VERBINDUNG UNTERBROCHEN

Hallo und herzlich Willkommen! Schön, dass du da bist! In meinem heutigen Beitrag geht es um Verbindung(en), auch um DEINE VERBINUNG zu DIR! Dazu möchte ich dir im Anschluss ganz gezielt Coaching Fragen stellen, die du für dich beantworten kannst, wenn du möchtest!

Menschen sind von Natur aus soziale Wesen (abgesehen von ein paar Ausnahmen – aber um die geht es nicht🤐 )! Das heißt, wir brauchen einander, wir brauchen die Verbindung zu Menschen! Die Verbindung muss nicht zwangsläufig immer eine tiefe sein – es gibt unterschiedliche Arten verbunden zu sein. Mit Bekannten stehst du anders in Beziehung und Verbindung, als mit deinem Kind. Mit Kollegen anders als mit deinem Partner. Mit deiner besten Freundin anders als mit deinem Nachbarn. Dennoch besteht überall ein Kontakt – eine Verbindung! Jede dieser Verbindungen ist für dich wichtig – sie lehrt dich etwas! Manchmal unangenehmes, meist positives! Angenehme und für dich förderliche Kontakte helfen dir auch dabei dich zu regulieren – Co-Regulation! Wenn du mit einer ruhigen angenehmen Person Zeit verbringst, beruhigt sich auch dein Nervensystem – sprich auch du wirst ruhiger und entspannter. Du kennst das bestimmt. Wenn du gerade nicht so gut drauf bist und dein/e Freund/in strotzt vor Positivität, steckt das an – oder? Darum heißt es nicht umsonst, soziale Kontakte und Verbindungen sind für unsere seelische Gesundheit enorm wichtig. Das Gegenteil von Verbindungen ist Einsamkeit – Einsamkeit kann mitunter weitreichende gesundheitliche Folgen haben. Man verkümmert. Auch gibt es dahingehend einige Studien die zeigen, dass Menschen die chronisch einsam sind, früher sterben! Sie ernähren sich schlechter, grübeln mehr, schlafen schlechter und sind unglücklicher! Darum auch kein Wunder, dass die Pandemie und die Maßnahmen, viele Menschen in die Depression getrieben hat! Unter anderem auch, wegen der Isolation – der Einsamkeit – der Nicht-Verbundenheit! So viel dazu.

Einsamkeit kann auch Menschen treffen, die unter Menschen sind, die Verbindungen und Kontakte haben – vielleicht kennst du das von dir selber! Ich kenne das – sich selbst unter hundert Leuten, einsam fühlen! Du lebst ein Leben, das von außen betrachtet „normal“ erscheint – Job, Partnerschaft, Freunde,… und trotzdem hast du diese ekelige Einsamkeit in dir! Dieses Gefühl, abgeschnitten von der Außenwelt zu sein. Du tust, du funktionierst, du machst,…aber das Gefühl der Einsamkeit ist einfach da! So als ob die VERBINDUNG UNTERBROCHEN ist! Und ja, genau das ist es!

Die Verbindung, der Kontakt zu dir ist verloren gegangen, unterbrochen, abgeschnitten! Zu deinen Gefühlen – deinen Verletzungen, deinem nicht geteilten Leid, deinen Enttäuschungen, deiner Wut, deiner Scham, deinem Neid, deiner Frustration, deinen Schwächen, deinen Ängsten, deinen Sorgen, deinen Zweifeln – zu all diesen unangenehmen Emotionen, zu all diesen Anteilen – ZU DIR!

Ich möchte dir gerne Fragen stellen – die du für dich beantworten kannst:

  • Weshalb könntest du deine Verbindung verloren haben?
  • Wie würde es sich für dich anfühlen – alle Gefühle (vergangene und aktuelle) Schritt für Schritt anzunehmen?
  • Wie könnte es sich für dich anfühlen – eine gute Verbindung zu dir zu haben?
  • Was glaubst du würde sich für dich ändern – die unterbrochene Verbindung wieder herzustellen?
  • Welchen Mehrwert könnte „die Verbindung zu dir“ bringen?
  • Was könntest du tun, deine Verbindung wieder herzustellen?

Ich gebe dir bewusst keine Auswahlmöglichkeiten, wie es sich anfühlen könnte oder welchen Mehrwert es für dich haben könnte! Denn ein wesentlicher Schritt – zu deiner Verbindung zu dir – ist es, selbst zu erfühlen und zu erkennen!

Wenn dir diese Fragen unangenehm sind, du überfordert bist oder ein „zu viel“ auslösen, empfehle ich dir Unterstützung zu holen! Bei tiefsitzenden Traumata, Verletzungen oder akuten psychischen Erkrankungen bitte ich dich, dir professionelle therapeutische Hilfe zu holen!

Bleib achtsam und in Verbindung, deine Katrin 💚

THROWBACK

Hallo und herzlich Willkommen! Nach sehr viel Blogbeiträgen auf Instagram (was du übrigens auch hier abrufen kannst), möchte ich heute mal wieder hier (und Jetzt) ein paar Zeilen schreiben!

