicht einzuschätzende Präsident von Russland, erzeugen Angst!

Mein Beitrag soll nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen, dennoch möchte ich nicht schweigen! Denn durch das Schweigen unterdrücken wir genau diese Gefühle!

Es ist ok, wenn du:

  • Angst verspürst – es ist absolut natürlich in dieser Situation
  • Dich überfordert fühlst
  • Ein Gefühlschaos in dir hast
  • Sehr traurig bist
  • Dich hilflos, ohnmächtig und sinnlos fühlst
  • Angespannung und Unruhe verspürst
  • Deine Sicherheit im Moment nicht spürst
  • Dir Unterstützung und Hilfe holst
  • …..

Es sind natürliche Reaktionen auf das Grundbedürfnis SICHERHEIT, wenn es wackelt!

Ich möchte dir dennoch sagen, es ist ok:

  • Auf deine Seele gut aufzupassen
  • Auf deine (psychische) Gesundheit gut zu achten
  • Solidarisch und gleichzeitig optimistisch zu sein
  • Nicht Dauer-Mitgefühl zu haben
  • Dich bewusst auf deinen Alltag zu fokussieren
  • Dich abzulenken
  • Trotz der schwarzen Wolke, die Sonne zu genießen
  • Dich SICHER zu fühlen
  • ….

Es gibt kein RICHTIG oder FALSCH, wie man mit der Situation umgeht!

Für mich persönlich gibt es ein unangemessen und unsensibel – gerade in den sozialen Netzwerken! Tief beschämt las ich gestern einen Bericht von einer selbst titulierten „Coachin für Herzensbildung“! Einer Frau, die in ihrer „Licht und Liebe Blase“ lebt! Ein Foto fröhlich posierend vorm Lagerfeuer, die Ruhe und ihren Frieden genießend (so schrieb sie). Alles okay, absolut legitim! Aber dann, ein „ich leide nicht mehr mit“ „bringt ja niemanden was“ „ich hab schließlich einen Krebs überlebt“ „ich schweige lieber“ „innerer Frieden ist das Wichtigste“

JA der ist wichtig – natürlich! Aber innerer Frieden, ist ein mit sich selbst im Reinen sein! Wir reden hier auch nicht von der Aufarbeitung innerer Anteile – es ist Krieg! Das Gefühl, das Grundbedürfnis von Sicherheit geht gerade bei vielen verloren! Da kann ich noch so sehr mit mir im Reinen sein, mich in mir gut fühlen – Ehrlich, das finde ich richtig unangemessen und unsensibel!

Nochmal, es geht nicht darum MIT zu LEIDEN! Auch darfst du es dir super gut gehen lassen und auf dich achten und schauen was du gerade brauchst – das ist richtig und wichtig für deine Gesundheit!

Doch finde ich es fast schon verhöhnend, dies öffentlich zu posten – wenn Menschen gerade die schlimmste Situation – KRIEG – durchleben!

Ich wünsche euch allen, einen achtsamen Umgang mit euch selber und auch mit euren Mitmenschen! 💚

Wenn es dir gerade nicht gut geht – sei ganz besonders freundlich und liebevoll zu dir!

Bleib achtsam und in Kontakt zu dir, deine Katrin 💚

(Mein) GAMECHANGER

Hallo und herzlich Willkommen! Schön, dass du da bist! In der Position als verantwortungsvoller Coach, halte ich mich weitgehendst zurück, was Storytelling betrifft – warum? Weil es dir auf DEINEM EIGENEN WEG nichts bringt! In meinen Coachings geht es darum für DICH DEINEN WEG zu finden, dich dort abzuholen, wo du gerade stehst – ohne meine persönliche Färbung! Sprich neutral und unbelastet! Heute komme ich nicht ganz ohne Storytelling aus 😋

Wie ihr wisst bin ich ein Freund von Realität – ohne Verschnörkelung, Verblendung und Verschönerung. Keine glitzernden Puffwölckchen, keine rosa rote Brille, kein Licht und Liebe Gedöns. All dies sind wunderbare Vermeidungsmechanismen – um ja nicht mit der Realität in Berührung zu kommen – deinen Mustern und Prägungen. Deinen Gefühlen!

Um aus dem dysfunktionalen und unglücklich machenden Strudel auszusteigen, ist es wichtig KLARHEIT zu schaffen! Ohne die oben erwähnten „Highlighter“ die mögen kurzfristig ganz schön sein – langfristig wirst du ohne mein viel zitiertes ERKENNEN-VERSTEHEN-VERÄNDERN-INTEGRIEREN nichts ändern! Dein inneres und äußeres (Er)Leben ändert sich nicht!

Und wie das Leben so ist, ist eine Aneinanderreihung an Erkenntnissen sammeln – da sitzen wir alle im selben Boot! Everybody!

Warum gelingt es Menschen – trotz Krisen, schweren Lebenssituationen, heftigen Konflikten, schweren Erkrankungen,… nicht vollkommen abzustürzen?

Wie schaffen es diese Menschen sich nicht komplett zu verlieren?

Wie gelingt es diesen Menschen – sich abzustauben, aufzustehen und weiterzumachen?

Wieso können diese Menschen das Leben trotzdem noch super finden?

Fragen über Fragen – welche auch ich mir immer wieder und immer wieder gestellt habe! Warum gelingt mir das nicht? Wieso fall ich immer so tief?

Ich kann dir natürlich hier keine Pauschalantwort geben – denn jeder Mensch ist unterschiedlich! Verschiedene Faktoren spielen hier eine Rolle – die eigene Belastungsgrenze, die Sensibilität, Charakter- und Persönlichkeitseigenschaften, frühkindliche Erfahrungen, Resilienz,…

So, jetzt kann ich sagen – hab ich alles nicht (ausreichend) – Pech gehabt! Ich bin sehr sensibel, meine Stress-Belastungsgrenze ist eher niedrig, diverse frühkindliche Ereignisse haben mich tief geprägt,…! Sprich mein Leben wird immer wieder so weiterlaufen – gut fühlen – stabil sein – tief fallen,…! Oder?

Oder doch nicht? Einige Charaktereigenschaften werde ich nicht ändern können – wie meine Sensibilität, aber ich kann achtsam sein! Ich kann bewusst mit mir umgehen – mich nicht zu vielen Reizen zu oft und zu intensiv auszusetzen, damit mein Nervensystem nicht völlig ausrastet – sprich sich wieder gut regulieren kann!

Das andere sind meine frühkindlichen Prägungen – die für mich SENSIBELCHEN natürlich schlimm waren. Eine Schwerwiegende war die emotionale Vernachlässigung, die Ablehnung, das nicht willkommen sein, seitens meines Vaters. (Gott hab ihn selig). Meine eher dominante Mum, die viel leisten musste, um uns gut versorgen zu können! All das habe ich in Therapien gut und vollständig aufgearbeitet. Sprich – in mir ist absoluter innerer Frieden! Sowohl zu meinem verstorbenen Vater, als auch zu meiner Mama! Da war viel ERKENNEN-VERSTEHEN-Sichtweise VERÄNDERN-INTEGRIEREN nötig. Viele Tränen, Wut, Ärger,…!

Dennoch – obwohl ich mein inneres Kind heilte – warum streifte mich die Depression wieder? Warum blieb ich nicht stabil?

JETZT kommt der GAMECHANGER in meiner Geschichte! Trotz der vorherigen Therapien, blieb ich mit meinem inneren Kind identifiziert. Obwohl ich glaubte – ich bin erwachsen! HÄÄÄÄÄÄ?

Ja, das betrifft im übrigen seeeeehhhhhrrr viele Menschen, seeeeeeehhhrrrrr oft! Obwohl du meinst erwachsen zu handeln, ist es ein KINDMODI in dir, welches in vielen Situationen anspringt!

Da kannst du dein inneres Kind hegen und pflegen, es beruhigen und lieb zu ihm sein – wenn du das nicht aus Erwachsener machst – bringt dir das NULL. Dann beruhigt dein äußeres Kind, dein Inneres! und es beruhigt sich nicht? Wie auch? Wie kannst du es REGULIEREN, wenn du nicht REGULIERT bist!?

Ich hab das ja lange nicht so gesehen, war ich ja überzeugt, ERWACHSEN zu sein! Bis mein GAMECHANGER ins Leben trat und mich nach knapp 20 Jahren von der Depression und der Panikstörung befreite!

Als ich nach Jahren wieder eine Therapie begonnen habe (heute vor einem Jahr) und ich aufgrund unseres Umzuges einen neuen Therapeuten brauchte – kam die Wende! DIE WENDE!

Mein Therapeut, ein alter Hase in der Psychotherapie, meinte zu mir – Frau Griebler, in ihrem Fall möchte ich mit ihnen die Schematherapie machen! Mein Therapeut hat 4 verschiedene psychotherapeutische Ausbildungen – eben auch die Schematherapie. OK- what the fu*k ist Schematherapie?

Die Schematherapie ist eine noch sehr junge Form der Psychotherapie – sie ist eine Kombination aus Psychodynamik und der kognitiven Verhaltenstherapie. Es geht um KINDMODI die ein Schema auslösen – Verhalten! und es gibt eine Instanz, den gesunden Erwachsenen! Natürlich ist die Achtsamkeit auch ein wichtiges Element in der Therapie (wie in jeder Therapie) – die Beobachterrolle – das nicht werten – das annehmen wie es ist – das DEidentifizieren!

Er erzählte mir in Kürze, was es ist und das es bei mir SINN macht diese anzuwenden – weil ich unter rezidivierenden Depressionen litt. Rezidivierend = wiederkehrend! Gut, dachte ich mir, wird schon wissen was er macht – ich muss ihm Vertrauen! Er bat mich mir das Buch von Roediger zu kaufen – „raus aus den Lebensfallen“ – das Patientenbuch zur Schematherapie, damit wir uns ein paar Sitzungen sparen können mit der Erklärung zur Therapie! OK!

So begann ich also mit ihm, mit diesem Therapieverfahren! Ich muss gerade lachen, wenn ich mich an die ersten Sitzungen zurück erinnere 😂. Bei unserem Gespräch kam seitens vor mir immer die selbe Frage: „bin ich jetzt im Erwachsenen Modus, oder Kind?“ und wirklich JEDES MAL kam: „Da sind Sie im KINDMODI!“

Ja was für eine Schei*e, ich dachte ich bin erwachsen und jedes mal höre ich, ich bin im Kindmodi! 🤣🤣🤣 Ich dachte, ich habe doch schon so viel gelernt und mir erarbeitet und dann das!

In kurzer Zeit, habe ich soooooo große Sprünge gemacht, mich gut stabilisiert, meine Motivation wieder gefunden, meine Selbstwirksamkeit, meine Handlungsfähigkeit – MICHIch habe bis jetzt ca 15 Sitzungen gehabt – für eine Therapie relativ wenig – aber, dass ich mich traue zu sagen – ich bin GESUND – das habe ich vorher noch nie sagen können!

Mein GAMECHANGER – mein BEGLEITER – mein innerer COACH – mein innerer THERAPEUT –

MEIN GESUNDER INNERER ERWACHSENER und die ACHTSAMKEIT!

ich versuche, immer wieder auch das Wort GESUNDHEIT zu erklären mit meinen Beiträgen und für die kognitive, geisitige Gesundheit, ist der GESUNDE ERWACHSENE enorm wichtig! OHNE 7433 Affirmationen täglich – OHNE LICHT und LIEBE Gedöns (welches einem KINDMODI entspricht) – OHNE Verblendung und rosa Puffwölckchen! Auch brauch ich mein inneres Kind nicht mehr ständig beruhigen und schaukeln – weil ich aus Erwachsener jetzt handle!

Durch dieses ERKENNEN und VERSTEHEN – kam die VERÄNDERUNG – und damit es nachhaltig so bleibt – die INTEGRATION!

Dadurch änderte sich auch mein SELBSTBEWUSSTSEIN, mein SELBSTWERT, meine INNERE STABILITÄT, meine INNERE RUHE – meine SELBSTFREUNDLICHKEIT – ICH!

und NEIN, ICH BIN NICHT IMMER ERWACHSEN! natürlich ploppen bei mir KINDMODI auch noch auf – (zudem es einen gesunden fröhlichen KINDMODI auch gibt!)

So heute sehr viel Storytelling, was dir natürlich unterstützend weiterhelfen soll! Die Schematherapie ist Therapeuten Sache (vielleicht checkst du dir das Buch).

Das Ding mit der Achtsamkeit – ja da kenn ich wen, der dir da sehr feine Unterstützung geben kann! 😁

Bleib achtsam und LET IT FLOW, deine Katrin 💚

LEIDEN VERMEIDEN = LEBEN VERMEIDEN

Hallo und herzlich Willkommen! Schön, dass du da bist! Wie du in der Überschrift schon erahnen kannst, geht es heute um das Thema „Leiden“. Leiden ist nicht immer mit schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen verbunden – wenn ich von „Leiden“ in meinem Beitrag schreibe, meine ich schmerzvolle Erfahrungen im Leben – Kränkungen, Enttäuschungen, Kritik, Zurückweisung, Ablehnung,… – Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens immer wieder erfahren – welche Strategien wir uns zurecht basteln und welche zentrale Rolle die Achtsamkeit dabei spielt, erfährst du jetzt!

Jeder von uns hat Erfahrungen im Leben gesammelt und einige davon waren sehr schmerzhaft!

  • Trennung/Scheidung vom Partner/in
  • betrogen werden
  • Schicksalsschläge
  • Jobverlust
  • Mobbing
  • Rassismus
  • Erkrankungen
  • Unfälle
  • …..

Viele dieser Ereignisse hinterlassen tiefe emotionale und seelische Spuren in uns. Sie lassen das Vertrauen in sich selbst, in andere Menschen und in das Leben schrumpfen. Aus dem heraus entstehen Ängste, Minderwertigkeitsgefühle, Zweifel und Sorgen! Je intensiver die emotionalen Verletzungen waren, desto eher legen wir uns Strategien zurecht, nie wieder diese zu erleben! Verständlich? Ja! Aber nicht sinnvoll, wenn du ein freies und freudvolles Leben möchtest!