THROWBACK – in meinem Fall gehe ich mit euch ein Jahr zurück. Vor einem Jahr war ich nur einen Hauch meiner Kündigung in der Apotheke entfernt. Ich spürte, ich kann da nicht weiter arbeiten. Es passt für mich einfach gar nicht. Die Atmosphäre, die Arbeitsaufteilung, meine zunehmenden Rückenschmerzen und mein erhöhtes Stresslevel (arbeiten und Kind und Haushalt und Beziehung und und und) Naja, während ich mein „Soll ich – soll ich nicht“ Spiel gefühlt 7895 mal täglich in meinem Kopf hin und her gesponnen habe, habe ich begonnen hier zu schreiben.

Ein Monat zuvor habe ich mich ja entschieden, die Ausbildung zur Achtsamkeits- und Entspannungstrainerin zu machen – weil ich einfach mal wieder meinen Geist gut beschäftigen wollte. Zudem habe ich mir erhofft, ganz viel für MICH aus dieser Ausbildung raus zu holen. Ich habe mit der Ausbildung begonnen, ohne mich ernsthaft damit beschäftigt zu haben, diese mal als Beruf auszuüben – Sicherheitsdenken rules 😉 und mein Sicherheitsbedürfnis ist seeehhrrr hoch. bzw das von meinem inneren Kind.

Nachdem im März meine Kündigung über die Bühne ging, war ich echt erleichtert. Diese Erleichterung hielt nicht lange – ein Problem war zwar weg, dafür ein neues da – „Was willst du machen?“ „Wie soll es weitergehen?“ „Hab ich einen Fehler gemacht?“ „Vielleicht hätte ich nur ein wenig mehr durchbeißen müssen?“

Die Gedankenspirale drehte sich again and again and again. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir psychisch schon eine Weile nicht gut, so entschied ich mich einen Therapieplatz zu suchen. Ich war also auf der Warteliste, ca 6 Wochen Wartezeit – absolut ok. Erster Anruf der Clearing Stelle war ein Platz für Gruppentherapie. Sagte mir nicht zu, ich wollte Einzelsitzungen haben. Zweiten Anruf – verpasst! 10 Minuten später war der Platz schon vergeben – so ne Scheiße! Naja, wie heißt es so schön alle guten Dinge sind drei! SOWAS VON GUT! Ich bin wirklich bei einem super Therapeuten gelandet, der mir in kurzer Zeit so unglaublich weitergeholfen hat, dass ich ihm ewig dankbar bin.

Zeitgleich – eh schon wissen – hab ich meine Ausbildung weiter gemacht und im Sommer abgeschlossen! Ich habe mir noch weitere Bücher zur Achtsamkeitspraxis gekauft – Mich mehr und mehr mit dem Thema vertraut gemacht, Dinge die ich nicht verstanden habe, bei meinem Therapeuten in Erfahrung gebracht – was ich immer noch tue. Manche Therapiesitzungen sind eine Frage-Antwort Stunde – was mir natürlich auch für meine Klienten/innen einen Mehrwert verschafft!

Warum erzähl ich euch das alles? Klingt ja alles ganz fein! oder?

und jetzt das ganze mit all den Gefühlen die ich hatte! Ich hatte verdammte Angst! Angst, dass ich nicht wusste, wie es weitergeht! Zweifel! Zweifel die mich fast aufgefressen haben – ob sich mein gesundheitlicher Zustand je bessert – was passiert dann? Ich muss doch! Druck! Druck dem ganzen nicht mehr standhalten zu können! Kind, neuer Job?, neues Zuhause,…! Sorgen! Sorgen um mich und um meine Gesundheit, meinen Sohn, meine Familie! Frustration! Frustration darüber, dass es einfach nicht aufwärts geht! In all diesen Gefühlen habe ich mich verloren! Sie haben mich dominiert! Sie haben mich aufgefressen! Sie haben mir Kraft, Energie, Motivation und Lebenslust (wieder einmal) geklaut!

Heute sitze ich da – mit Lebenslust und Motivation – Zuversicht und Kraft – und vor allem mit der Verbindung zu mir!

Die Achtsamkeit hat mich verankert – hat mir enorm viel Ruhe und Frieden IN MIR gebracht. Vertrauen hat sich Stück für Stück wieder aufgebaut. Mein Selbst-BEWUSSTSEIN hat sich erhöht. Mein Selbstwertgefühl hat sich von Minus 3 auf Plus 7 erhöht (Skala bis 10). Sie lehrte mich den gesunden Umgang mit Gefühlen und Gedanken.

Ich weiß nicht wie lange es her ist, dass ich MEINEN WEG so genossen habe. Natürlich sind auf meinem Weg Hürden, Hindernisse und Herausforderungen, Tage mit unangenehmen Gefühlen und Gedanken (surprise, ich bin ein Mensch) die ich aber nicht mehr fürchte, wegdrücke oder verändere, weil ich weiß, ich kann damit umgehen OHNE MICH ZU VERLIEREN! Auch weiß ich, dass ich mir jederzeit Hilfe holen kann, wenn ich im Dickicht meiner Verwirrungen feststecke – denn ich muss nicht alles allein schaffen oder Umwege gehen!

Ich sage DANKE! DANKE für das letzte Jahr, in dem ihr meine Beiträge gelesen habt! Auf ein neues spannendes Jahr hier auf letitflow.blog (mit mir 🤘).

Wenn du das Gefühl hast, endlich bei DIR ankommen zu wollen, DU den Umgang mit deinen Gefühlen und Gedanken besser handeln lernen möchtest, deinen inneren Frieden, Ruhe und Stärke spüren möchtest, mehr innere Stabilität und Balance brauchst, bin ich sehr gerne für DICH da!

Sich Hilfe und Unterstützung zu holen, ist keine Schwäche – DU TUST DAS FÜR DICH! (eines kann ich dir aus Erfahrung sagen – es zahlt sich aus – es geht um dein Leben)

Bleib achtsam und LET IT FLOW, deine Katrin 💚

PS. Teilen, liken, kommentieren – mehr als erlaubt! DANKE!

02.02.2022

Hallo und herzlich Willkommen!

Great news – ich tu’s 😁 Ab 02.02.2022 gibt es alle 2 Wochen eineinhalb Stunden mit mir! All mein Wissen + meine Erfahrung incl. Humor teile ich mit dir! Verschiedenste Themen warten auf dich, um ein „neues“ bewussteres Leben zu beginnen!

Sei mal ehrlich, wie viele Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, Selbstliebe, glückliches Leben hast du schon gelesen? Wie viel davon hat sich dadurch verändert? Wie lange bist du „berauscht“ gewesen von den vielen Möglichkeiten, um endlich glücklich und zufrieden zu werden? 5 Tage, 10, 23?

All die Bücher sind absolut legitim und manche auch tatsächlich brauchbar! Warum funktioniert einiges dann doch nicht so? Weil du dich als Mensch mal verstehen musst! Keine Ahnung warum man in Biologie zwar über Moos und Flechten ein Referat halten muss (hab ich tatsächlich 🤣), aber viiiieeellll zu wenig über unsere natürlichen Abläufe in uns erklärt wird!

  • Welche Bereiche im Gehirn es gibt und für was sie zuständig sind?!
  • Wie unser Nervensystem aufgebaut ist und oftmals deine Reaktionen ganz natürlich sind!?
  • Wie man lernt, sein Nervensystem zu regulieren, gewisse Bereiche im Hirn aktiviert oder verändern kann!?
  • Wie schädigend Stress ist?!
  • Weshalb unser Darm mehr als nur ein Verdauungswerkzeug ist!?
  • Welche Hormone für was zuständig sind?!
  • Wie fein abgestimmt Körper, Seele und sind!
  • Was man unter Gesundheit versteht!?

oje oje oje, Aufholbedarf!

Und genau deshalb erzielt man oftmals wenig Erfolg, trotz diverser Ratgeber und Bücher! Kurzfristig ja, aber nachhaltig? Natürlich ist deine Bereitschaft und die Eigenverantwortung unabdingbar, wenn du was ändern möchtest! Wobei Veränderung nichts großartiges sein muss – manchmal reichen kleine Dinge aus, um wirklich innere Zufriedenheit zu erlangen! Dennoch muss ich es

VERSTEHEN-ERKENNEN-VERÄNDERN-INTEGRIEREN!

Deshalb starte ich am 02.02.2022 von 17.00-18.30 Uhr mit meinen Kursen! Kursbeitrag 25.- (Vorauskasse).

Wenn du möchtest, dass dein Wohlbefinden und dein natürliches Mensch-Sein Realität wird – lade ich dich herzlich zu meinen Kursen ein! Kursthemen gebe ich ca. 1 Woche vorher bekannt, dann kannst du entscheiden, ob dieses Thema für dich passend ist! Starten werde ich mit dem Basis Wissen – dem Einmaleins der Achtsamkeit!

Mind full vs. Mindful

Gerne darfst du meine Beiträge teilen!

Ich freue mich auf eine spannende und entspannende Zeit mit Dir! 💚

Bleib achtsam und let it flow, deine Katrin

🧡Das Leben ist IMMER für MICH🧡

Hallo und herzlich Willkommen! Ich hoffe euch allen geht es gut und ihr seid gut in das neue Jahr gestartet. Erst 17 Tage ist das neue Jahr alt und schwupps ist man wieder im ganz normalen Alltag angekommen – oder bist du noch mit deiner Vorsatzliste beschäftigt? 😉 Ich für meinen Teil bin in der „Handlungsphase“. Dazu mehr im Blogbeitrag!