Wir richten unser Leben danach aus, keine leidvollen Erfahrungen mehr zu machen. Wir beginnen vieles im Leben zu VERMEIDEN! Denn wenn wir viel vermeiden, ist das Risiko gering leidvolle Erfahrungen zu machen – klingt logisch! Zumindest für unser Hirnareal welches für Emotionen zuständig ist und für unser Nervensystem – denn diese verknüpfen Aussagen, Blicke, Worte, Gerüche, Farben, Gebäude,….mit dieser Erfahrung! Wird es daran erinnert, im Außen oder durch uns selber, schlägt es Alarm. Die Meldung die du erhältst ist – VORSICHT! ACHTUNG! PASS AUF! Und das Gedankenspiel beginnt sich zu drehen – vorrangig sind es Angstgedanken wie:

  • was ist wenn,…?
  • lieber nicht, weil….!
  • das kann ich nicht, wegen…!
  • ….

und schon versetzt es uns in den Vermeidungsmodus! Das läuft ganz automatisiert ab! Reiz-Verarbeitung-Gedanken-Gefühle-Verhalten! Je ausgeprägter dein Sicherheitsbedürfnis (aufgrund von diversen Erfahrungen und damit einhergehenden negativen Emotionen), desto intensiver wird sich dein Vermeidungsverhalten im Leben widerspiegeln!

  • Ist halt so bei mir!
  • So bin ich eben!
  • Das ist halt mal mein Leben!
  • Ich kann nichts ändern daran!

Du arrangierst dich damit! Du nimmst es hin! Hauptsache sicher, auch wenn du rational weißt, dass es keine 100% Sicherheit im Leben gibt, nimmst du es in Kauf, dir selbst ein freudvolles, glücklich machendes, zufriedenes, lustvolles und erfüllendes Leben zu gestalten!

Dann wird aus

Leid vermeiden – Leben vermeiden!

Welche Rolle spielt die Achtsamkeit hier?

Durch die Achtsamkeit identifizierst du dieses Verhalten! Du erkennst, warum das so in dir abläuft! Sie bietet dir die Möglichkeit zwischen Reiz und Reaktion einen Raum zu erschaffen. Einen Raum der den automatisierten Ablauf unterbricht und du bewusst neu wählen kannst, in dem du dein automatisiertes, dein erlerntes Muster erkennst und so neu programmieren kannst! Die Achtsamkeit ist der distanzierte-wohlwollende Beobachter, der du sein kannst, um aus dem Gefängnis VERMEIDUNG auszubrechen. Die Achtsamkeit, die Wahrnehmerrolle verhindert die Identifikation mit deinen Gedanken und Gefühlen! Sie lässt dich erkennen, fühlen und verändern! Du übernimmst wieder das Kommando – nicht deine Erfahrungen-deine Gedanken-deine Gefühle!

Ein Beispiel:

Du wurdest vor 2 Jahren betrogen – durch eine Nachricht auf seinem/ihrem Smartphone hast du es herausgefunden! Zuerst streitet er/sie alles ab – dann folgt die Trennung! Du bist zutiefst verletzt, wütend, enttäuscht,.. All deine Zukunftspläne sind mit einem mal dahin, deine Träume und gemeinsamen Ziele ausgelöscht! Zurück bleibst du – tief verletzt! Belogen und betrogen! Tausende Gedanken jagen täglich durch dein Hirn – warum hat er/sie das gemacht? Wieso schmeißt er/sie alles weg? Was hat der/die Andere was ich nicht habe? Hat er/sie mich überhaupt geliebt? Ein nicht endend wollender Kreislauf aus Gedanken und Gefühlen! Lange kämpfst du mit diesen negativen und schmerzhaften Gefühlen! Ständig wurdest du erinnert an sie/ihn. Endlich nach sehr langer Zeit, hast du dich von ihm/ihr befreit. Du hast alles aussortiert, hast sogar eine neue Wohnung bezogen! Da diese Erfahrung so schlimm für dich war, beschließt du keinen Menschen mehr so nah an dich ran zu lassen! Zu groß ist die Angst – erneut diese Erfahrung zu machen! Du vermeidest eine neue Partnerschaft – DU VERMEIDEST DAS LEIDEN!

So, nach 2 Jahren lernst du eine/n Mann/Frau kennen. Der/die findet dich toll, umgarnt dich und signalisiert dir, dass er/sie Interesse hat, dich näher kennenzulernen. Du merkst, auch du findest ihn/sie attraktiv, nett und toll doch auf einmal – ZAAAAAAAAAAACCCKKKK! In deinem System leuchtet alles ROT! ALARM! ALARM! VORSICHT! Alle Gefühle der Vergangenheit sind wieder da – da hilft nur eins – Vermeiden – nie wieder verletzt werden! Nie wieder den Schmerz fühlen! Nie wieder leiden!

  • Reiz = Frau/Mann mit Interesse an dir
  • Reaktion = Gedanken und Gefühle – Beziehungen tun weh! Ich werde enttäuscht! Das schaffe ich nicht noch mal! Angst!
  • Verhalten = Vermeidung

Wie kann in dem Fall die Lösung aussehen – damit du aus der Vermeidung rauskommst?

  • Reiz = Frau/Mann hat Interesse an mir
  • AUTOMATISIERTE REAKTION UNTERBRECHEN! Distanzierte-wohlwollende Wahrnehmerrolle einnehmen und beobachten.
  • ok, er/sie hat Interesse an mir. Ich finde ihn/sie ja auch toll. Vor lauter Angst möchte ich am liebsten den Kontakt gleich wieder abbrechen (Vermeidung).
  • was passiert da in mir? Ah da kommen alte Gedanken und Gefühle hoch – die Angst verletzt zu werden! Nicht genug zu sein! Enttäuscht zu werden!
  • achtsames reinfühlen – ja, das war wirklich sehr sehr schmerzhaft. (Vielleicht möchtest du den Emotionen Raum geben – weinen, schreien,…und wieder loslassen).
  • Neu programmieren – das war so wie es war! es war nicht schön und hat viel Leid mit sich gebracht! Aber er/sie ist nicht mein/e EX! Es kann sein, dass diese Beziehung nichts für die Zukunft ist, aber ich möchte mich langsam annähern und es versuchen! Ich bin erwachsen und kann damit umgehen!

Erfahrungen sind ein Teil deiner Biographie – die kannst du nicht auslöschen – aber einen achtsamen und gesunden Umgang finden!

Das sind Schritte, die natürlich nicht von heute auf morgen alles wieder ins Lot bringen! Das bedarf Übung und Training, Mut und Bereitschaft, um dein Leben freudvoll, liebevoll, friedvoll und positiv zu gestalten und zu leben! Denn

Leiden vermeiden = Leben vermeiden

Trau dich, dein Leben wieder positiver zu gestalten!

Gerne helfe ich dir im Umgang mit unangenehmen Gefühlen und Gedanken, mit Krisen und Herausforderungen – dein Leben wieder in die positive und gesunde Bahn zu lenken!

Bleib achtsam und LET IT FLOW, deine Katrin 💚

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Ps. mein Coaching ersetzt keine Psychotherapie!

VERBINDUNG UNTERBROCHEN

Hallo und herzlich Willkommen! Schön, dass du da bist! In meinem heutigen Beitrag geht es um Verbindung(en), auch um DEINE VERBINUNG zu DIR! Dazu möchte ich dir im Anschluss ganz gezielt Coaching Fragen stellen, die du für dich beantworten kannst, wenn du möchtest!