Einige von euch kennen einen Teil meiner Geschichte – also den schweren und sehr anstrengenden Teil! Für die neuen Leser, erstmal ein herzliches Willkommen und schön, dass du meine Beiträge liest. Mein Leben hat mir viele nicht sichtbare Wunden beschert, die mittlerweile zu Narben verheilt sind. Seit meinem 19. Lebensjahr habe ich eine wiederkehrende Depression (mittelgradig-schwer), Panikstörung, Erschöpfungssyndrom, Bandscheibenvorfälle (+Operation) um die Einschneidensten zu erwähnen. (aktuell alles remittiert). Und ja, all diese schmerzhaften Phasen haben mich verwundet und die Narben trage ich in mir. Lange (sehr lange) habe ich gekämpft – gegen die Diagnosen, gegen den Schmerz, gegen das Leben, gegen MICH. Viele Therapiestunden und einige Lebensveränderungen später, kann ich sagen –

ICH LIEBE DAS LEBENICH LIEBE MEIN LEBEN!

Und egal wie viel Leid mir das Leben beschert hat und auch DIR, ich weiß

DAS LEBEN IST IMMER FÜR MICH UND

FÜR DICH

Was möchte ich dir damit sagen? Du kannst Leid im Leben nicht vermeiden (Lebenskrisen, Schicksalsschläge, Erkrankungen,…), aber du kannst entscheiden, ob du diese annimmst, oder ständig im Widerstand (Kampf) stehst. Solange du dein Leben dafür verdammst, dass es dir immer wieder Hürden in den Weg stellt, wirst du es nicht schaffen, dein Leben freudvoll, zufrieden, friedvoll und schön zu finden.

Neben der AKZEPTANZ, diesem Annehmen des gegenwärtigen Augenblickes ergo „Zustand“, spielt VERTRAUEN eine wichtige Rolle, um sich den Fluss des Lebens hinzugeben. Schreibt sich leichter als es ist – bin ich selbst vom Leben genug „enttäuscht“ worden! Auch hier bei meinen Zeilen kannst du erkennen – VERGANGENHEIT! Meine Vergangenheit (Kindheit + alles danach) hat natürlich Spuren hinterlassen – wahrscheinlich genauso wie Deine. Diese Spuren wiederum sind es, die uns immer ein kleines Stück an Vertrauen nehmen. Nämlich solange ich die Vergangenheit nicht ruhen lasse und die Vergangenheit als Gegenwart lebe. Das heißt, je mehr du die Vergangenheit loslassen lernst (kannst ja ohnehin nichts mehr ändern darin), desto mehr kannst du dir wieder Vertrauen aufbauen – im gegenwärtigen Leben. Das ist kein „Über-Nacht“ aufbauen – es ist ein Prozess! Diesen Prozess kannst du, durch Achtsamkeit fördern!

Mit Hilfe der 7 Säulen der Achtsamkeit, lernst du Schritt für Schritt,

DEIN JETZTIGES LEBEN

BEWUSSTER ZU LEBEN UND ZU ERLEBEN

Die 7 Säulen der Achtsamkeit:

  1. NICHT URTEILEN – bedeutet jegliche Gefühle, Gedanken, körperliche Prozesse und auch äußerliche Umstände, als gegeben anzunehmen – sie nicht durch die Wertung zu verschlimmern aber auch nicht zu verschönern!
  2. AKZEPTANZ – bedeutet die wie oben beschriebenen Situationen und Prozesse anzunehmen (ist nicht HINNEHMEN) – es ist jetzt gerade so wie es ist! Mit Ruhe die Veränderungen des Lebens zu beobachten.
  3. VERTRAUEN – bedeutet den Fluss des Lebens zu vertrauen, aber vor allem sich selbst – für sich neue bewusste Entscheidungen zu treffen!
  4. ANFÄNGERGEIST – bedeutet die alten (ungesunden) Muster und Wege zu verlassen und mit Neugier neue Wege zu gehen! Er wird auch Entdecker- oder Forschergeist genannt!
  5. GEDULD – bedeutet sich Zeit zu geben und den Prozess der Zielerreichung immer wieder zu reflektieren!
  6. GELASSENHEIT – bedeutet ähnlich wie die Geduld und Akzeptanz, Veränderungen anzunehmen, nichts erzwingen zu wollen und sich dem Hingeben, was im Moment gegenwärtig ist!
  7. LOSLASSEN – bedeutet sich von alten (ungesunden) Überzeugungen, Mustern, Menschen,…zu lösen (geistig und emotional). Alles was nicht dienlich ist für deine Entwicklung, deine Gesundheit, dein Wohlbefinden,…loszulassen!

Je öfter du diese Haltung der Achtsamkeit einnimmst bzw. sie dir immer wieder in (unangenehmen) Situationen bewusst machst, wirst du schon bald erkennen – egal was kommt, egal wie turbulent es gerade ist/war, egal wie oft ich strauchle,….

🧡DAS LEBEN IST IMMER FÜR MICH🧡

Achtsamkeit ist kein spiritueller Hokuspokus oder Sing-Sang. Sie hilft den Geist zu leeren, deine Kraft (wieder) zu entdecken, das Leben mit Höhen und Tiefen anzunehmen – ohne sich in dem Negativen zu verlieren. Achtsamkeit ist kein vermeiden oder flüchten von Problemen – im Gegenteil – sie hilft dir dich zu konfrontieren, zu akzeptieren und loszulassen!