Menschen sind von Natur aus soziale Wesen (abgesehen von ein paar Ausnahmen – aber um die geht es nicht🤐 )! Das heißt, wir brauchen einander, wir brauchen die Verbindung zu Menschen! Die Verbindung muss nicht zwangsläufig immer eine tiefe sein – es gibt unterschiedliche Arten verbunden zu sein. Mit Bekannten stehst du anders in Beziehung und Verbindung, als mit deinem Kind. Mit Kollegen anders als mit deinem Partner. Mit deiner besten Freundin anders als mit deinem Nachbarn. Dennoch besteht überall ein Kontakt – eine Verbindung! Jede dieser Verbindungen ist für dich wichtig – sie lehrt dich etwas! Manchmal unangenehmes, meist positives! Angenehme und für dich förderliche Kontakte helfen dir auch dabei dich zu regulieren – Co-Regulation! Wenn du mit einer ruhigen angenehmen Person Zeit verbringst, beruhigt sich auch dein Nervensystem – sprich auch du wirst ruhiger und entspannter. Du kennst das bestimmt. Wenn du gerade nicht so gut drauf bist und dein/e Freund/in strotzt vor Positivität, steckt das an – oder? Darum heißt es nicht umsonst, soziale Kontakte und Verbindungen sind für unsere seelische Gesundheit enorm wichtig. Das Gegenteil von Verbindungen ist Einsamkeit – Einsamkeit kann mitunter weitreichende gesundheitliche Folgen haben. Man verkümmert. Auch gibt es dahingehend einige Studien die zeigen, dass Menschen die chronisch einsam sind, früher sterben! Sie ernähren sich schlechter, grübeln mehr, schlafen schlechter und sind unglücklicher! Darum auch kein Wunder, dass die Pandemie und die Maßnahmen, viele Menschen in die Depression getrieben hat! Unter anderem auch, wegen der Isolation – der Einsamkeit – der Nicht-Verbundenheit! So viel dazu.

Einsamkeit kann auch Menschen treffen, die unter Menschen sind, die Verbindungen und Kontakte haben – vielleicht kennst du das von dir selber! Ich kenne das – sich selbst unter hundert Leuten, einsam fühlen! Du lebst ein Leben, das von außen betrachtet „normal“ erscheint – Job, Partnerschaft, Freunde,… und trotzdem hast du diese ekelige Einsamkeit in dir! Dieses Gefühl, abgeschnitten von der Außenwelt zu sein. Du tust, du funktionierst, du machst,…aber das Gefühl der Einsamkeit ist einfach da! So als ob die VERBINDUNG UNTERBROCHEN ist! Und ja, genau das ist es!

Die Verbindung, der Kontakt zu dir ist verloren gegangen, unterbrochen, abgeschnitten! Zu deinen Gefühlen – deinen Verletzungen, deinem nicht geteilten Leid, deinen Enttäuschungen, deiner Wut, deiner Scham, deinem Neid, deiner Frustration, deinen Schwächen, deinen Ängsten, deinen Sorgen, deinen Zweifeln – zu all diesen unangenehmen Emotionen, zu all diesen Anteilen – ZU DIR!

Ich möchte dir gerne Fragen stellen – die du für dich beantworten kannst:

  • Weshalb könntest du deine Verbindung verloren haben?
  • Wie würde es sich für dich anfühlen – alle Gefühle (vergangene und aktuelle) Schritt für Schritt anzunehmen?
  • Wie könnte es sich für dich anfühlen – eine gute Verbindung zu dir zu haben?
  • Was glaubst du würde sich für dich ändern – die unterbrochene Verbindung wieder herzustellen?
  • Welchen Mehrwert könnte „die Verbindung zu dir“ bringen?
  • Was könntest du tun, deine Verbindung wieder herzustellen?

Ich gebe dir bewusst keine Auswahlmöglichkeiten, wie es sich anfühlen könnte oder welchen Mehrwert es für dich haben könnte! Denn ein wesentlicher Schritt – zu deiner Verbindung zu dir – ist es, selbst zu erfühlen und zu erkennen!

Wenn dir diese Fragen unangenehm sind, du überfordert bist oder ein „zu viel“ auslösen, empfehle ich dir Unterstützung zu holen! Bei tiefsitzenden Traumata, Verletzungen oder akuten psychischen Erkrankungen bitte ich dich, dir professionelle therapeutische Hilfe zu holen!

Bleib achtsam und in Verbindung, deine Katrin 💚

THROWBACK

Hallo und herzlich Willkommen! Nach sehr viel Blogbeiträgen auf Instagram (was du übrigens auch hier abrufen kannst), möchte ich heute mal wieder hier (und Jetzt) ein paar Zeilen schreiben!

THROWBACK – in meinem Fall gehe ich mit euch ein Jahr zurück. Vor einem Jahr war ich nur einen Hauch meiner Kündigung in der Apotheke entfernt. Ich spürte, ich kann da nicht weiter arbeiten. Es passt für mich einfach gar nicht. Die Atmosphäre, die Arbeitsaufteilung, meine zunehmenden Rückenschmerzen und mein erhöhtes Stresslevel (arbeiten und Kind und Haushalt und Beziehung und und und) Naja, während ich mein „Soll ich – soll ich nicht“ Spiel gefühlt 7895 mal täglich in meinem Kopf hin und her gesponnen habe, habe ich begonnen hier zu schreiben.

Ein Monat zuvor habe ich mich ja entschieden, die Ausbildung zur Achtsamkeits- und Entspannungstrainerin zu machen – weil ich einfach mal wieder meinen Geist gut beschäftigen wollte. Zudem habe ich mir erhofft, ganz viel für MICH aus dieser Ausbildung raus zu holen. Ich habe mit der Ausbildung begonnen, ohne mich ernsthaft damit beschäftigt zu haben, diese mal als Beruf auszuüben – Sicherheitsdenken rules 😉 und mein Sicherheitsbedürfnis ist seeehhrrr hoch. bzw das von meinem inneren Kind.

Nachdem im März meine Kündigung über die Bühne ging, war ich echt erleichtert. Diese Erleichterung hielt nicht lange – ein Problem war zwar weg, dafür ein neues da – „Was willst du machen?“ „Wie soll es weitergehen?“ „Hab ich einen Fehler gemacht?“ „Vielleicht hätte ich nur ein wenig mehr durchbeißen müssen?“

Die Gedankenspirale drehte sich again and again and again. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir psychisch schon eine Weile nicht gut, so entschied ich mich einen Therapieplatz zu suchen. Ich war also auf der Warteliste, ca 6 Wochen Wartezeit – absolut ok. Erster Anruf der Clearing Stelle war ein Platz für Gruppentherapie. Sagte mir nicht zu, ich wollte Einzelsitzungen haben. Zweiten Anruf – verpasst! 10 Minuten später war der Platz schon vergeben – so ne Scheiße! Naja, wie heißt es so schön alle guten Dinge sind drei! SOWAS VON GUT! Ich bin wirklich bei einem super Therapeuten gelandet, der mir in kurzer Zeit so unglaublich weitergeholfen hat, dass ich ihm ewig dankbar bin.

Zeitgleich – eh schon wissen – hab ich meine Ausbildung weiter gemacht und im Sommer abgeschlossen! Ich habe mir noch weitere Bücher zur Achtsamkeitspraxis gekauft – Mich mehr und mehr mit dem Thema vertraut gemacht, Dinge die ich nicht verstanden habe, bei meinem Therapeuten in Erfahrung gebracht – was ich immer noch tue. Manche Therapiesitzungen sind eine Frage-Antwort Stunde – was mir natürlich auch für meine Klienten/innen einen Mehrwert verschafft!