Und genau da komme ich jetzt ins Spiel – surprise surprise! Wie oben erwähnt bin ich gerade in der Handlungsphase – sprich – mein Coaching Angebot wird erweitert! Neben den Einzelcoachings, starte ich ab Februar mit kleinen Kursen via Zoom (geplant alle 14 Tage ca. 1,5 Stunden á 25,- nto) zu den verschiedensten Themen. Teilnehmerzahl auf max. 10 Personen begrenzt! Die Kurse beinhalten viel Wissen, Aufklärung, Erfahrung und Möglichkeiten, um ein friedvolles, lebendiges, lebensfrohes, selbstbestimmtes, gelassenes und glückliches Leben zu (er)leben. Genauen Plan erfährst du in den nächsten Tagen! Auch ein Vorschlag zu einem Thema ist herzlich Willkommen!

Ich freue mich, wenn du mir dein Vertrauen schenkst und wir gemeinsam das Leben rocken! 🤘🤘

BLEIB ACHTSAM UND LET IT FLOW, deine Katrin

Vorsätze vs. Ziele

Hallo und herzlich Willkommen! Das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu! Für viele bedeutet dies, ihre Liste mit Vorsätzen am letzten des Jahres zu verfassen, um das nächste Jahr voller Motivation zu starten. Bist du auch ein „Vorsatz-Listen-Verfasser“?

Im Grunde ist die Idee dahinter eine sehr „nette“! Aber sei mal ehrlich, wie oft hast du schon die selben Vorsätze niedergeschrieben und dann doch nicht umgesetzt!? Der Klassiker unter den Vorsätzen – Gewichtsreduktion, gesündere Ernährung, mehr Sport und mehr weniger Stress! Leider musst du am Jahresende feststellen, dass sich weder deine Ernährung verbessert hat, noch dein Körper und sich auch die Zeiger deiner Waage nicht merklich bewegt haben. Oder du nimmst dir vor, dir nächstes Jahr mehr Zeit für Freundschaften, Familie und Dich zu nehmen und im Jahresrückblick merkst du, dass sich auch da nichts verändert hat. (abgesehen von der Pandemie, die uns zusätzlich eingeschränkt hat). Darum kommt jetzt DER TIPP DER TIPPS

HÖR AUF DICH SELBER ZU BESCHEISSEN

Schmeiß deine Liste weg oder noch besser, verfasse erst gar keine. Das erspart dir Enttäuschung und Frust! Wenn du etwas verändern möchtest – TU ES!

Jegliche Vorsätze sind von uns Vorhaben, mit der Absicht, dass sich etwas, dass wir uns, positiver entwickeln. Das bedeutet, wir legen unseren Fokus auf Dinge, Verhalten, Umstände,… die wir als „negativ“ bewerten. Logo, oder? Das ist auch ok, denn schließlich soll es ja um eine positive Wendung unserer Situation gehen. Aber warum gelingt es uns dann oftmals nicht, diese Vorsätze auch wirklich umzusetzen?

Zu undiszipliniert, zu willensschwach, zu unmotiviert,…? JEIN!

Natürlich spielen diese Eigenschaften, wie Disziplin, Durchhaltevermögen und Konsequenz eine große Rolle, um Veränderung (nachhaltige) zu erhalten. Das größere Übel liegt darin, dass wir:

  1. uns zu viel auf einmal vornehmen – und uns so selbst überfordern, mit dem Resultat, dass wir nach kurzer Zeit schon keine Lust mehr haben!
  2. es halbherzig angehen und so erst gar keine Motivation aufkommt, sodass das Ende unseres Vorhabens beinahe zeitgleich mit dem Beginn stattfindet.
  3. einen Vorsatz mit einem konkreten Ziel verwechseln.

Was ist nun der Unterschied zwischen Vorsatz und Ziel?

Die Absicht der Veränderung ist in beiden Fällen gleich, jedoch ist die Herangehensweise eine ganz andere. Ein Ziel zu haben und dieses zu verfolgen, ist ein bewusster Entschluss – den wir (meist) im Inneren spüren! Wir MÖCHTEN diese Veränderung, weil wir erkannt haben, dass diese Lebensführung uns unglücklich und krank macht, wir in einem Dauertief sind, uns fremdbestimmt fühlen, wir uns selbst sabotieren,….oder wir erkennen, wie gut uns dieses oder jenes tut! Das Erkennen ist der erste Schritt, damit eine Veränderung passieren kann und wir diese auch nachhaltig leben!

und jetzt der abgedroschenste Kalenderspruch ever (der so viel Wahrheit beinhaltet):

DER WEG IST DAS ZIEL!

Ein Beispiel: Du hast erkannt, dass dich dein ungesunder Lifestyle (wenig Bewegung, zu viel fett- und zuckerhaltige Ernährung, zu viel Stress), dein Gewicht ungebremst nach oben schießen lässt, zudem sich diffuse Schmerzen breit machen und deine Schlafqualität darunter leidet – ERGO, dein bisheriger Weg erweist sich als höchst pathogen (krankmachend). In dem Falle, geht das Erkennen mit unangenehmen Gefühlen einher – Angst, Wut auf uns selbst, Traurigkeit, Enttäuschung über unsere Unachtsamkeit,…! Das ist absolut OK und ist sogar hilfreich – den entscheidenden Schritt zu gehen! Es bietet uns eine große Chance, sich von unbewussten, automatisierten und ungesunden Verhalten zu distanzieren und in die BEWUSSTE Wahrnehmung zu kommen. Somit können wir ein ZIEL klar definieren, welches uns aus dieser ungesunden Spirale hinausführt – hin zu einem positiveren und gesünderen Leben!

Jetzt haben wir ein klares Ziel vor Augen – wie in diesem Beispiel – unseren Fokus auf eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und weniger Stress zu legen. Das bedeutet, sich Stück für Stück diesem ZIEL hin zu bewegen.

Was braucht es um dieses Ziel zu erreichen? (wie in dem Beispiel oben)

  1. Den festen Entschluss!
  2. Theoretisches Wissen, rund um Ernährung, Bewegung und Stressreduktion!
  3. Umsetzung – Integration in den Alltag!
  4. Dran bleiben – es geht um Nachhaltigkeit – nicht um ein schnelles Erreichen!
  5. Durchhaltevermögen – es geht in Steps voran und auch mal nicht!
  6. Geduld – ein Ziel braucht Geduld – es ist ein Prozess!
  7. Reflektieren – in zeitlichen Abständen immer wieder auf den schon gegangen Weg zurück blicken und kleinste Erfolge und Fortschritte feiern!
  8. Rückschläge in Kauf nehmen und sich nicht entmutigen lassen!
  9. Sich immer wieder klar machen, dass es ein Akt der Selbstfürsorge, der Selbstliebe, der Selbstachtung ist – du tust das für DICH – FÜR DEINE GESUNDHEIT!
  10. KEIN ZWANG – es gibt auf dem Weg zum Ziel Tage, da wirst du so gar keine Lust haben, auf gesunde Ernährung, Bewegung und….DAS IST OK – diese Tage sind sogar wichtig – einfach mal SEIN und (kurzfristig) das Ziel – Ziel sein lassen!

Und bitte vergiss nie den Spaß, die Leichtigkeit und die Freude in deinem Leben!

Für das heurige Jahr verabschiede ich mich hier an dieser Stelle und wünsche euch allen, ein schönes, besinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2022! 🎄✨🎁🍾

Ich freue mich euch auch im nächsten Jahr, wieder hier oder bei einem meiner Workshops begrüßen zu dürfen! Großes DANKE an EUCH! 💕

2022 wird mein Coaching ausgebaut – Workshops & Entspannungstrainings und natürlich Blogbeiträge! (Work in process…😊)

Alles alles Liebe, bleib achtsam, gesund und LET IT FLOW, deine Katrin

Grenzüberschreitung? Bussi-Bär und Schatzilein

Hallo und herzlich Willkommen! Bitte keine Vorwürfe auf den billigen Plätzen zuhause – ich weiß ich habe angekündigt, die 7 Säulen der Achtsamkeit vorzustellen! Ich werde das zeitnah nachholen! Indianerehrenwort! Da ich aber in meiner persönlichen als auch beruflichen Tätigkeit immer wieder mit Themen konfrontiert werde, die ich als „Aufklär-Bär“ (nicht als Bussi-Bär 😋) nicht still schweigend für mich behalten möchte, kommt ein Beitrag, der für dich als ERWACHSENE PERSON vielleicht von Bedeutung sein könnte.

Ein Thema, dass ich für jeden Menschen als wichtig erachte, ist Grenzen ziehen! Grenzen:

  • wenn es um deine Belastung geht
  • wenn es um deine emotionale Gesundheit geht
  • wenn es um Kommunikation geht
  • wenn es um Verhalten anderer geht
  • wenn es deine Persönlichkeit betrifft
  • …..

Um seine Grenzen kennen zu lernen ist es eine klare Sache, dich mit dir auseinander zu setzen – Logo. Das heißt, du darfst immer wieder in dich reinspüren, ob sich das passend für dich anfühlt, vielleicht deine persönliche Grenze angekratzt oder sogar überschritten wird. Was hat das jetzt mit dem Titel zu tun? ich erklär es dir! Ok?

Gerade in der virtuellen Welt fällt mir auf, dass „fremde“ Personen mit denen man sich gerade connected hat, mit einem 😘 die Konversation beenden! selber schon erlebt? Für mich geht das – gelinde gesagt – überhaupt nicht! Die Person kennt mich nicht und ich sie nicht, wie um alles in der Welt kommt die Person dazu mir ein Küsschen zu schicken? Ich weiß, ich weiß, das ist ja sooooo nett und lieb🙄! Kurzer switch in die reale Welt, wie würde es sich für dich anfühlen, wenn du mit einer dir „fremden“ Person ins Gespräch kommst und als Abschied gibt sie dir Küsschen – für mich eine klare Grenzüberschreitung! Oder ich läute bei dir an, komm mit einem „Hallo Schatzi“ in dein Haus, setz mich auf deine Couch und leg die Füße auf den Tisch? Kannst du mir folgen?