Warum erzähl ich euch das alles? Klingt ja alles ganz fein! oder?

und jetzt das ganze mit all den Gefühlen die ich hatte! Ich hatte verdammte Angst! Angst, dass ich nicht wusste, wie es weitergeht! Zweifel! Zweifel die mich fast aufgefressen haben – ob sich mein gesundheitlicher Zustand je bessert – was passiert dann? Ich muss doch! Druck! Druck dem ganzen nicht mehr standhalten zu können! Kind, neuer Job?, neues Zuhause,…! Sorgen! Sorgen um mich und um meine Gesundheit, meinen Sohn, meine Familie! Frustration! Frustration darüber, dass es einfach nicht aufwärts geht! In all diesen Gefühlen habe ich mich verloren! Sie haben mich dominiert! Sie haben mich aufgefressen! Sie haben mir Kraft, Energie, Motivation und Lebenslust (wieder einmal) geklaut!

Heute sitze ich da – mit Lebenslust und Motivation – Zuversicht und Kraft – und vor allem mit der Verbindung zu mir!

Die Achtsamkeit hat mich verankert – hat mir enorm viel Ruhe und Frieden IN MIR gebracht. Vertrauen hat sich Stück für Stück wieder aufgebaut. Mein Selbst-BEWUSSTSEIN hat sich erhöht. Mein Selbstwertgefühl hat sich von Minus 3 auf Plus 7 erhöht (Skala bis 10). Sie lehrte mich den gesunden Umgang mit Gefühlen und Gedanken.

Ich weiß nicht wie lange es her ist, dass ich MEINEN WEG so genossen habe. Natürlich sind auf meinem Weg Hürden, Hindernisse und Herausforderungen, Tage mit unangenehmen Gefühlen und Gedanken (surprise, ich bin ein Mensch) die ich aber nicht mehr fürchte, wegdrücke oder verändere, weil ich weiß, ich kann damit umgehen OHNE MICH ZU VERLIEREN! Auch weiß ich, dass ich mir jederzeit Hilfe holen kann, wenn ich im Dickicht meiner Verwirrungen feststecke – denn ich muss nicht alles allein schaffen oder Umwege gehen!

Ich sage DANKE! DANKE für das letzte Jahr, in dem ihr meine Beiträge gelesen habt! Auf ein neues spannendes Jahr hier auf letitflow.blog (mit mir 🤘).

Wenn du das Gefühl hast, endlich bei DIR ankommen zu wollen, DU den Umgang mit deinen Gefühlen und Gedanken besser handeln lernen möchtest, deinen inneren Frieden, Ruhe und Stärke spüren möchtest, mehr innere Stabilität und Balance brauchst, bin ich sehr gerne für DICH da!

Sich Hilfe und Unterstützung zu holen, ist keine Schwäche – DU TUST DAS FÜR DICH! (eines kann ich dir aus Erfahrung sagen – es zahlt sich aus – es geht um dein Leben)

Bleib achtsam und LET IT FLOW, deine Katrin 💚

PS. Teilen, liken, kommentieren – mehr als erlaubt! DANKE!

02.02.2022

Hallo und herzlich Willkommen!

Great news – ich tu’s 😁 Ab 02.02.2022 gibt es alle 2 Wochen eineinhalb Stunden mit mir! All mein Wissen + meine Erfahrung incl. Humor teile ich mit dir! Verschiedenste Themen warten auf dich, um ein „neues“ bewussteres Leben zu beginnen!

Sei mal ehrlich, wie viele Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, Selbstliebe, glückliches Leben hast du schon gelesen? Wie viel davon hat sich dadurch verändert? Wie lange bist du „berauscht“ gewesen von den vielen Möglichkeiten, um endlich glücklich und zufrieden zu werden? 5 Tage, 10, 23?

All die Bücher sind absolut legitim und manche auch tatsächlich brauchbar! Warum funktioniert einiges dann doch nicht so? Weil du dich als Mensch mal verstehen musst! Keine Ahnung warum man in Biologie zwar über Moos und Flechten ein Referat halten muss (hab ich tatsächlich 🤣), aber viiiieeellll zu wenig über unsere natürlichen Abläufe in uns erklärt wird!

  • Welche Bereiche im Gehirn es gibt und für was sie zuständig sind?!
  • Wie unser Nervensystem aufgebaut ist und oftmals deine Reaktionen ganz natürlich sind!?
  • Wie man lernt, sein Nervensystem zu regulieren, gewisse Bereiche im Hirn aktiviert oder verändern kann!?
  • Wie schädigend Stress ist?!
  • Weshalb unser Darm mehr als nur ein Verdauungswerkzeug ist!?
  • Welche Hormone für was zuständig sind?!
  • Wie fein abgestimmt Körper, Seele und sind!
  • Was man unter Gesundheit versteht!?

oje oje oje, Aufholbedarf!

Und genau deshalb erzielt man oftmals wenig Erfolg, trotz diverser Ratgeber und Bücher! Kurzfristig ja, aber nachhaltig? Natürlich ist deine Bereitschaft und die Eigenverantwortung unabdingbar, wenn du was ändern möchtest! Wobei Veränderung nichts großartiges sein muss – manchmal reichen kleine Dinge aus, um wirklich innere Zufriedenheit zu erlangen! Dennoch muss ich es

VERSTEHEN-ERKENNEN-VERÄNDERN-INTEGRIEREN!

Deshalb starte ich am 02.02.2022 von 17.00-18.30 Uhr mit meinen Kursen! Kursbeitrag 25.- (Vorauskasse).

Wenn du möchtest, dass dein Wohlbefinden und dein natürliches Mensch-Sein Realität wird – lade ich dich herzlich zu meinen Kursen ein! Kursthemen gebe ich ca. 1 Woche vorher bekannt, dann kannst du entscheiden, ob dieses Thema für dich passend ist! Starten werde ich mit dem Basis Wissen – dem Einmaleins der Achtsamkeit!

Mind full vs. Mindful

Gerne darfst du meine Beiträge teilen!

Ich freue mich auf eine spannende und entspannende Zeit mit Dir! 💚

Bleib achtsam und let it flow, deine Katrin

🧡Das Leben ist IMMER für MICH🧡

Hallo und herzlich Willkommen! Ich hoffe euch allen geht es gut und ihr seid gut in das neue Jahr gestartet. Erst 17 Tage ist das neue Jahr alt und schwupps ist man wieder im ganz normalen Alltag angekommen – oder bist du noch mit deiner Vorsatzliste beschäftigt? 😉 Ich für meinen Teil bin in der „Handlungsphase“. Dazu mehr im Blogbeitrag!

Einige von euch kennen einen Teil meiner Geschichte – also den schweren und sehr anstrengenden Teil! Für die neuen Leser, erstmal ein herzliches Willkommen und schön, dass du meine Beiträge liest. Mein Leben hat mir viele nicht sichtbare Wunden beschert, die mittlerweile zu Narben verheilt sind. Seit meinem 19. Lebensjahr habe ich eine wiederkehrende Depression (mittelgradig-schwer), Panikstörung, Erschöpfungssyndrom, Bandscheibenvorfälle (+Operation) um die Einschneidensten zu erwähnen. (aktuell alles remittiert). Und ja, all diese schmerzhaften Phasen haben mich verwundet und die Narben trage ich in mir. Lange (sehr lange) habe ich gekämpft – gegen die Diagnosen, gegen den Schmerz, gegen das Leben, gegen MICH. Viele Therapiestunden und einige Lebensveränderungen später, kann ich sagen –

ICH LIEBE DAS LEBENICH LIEBE MEIN LEBEN!