Auch diese ständigen Titulierungen von Königin bis Hasilein, Bussibär und Schatzilein – gehen gar nicht! Bitte versteht mich nicht falsch, ich nenne meinen Mann auch Schatz und mein Kind sowieso und dann gibt es noch 2-3 Freundinnen, wo ich auch mal ein „Hallo Zuckerschnecke“ oder „Hi Süße“ anbringe – aber das sind Personen, mit denen ich eine langjährige Freundschaft führe! Dir mir NAHE stehen!

Noch so ein „Geht gar nicht“ Beispiel! Gerade in der Branche der Coaches gibt es einige, die so überzeugt sind von ihrem Glauben (nicht Wissen), dass sie Mutter-Theresa in den Schatten stellen! Diese laufen missionierend durch die Welt und drängen dir ihre „Hilfestellung“ quasi auf. Sie stellen sich auf einen hohen Sockel, blicken mitleidig auf dich hinab und sagen „Du Schatzi du, was ist denn los?“ „Komm her mein Mausizahndi, ich helfe dir – ich kann das!“ „Ich bin sooooooooooooo gern für dich da, los mein Hasi, lass uns Probleme bearbeiten (oder erzeugen)! Das ist für mich GRENZÜBERSCHREITUNG PUR! Diese „Trainer“ behandeln dich wie ein Kleinkind, dass nach seiner Flasche schreit! Sie agieren aus ihrem eigenen Kindermodus! Frei nach dem Motto – Love is all you need! 😉

(In meinen Coachings wird keiner als „Bussibär, Schatzi, Mausi oder Prinz“ tituliert! Definitiv nicht! Außer du möchtest als Kleinkind behandelt werden – dann klappt das mit uns nicht! Meine Aufgabe ist es, DEIN Wohlbefinden zu fördern und nicht mein Ego zu boostern, meine Liebe zu verbreiten oder dir dein Köpfchen zu streicheln!)

Der Beitrag soll dich anregen (wenn du möchtest), dir mal klar darüber zu werden, ob du als ERWACHSENE PERSON von anderen „erwachsenen“ Personen so tituliert werden möchtest!?Ob du von „fremden“ Personen mit einem Bussi verabschiedet werden möchtest!? Ich erinnere dich gern daran, du bist keine 4 Jahre mehr – du brauchst nicht immer jeden gefallen und du brauchst auch nicht immer nach „Schatzi-Nenner“ zu suchen! Du darfst ganz klar Grenzen ziehen – als gesunder erwachsener!

In diesem Sinne ihr „Bussibären und Schatzis“ 😁 achtet auf eure Grenzen!

Bleib achtsam und let it flow, deine Katrin

Die Krux mit der Entspannung

Hallo und herzlich Willkommen! Ich hoffe, jeden von euch geht es gut und ihr könnt die vorweihnachtliche Zeit ENTSPANNT genießen! Apropo Entspannung – hast du Erfahrungen mit diversen Entspannungsverfahren? Gelingt es dir, dich vollkommen zu entspannen? Wie rasch kannst du von Stress und Anspannung in die Entspannung wechseln?

Entspannungsübungen und Verfahren die zur körperlichen und geistigen Entspannung führen, gibt es eine ganze Menge! Viele assoziieren Entspannung mit der stillen Meditation – und ja, die gibt es auch und ist hervorragend zur Tiefenentspannung geeignet. Jedoch gibt es Menschen, denen die stille Sitzmeditation überhaupt nicht gelingen mag und sogar unangenehme Gefühle oder Schmerzen intensiver spüren lässt, sodass sie unruhiger und gestresster sind als vor der stillen Meditation!

Es passiert sehr oft, dass man gar nichts mehr in Richtung Entspannung macht, weil es ja eh nicht funktioniert, nicht gelingt oder eben auch unangenehm empfunden wird! Viele haken das Thema ab – sie fühlen sich schlecht, weil sie es nicht können, obwohl Tausende über die großartige Wirkung berichten. Sie fühlen sich minderwertig, weil sie noch nicht mal 20 Minuten schaffen, ganz entspannt zu sein! Sie fühlen sich „anders“ oder „falsch“, weil sie die stille Meditation nicht aushalten!

Erstens – Nein, du bist nicht „falsch“, wenn dir die stille Sitzmeditation nicht das erhoffte (erwartete) Ergebnis bringt!

Menschen die ein sehr hohes Stresslevel aufweisen, durch – Traumata, chronischen Stress, einer Angststörung, in akuten Krisen,… – ist es absolut „normal“, dass diese Form zur Entspannung nicht fruchtet! Im Gegenteil, sie kann mitunter zur richtigen Tortur werden! Das Nervensystem ist so überaktiv, gestresst und gereizt, dass still sitzen, Augen zu und entspannen nicht funktionieren kann!