Und egal wie viel Leid mir das Leben beschert hat und auch DIR, ich weiß

DAS LEBEN IST IMMER FÜR MICH UND

FÜR DICH

Was möchte ich dir damit sagen? Du kannst Leid im Leben nicht vermeiden (Lebenskrisen, Schicksalsschläge, Erkrankungen,…), aber du kannst entscheiden, ob du diese annimmst, oder ständig im Widerstand (Kampf) stehst. Solange du dein Leben dafür verdammst, dass es dir immer wieder Hürden in den Weg stellt, wirst du es nicht schaffen, dein Leben freudvoll, zufrieden, friedvoll und schön zu finden.

Neben der AKZEPTANZ, diesem Annehmen des gegenwärtigen Augenblickes ergo „Zustand“, spielt VERTRAUEN eine wichtige Rolle, um sich den Fluss des Lebens hinzugeben. Schreibt sich leichter als es ist – bin ich selbst vom Leben genug „enttäuscht“ worden! Auch hier bei meinen Zeilen kannst du erkennen – VERGANGENHEIT! Meine Vergangenheit (Kindheit + alles danach) hat natürlich Spuren hinterlassen – wahrscheinlich genauso wie Deine. Diese Spuren wiederum sind es, die uns immer ein kleines Stück an Vertrauen nehmen. Nämlich solange ich die Vergangenheit nicht ruhen lasse und die Vergangenheit als Gegenwart lebe. Das heißt, je mehr du die Vergangenheit loslassen lernst (kannst ja ohnehin nichts mehr ändern darin), desto mehr kannst du dir wieder Vertrauen aufbauen – im gegenwärtigen Leben. Das ist kein „Über-Nacht“ aufbauen – es ist ein Prozess! Diesen Prozess kannst du, durch Achtsamkeit fördern!

Mit Hilfe der 7 Säulen der Achtsamkeit, lernst du Schritt für Schritt,

DEIN JETZTIGES LEBEN

BEWUSSTER ZU LEBEN UND ZU ERLEBEN

Die 7 Säulen der Achtsamkeit:

  1. NICHT URTEILEN – bedeutet jegliche Gefühle, Gedanken, körperliche Prozesse und auch äußerliche Umstände, als gegeben anzunehmen – sie nicht durch die Wertung zu verschlimmern aber auch nicht zu verschönern!
  2. AKZEPTANZ – bedeutet die wie oben beschriebenen Situationen und Prozesse anzunehmen (ist nicht HINNEHMEN) – es ist jetzt gerade so wie es ist! Mit Ruhe die Veränderungen des Lebens zu beobachten.
  3. VERTRAUEN – bedeutet den Fluss des Lebens zu vertrauen, aber vor allem sich selbst – für sich neue bewusste Entscheidungen zu treffen!
  4. ANFÄNGERGEIST – bedeutet die alten (ungesunden) Muster und Wege zu verlassen und mit Neugier neue Wege zu gehen! Er wird auch Entdecker- oder Forschergeist genannt!
  5. GEDULD – bedeutet sich Zeit zu geben und den Prozess der Zielerreichung immer wieder zu reflektieren!
  6. GELASSENHEIT – bedeutet ähnlich wie die Geduld und Akzeptanz, Veränderungen anzunehmen, nichts erzwingen zu wollen und sich dem Hingeben, was im Moment gegenwärtig ist!
  7. LOSLASSEN – bedeutet sich von alten (ungesunden) Überzeugungen, Mustern, Menschen,…zu lösen (geistig und emotional). Alles was nicht dienlich ist für deine Entwicklung, deine Gesundheit, dein Wohlbefinden,…loszulassen!

Je öfter du diese Haltung der Achtsamkeit einnimmst bzw. sie dir immer wieder in (unangenehmen) Situationen bewusst machst, wirst du schon bald erkennen – egal was kommt, egal wie turbulent es gerade ist/war, egal wie oft ich strauchle,….

🧡DAS LEBEN IST IMMER FÜR MICH🧡

Achtsamkeit ist kein spiritueller Hokuspokus oder Sing-Sang. Sie hilft den Geist zu leeren, deine Kraft (wieder) zu entdecken, das Leben mit Höhen und Tiefen anzunehmen – ohne sich in dem Negativen zu verlieren. Achtsamkeit ist kein vermeiden oder flüchten von Problemen – im Gegenteil – sie hilft dir dich zu konfrontieren, zu akzeptieren und loszulassen!

Und genau da komme ich jetzt ins Spiel – surprise surprise! Wie oben erwähnt bin ich gerade in der Handlungsphase – sprich – mein Coaching Angebot wird erweitert! Neben den Einzelcoachings, starte ich ab Februar mit kleinen Kursen via Zoom (geplant alle 14 Tage ca. 1,5 Stunden á 25,- nto) zu den verschiedensten Themen. Teilnehmerzahl auf max. 10 Personen begrenzt! Die Kurse beinhalten viel Wissen, Aufklärung, Erfahrung und Möglichkeiten, um ein friedvolles, lebendiges, lebensfrohes, selbstbestimmtes, gelassenes und glückliches Leben zu (er)leben. Genauen Plan erfährst du in den nächsten Tagen! Auch ein Vorschlag zu einem Thema ist herzlich Willkommen!

Ich freue mich, wenn du mir dein Vertrauen schenkst und wir gemeinsam das Leben rocken! 🤘🤘

BLEIB ACHTSAM UND LET IT FLOW, deine Katrin

Vorsätze vs. Ziele

Hallo und herzlich Willkommen! Das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu! Für viele bedeutet dies, ihre Liste mit Vorsätzen am letzten des Jahres zu verfassen, um das nächste Jahr voller Motivation zu starten. Bist du auch ein „Vorsatz-Listen-Verfasser“?

Im Grunde ist die Idee dahinter eine sehr „nette“! Aber sei mal ehrlich, wie oft hast du schon die selben Vorsätze niedergeschrieben und dann doch nicht umgesetzt!? Der Klassiker unter den Vorsätzen – Gewichtsreduktion, gesündere Ernährung, mehr Sport und mehr weniger Stress! Leider musst du am Jahresende feststellen, dass sich weder deine Ernährung verbessert hat, noch dein Körper und sich auch die Zeiger deiner Waage nicht merklich bewegt haben. Oder du nimmst dir vor, dir nächstes Jahr mehr Zeit für Freundschaften, Familie und Dich zu nehmen und im Jahresrückblick merkst du, dass sich auch da nichts verändert hat. (abgesehen von der Pandemie, die uns zusätzlich eingeschränkt hat). Darum kommt jetzt DER TIPP DER TIPPS

HÖR AUF DICH SELBER ZU BESCHEISSEN

Schmeiß deine Liste weg oder noch besser, verfasse erst gar keine. Das erspart dir Enttäuschung und Frust! Wenn du etwas verändern möchtest – TU ES!

Jegliche Vorsätze sind von uns Vorhaben, mit der Absicht, dass sich etwas, dass wir uns, positiver entwickeln. Das bedeutet, wir legen unseren Fokus auf Dinge, Verhalten, Umstände,… die wir als „negativ“ bewerten. Logo, oder? Das ist auch ok, denn schließlich soll es ja um eine positive Wendung unserer Situation gehen. Aber warum gelingt es uns dann oftmals nicht, diese Vorsätze auch wirklich umzusetzen?

Zu undiszipliniert, zu willensschwach, zu unmotiviert,…? JEIN!

Natürlich spielen diese Eigenschaften, wie Disziplin, Durchhaltevermögen und Konsequenz eine große Rolle, um Veränderung (nachhaltige) zu erhalten. Das größere Übel liegt darin, dass wir:

  1. uns zu viel auf einmal vornehmen – und uns so selbst überfordern, mit dem Resultat, dass wir nach kurzer Zeit schon keine Lust mehr haben!
  2. es halbherzig angehen und so erst gar keine Motivation aufkommt, sodass das Ende unseres Vorhabens beinahe zeitgleich mit dem Beginn stattfindet.
  3. einen Vorsatz mit einem konkreten Ziel verwechseln.

Was ist nun der Unterschied zwischen Vorsatz und Ziel?

Die Absicht der Veränderung ist in beiden Fällen gleich, jedoch ist die Herangehensweise eine ganz andere. Ein Ziel zu haben und dieses zu verfolgen, ist ein bewusster Entschluss – den wir (meist) im Inneren spüren! Wir MÖCHTEN diese Veränderung, weil wir erkannt haben, dass diese Lebensführung uns unglücklich und krank macht, wir in einem Dauertief sind, uns fremdbestimmt fühlen, wir uns selbst sabotieren,….oder wir erkennen, wie gut uns dieses oder jenes tut! Das Erkennen ist der erste Schritt, damit eine Veränderung passieren kann und wir diese auch nachhaltig leben!

und jetzt der abgedroschenste Kalenderspruch ever (der so viel Wahrheit beinhaltet):

DER WEG IST DAS ZIEL!

Ein Beispiel: Du hast erkannt, dass dich dein ungesunder Lifestyle (wenig Bewegung, zu viel fett- und zuckerhaltige Ernährung, zu viel Stress), dein Gewicht ungebremst nach oben schießen lässt, zudem sich diffuse Schmerzen breit machen und deine Schlafqualität darunter leidet – ERGO, dein bisheriger Weg erweist sich als höchst pathogen (krankmachend). In dem Falle, geht das Erkennen mit unangenehmen Gefühlen einher – Angst, Wut auf uns selbst, Traurigkeit, Enttäuschung über unsere Unachtsamkeit,…! Das ist absolut OK und ist sogar hilfreich – den entscheidenden Schritt zu gehen! Es bietet uns eine große Chance, sich von unbewussten, automatisierten und ungesunden Verhalten zu distanzieren und in die BEWUSSTE Wahrnehmung zu kommen. Somit können wir ein ZIEL klar definieren, welches uns aus dieser ungesunden Spirale hinausführt – hin zu einem positiveren und gesünderen Leben!

Jetzt haben wir ein klares Ziel vor Augen – wie in diesem Beispiel – unseren Fokus auf eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und weniger Stress zu legen. Das bedeutet, sich Stück für Stück diesem ZIEL hin zu bewegen.

Was braucht es um dieses Ziel zu erreichen? (wie in dem Beispiel oben)

  1. Den festen Entschluss!
  2. Theoretisches Wissen, rund um Ernährung, Bewegung und Stressreduktion!
  3. Umsetzung – Integration in den Alltag!
  4. Dran bleiben – es geht um Nachhaltigkeit – nicht um ein schnelles Erreichen!
  5. Durchhaltevermögen – es geht in Steps voran und auch mal nicht!
  6. Geduld – ein Ziel braucht Geduld – es ist ein Prozess!
  7. Reflektieren – in zeitlichen Abständen immer wieder auf den schon gegangen Weg zurück blicken und kleinste Erfolge und Fortschritte feiern!
  8. Rückschläge in Kauf nehmen und sich nicht entmutigen lassen!
  9. Sich immer wieder klar machen, dass es ein Akt der Selbstfürsorge, der Selbstliebe, der Selbstachtung ist – du tust das für DICH – FÜR DEINE GESUNDHEIT!
  10. KEIN ZWANG – es gibt auf dem Weg zum Ziel Tage, da wirst du so gar keine Lust haben, auf gesunde Ernährung, Bewegung und….DAS IST OK – diese Tage sind sogar wichtig – einfach mal SEIN und (kurzfristig) das Ziel – Ziel sein lassen!

Und bitte vergiss nie den Spaß, die Leichtigkeit und die Freude in deinem Leben!

Für das heurige Jahr verabschiede ich mich hier an dieser Stelle und wünsche euch allen, ein schönes, besinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2022! 🎄✨🎁🍾

Ich freue mich euch auch im nächsten Jahr, wieder hier oder bei einem meiner Workshops begrüßen zu dürfen! Großes DANKE an EUCH! 💕

2022 wird mein Coaching ausgebaut – Workshops & Entspannungstrainings und natürlich Blogbeiträge! (Work in process…😊)

Alles alles Liebe, bleib achtsam, gesund und LET IT FLOW, deine Katrin

Grenzüberschreitung? Bussi-Bär und Schatzilein

Hallo und herzlich Willkommen! Bitte keine Vorwürfe auf den billigen Plätzen zuhause – ich weiß ich habe angekündigt, die 7 Säulen der Achtsamkeit vorzustellen! Ich werde das zeitnah nachholen! Indianerehrenwort! Da ich aber in meiner persönlichen als auch beruflichen Tätigkeit immer wieder mit Themen konfrontiert werde, die ich als „Aufklär-Bär“ (nicht als Bussi-Bär 😋) nicht still schweigend für mich behalten möchte, kommt ein Beitrag, der für dich als ERWACHSENE PERSON vielleicht von Bedeutung sein könnte.

Ein Thema, dass ich für jeden Menschen als wichtig erachte, ist Grenzen ziehen! Grenzen:

  • wenn es um deine Belastung geht
  • wenn es um deine emotionale Gesundheit geht
  • wenn es um Kommunikation geht
  • wenn es um Verhalten anderer geht
  • wenn es deine Persönlichkeit betrifft
  • …..

Um seine Grenzen kennen zu lernen ist es eine klare Sache, dich mit dir auseinander zu setzen – Logo. Das heißt, du darfst immer wieder in dich reinspüren, ob sich das passend für dich anfühlt, vielleicht deine persönliche Grenze angekratzt oder sogar überschritten wird. Was hat das jetzt mit dem Titel zu tun? ich erklär es dir! Ok?

Gerade in der virtuellen Welt fällt mir auf, dass „fremde“ Personen mit denen man sich gerade connected hat, mit einem 😘 die Konversation beenden! selber schon erlebt? Für mich geht das – gelinde gesagt – überhaupt nicht! Die Person kennt mich nicht und ich sie nicht, wie um alles in der Welt kommt die Person dazu mir ein Küsschen zu schicken? Ich weiß, ich weiß, das ist ja sooooo nett und lieb🙄! Kurzer switch in die reale Welt, wie würde es sich für dich anfühlen, wenn du mit einer dir „fremden“ Person ins Gespräch kommst und als Abschied gibt sie dir Küsschen – für mich eine klare Grenzüberschreitung! Oder ich läute bei dir an, komm mit einem „Hallo Schatzi“ in dein Haus, setz mich auf deine Couch und leg die Füße auf den Tisch? Kannst du mir folgen?

Auch diese ständigen Titulierungen von Königin bis Hasilein, Bussibär und Schatzilein – gehen gar nicht! Bitte versteht mich nicht falsch, ich nenne meinen Mann auch Schatz und mein Kind sowieso und dann gibt es noch 2-3 Freundinnen, wo ich auch mal ein „Hallo Zuckerschnecke“ oder „Hi Süße“ anbringe – aber das sind Personen, mit denen ich eine langjährige Freundschaft führe! Dir mir NAHE stehen!

Noch so ein „Geht gar nicht“ Beispiel! Gerade in der Branche der Coaches gibt es einige, die so überzeugt sind von ihrem Glauben (nicht Wissen), dass sie Mutter-Theresa in den Schatten stellen! Diese laufen missionierend durch die Welt und drängen dir ihre „Hilfestellung“ quasi auf. Sie stellen sich auf einen hohen Sockel, blicken mitleidig auf dich hinab und sagen „Du Schatzi du, was ist denn los?“ „Komm her mein Mausizahndi, ich helfe dir – ich kann das!“ „Ich bin sooooooooooooo gern für dich da, los mein Hasi, lass uns Probleme bearbeiten (oder erzeugen)! Das ist für mich GRENZÜBERSCHREITUNG PUR! Diese „Trainer“ behandeln dich wie ein Kleinkind, dass nach seiner Flasche schreit! Sie agieren aus ihrem eigenen Kindermodus! Frei nach dem Motto – Love is all you need! 😉

(In meinen Coachings wird keiner als „Bussibär, Schatzi, Mausi oder Prinz“ tituliert! Definitiv nicht! Außer du möchtest als Kleinkind behandelt werden – dann klappt das mit uns nicht! Meine Aufgabe ist es, DEIN Wohlbefinden zu fördern und nicht mein Ego zu boostern, meine Liebe zu verbreiten oder dir dein Köpfchen zu streicheln!)

Der Beitrag soll dich anregen (wenn du möchtest), dir mal klar darüber zu werden, ob du als ERWACHSENE PERSON von anderen „erwachsenen“ Personen so tituliert werden möchtest!?Ob du von „fremden“ Personen mit einem Bussi verabschiedet werden möchtest!? Ich erinnere dich gern daran, du bist keine 4 Jahre mehr – du brauchst nicht immer jeden gefallen und du brauchst auch nicht immer nach „Schatzi-Nenner“ zu suchen! Du darfst ganz klar Grenzen ziehen – als gesunder erwachsener!

In diesem Sinne ihr „Bussibären und Schatzis“ 😁 achtet auf eure Grenzen!

Bleib achtsam und let it flow, deine Katrin

Die Krux mit der Entspannung

Hallo und herzlich Willkommen! Ich hoffe, jeden von euch geht es gut und ihr könnt die vorweihnachtliche Zeit ENTSPANNT genießen! Apropo Entspannung – hast du Erfahrungen mit diversen Entspannungsverfahren? Gelingt es dir, dich vollkommen zu entspannen? Wie rasch kannst du von Stress und Anspannung in die Entspannung wechseln?

Entspannungsübungen und Verfahren die zur körperlichen und geistigen Entspannung führen, gibt es eine ganze Menge! Viele assoziieren Entspannung mit der stillen Meditation – und ja, die gibt es auch und ist hervorragend zur Tiefenentspannung geeignet. Jedoch gibt es Menschen, denen die stille Sitzmeditation überhaupt nicht gelingen mag und sogar unangenehme Gefühle oder Schmerzen intensiver spüren lässt, sodass sie unruhiger und gestresster sind als vor der stillen Meditation!

Es passiert sehr oft, dass man gar nichts mehr in Richtung Entspannung macht, weil es ja eh nicht funktioniert, nicht gelingt oder eben auch unangenehm empfunden wird! Viele haken das Thema ab – sie fühlen sich schlecht, weil sie es nicht können, obwohl Tausende über die großartige Wirkung berichten. Sie fühlen sich minderwertig, weil sie noch nicht mal 20 Minuten schaffen, ganz entspannt zu sein! Sie fühlen sich „anders“ oder „falsch“, weil sie die stille Meditation nicht aushalten!

Erstens – Nein, du bist nicht „falsch“, wenn dir die stille Sitzmeditation nicht das erhoffte (erwartete) Ergebnis bringt!

Menschen die ein sehr hohes Stresslevel aufweisen, durch – Traumata, chronischen Stress, einer Angststörung, in akuten Krisen,… – ist es absolut „normal“, dass diese Form zur Entspannung nicht fruchtet! Im Gegenteil, sie kann mitunter zur richtigen Tortur werden! Das Nervensystem ist so überaktiv, gestresst und gereizt, dass still sitzen, Augen zu und entspannen nicht funktionieren kann!

Wichtig ist zu wissen, dass diese Form von Meditation nur eine Möglichkeit darstellt, um Entspannung zu schaffen. Sprich, sie muss (noch) nicht zwangsläufig für dich passen!

Ich empfehle meinen Klienten, die ein extrem hohes Level an Stress und Anspannung haben, aktive und dynamische Formen von Entspannungsverfahren! Eine sehr gute Möglichkeit ist die Geh-Meditation!

Die Geh-Meditation bietet Menschen mit Unruhe, Angst, Panik, Schmerzen,…einen effektiveren Weg zur Entspannung! Erstens wird dein Körper durch das Gehen automatisch entspannter, sprich (körperliche und geistige) Anspannungszustände werden gelöst – ohne, dass du dich darauf konzentrieren musst! Des Weiteren hilft dir der Fokus auf das Gehen, gedanklich aus der Sorgenspirale auszusteigen! Du bist gedanklich vollkommen auf jeden einzelnen Schritt fokussiert! Das bringt dich unweigerlich ins JETZT! Deine Aufmerksamkeit soll sich auf deine Bewegung, deine Körperhaltung und/oder deine Umgebung konzentrieren. Solltest du gedanklich abschweifen, ist das absolut normal und ok. Lenke sanft und ohne Druck deinen Fokus wieder auf deinen Körper. Erspüre den Untergrund auf den du gehst – Beschreibe gedanklich wie er sich anfühlt! Vielleicht möchtest du deinem natürlichen Atemfluss einen Moment Aufmerksamkeit schenken, während du achtsam Schritt für Schritt gehst. Du kannst auch während der Bewegung schauen, ob deine Schultern etwas entspannter geworden sind, dein Kiefer,…!

Ganz egal auf was du dich lieber fokussieren möchtest, wichtig ist, die Aufmerksamkeit dort hinzurichten und so deine Entspannung zu fördern! Alles darf sein!

Noch eine kurze Geschichte die deine Gesichtsmuskeln bewegen soll:

Vor ein paar Tagen ging ich mit meinem Sohn durch die Straßen, um uns die geschmückten Häuser anzusehen. Ich als Lichterketten-Fan war mehr entzückt als mein Sohn 😆. Ein Haus hat mich richtig in den Bann gezogen, so schön und dezent beleuchtet! Im Gehen konnte ich meinen Blick nicht abwenden, hab meinen Sohn gefühlt 25 mal erzählt wie schön ich das Haus finde und dann – PENG. Bin ich sowas von gerade aus in die Straßenlaterne geknallt! 🤭 Gott sei dank war ich mit nur 0,03 Km/h unterwegs, sodass ich den „Aufprall“ heil überstanden habe! 😅

Also meine Lieben, schön vorsichtig sein bei der Geh-Meditation!

Bleib achtsam und let it flow, deine Katrin