Wichtig ist zu wissen, dass diese Form von Meditation nur eine Möglichkeit darstellt, um Entspannung zu schaffen. Sprich, sie muss (noch) nicht zwangsläufig für dich passen!

Ich empfehle meinen Klienten, die ein extrem hohes Level an Stress und Anspannung haben, aktive und dynamische Formen von Entspannungsverfahren! Eine sehr gute Möglichkeit ist die Geh-Meditation!

Die Geh-Meditation bietet Menschen mit Unruhe, Angst, Panik, Schmerzen,…einen effektiveren Weg zur Entspannung! Erstens wird dein Körper durch das Gehen automatisch entspannter, sprich (körperliche und geistige) Anspannungszustände werden gelöst – ohne, dass du dich darauf konzentrieren musst! Des Weiteren hilft dir der Fokus auf das Gehen, gedanklich aus der Sorgenspirale auszusteigen! Du bist gedanklich vollkommen auf jeden einzelnen Schritt fokussiert! Das bringt dich unweigerlich ins JETZT! Deine Aufmerksamkeit soll sich auf deine Bewegung, deine Körperhaltung und/oder deine Umgebung konzentrieren. Solltest du gedanklich abschweifen, ist das absolut normal und ok. Lenke sanft und ohne Druck deinen Fokus wieder auf deinen Körper. Erspüre den Untergrund auf den du gehst – Beschreibe gedanklich wie er sich anfühlt! Vielleicht möchtest du deinem natürlichen Atemfluss einen Moment Aufmerksamkeit schenken, während du achtsam Schritt für Schritt gehst. Du kannst auch während der Bewegung schauen, ob deine Schultern etwas entspannter geworden sind, dein Kiefer,…!

Ganz egal auf was du dich lieber fokussieren möchtest, wichtig ist, die Aufmerksamkeit dort hinzurichten und so deine Entspannung zu fördern! Alles darf sein!

Noch eine kurze Geschichte die deine Gesichtsmuskeln bewegen soll:

Vor ein paar Tagen ging ich mit meinem Sohn durch die Straßen, um uns die geschmückten Häuser anzusehen. Ich als Lichterketten-Fan war mehr entzückt als mein Sohn 😆. Ein Haus hat mich richtig in den Bann gezogen, so schön und dezent beleuchtet! Im Gehen konnte ich meinen Blick nicht abwenden, hab meinen Sohn gefühlt 25 mal erzählt wie schön ich das Haus finde und dann – PENG. Bin ich sowas von gerade aus in die Straßenlaterne geknallt! 🤭 Gott sei dank war ich mit nur 0,03 Km/h unterwegs, sodass ich den „Aufprall“ heil überstanden habe! 😅

Also meine Lieben, schön vorsichtig sein bei der Geh-Meditation!

Bleib achtsam und let it flow, deine Katrin

Wenn der Lockdown zum breakdown und knockdown führt

Hallo und herzlich Willkommen! Ohne Begrüßung und Willkommensfloskeln möchte ich heute sofort mit dem Thema beginnen! Einem Thema, dass an „negativen Emotionen“, Diskussionen, gegensätzlichen Meinungen und Anschauungen und großer menschlicher und emotionaler Spaltung kaum zu überbieten ist!

Die Pandemie und deren Verlauf, die Entscheidungen der Regierung und die menschlichen Diskrepanzen!

Was macht das mit uns? Wo führt uns das hin? Wann hört es endlich auf?

Ich erlebe Wut, Hass, Neid, Eifersucht, Traurigkeit und nehme körperliche und seelische Schmerzen wahr! Ich höre von „Blödsinn“, „falschen Zahlen“ und „alles schei*e bis hin zu „Faschismus“, „Diktatur“ und „bewusste Steuerung“!

Ich sehe Hilflosigkeit, Einsamkeit, Ohnmacht und Misstrauen! Ich fühle tiefe Traurigkeit, Ärger, Resignation, Frustration, Aggression und Leid! Ich höre Hilferufe von Branchen (die wieder zusperren mussten), Apelle vom medizinischen Personal (die nach Entlastung schreien), Verzweiflung von Eltern (das Kind wieder zuhause betreuen zu müssen), traurige Nachrichten von Großeltern (die ihre Enkel nicht sehen dürfen), Fragen von Kindern (warum sie sich nicht mit ihren Freunden treffen dürfen), …!

Ich sehe und spüre eine große schwarze Wolke, die sich mit ihrer Schwere und Dunkelheit auf uns Menschen niederlegt!

Beinahe zwei Jahre erleben und leben wir in Unsicherheit, im Chaos, in Verwirrung und ständig massiver Veränderung!

Von kurzen Wochen der Erleichterung, wenn das Leben im Außen und innen wieder zu pulsieren beginnt, sich innere und äußere Freiheit und Leichtigkeit wieder ent-wickeln, wir einander wieder begegnen und herzen dürfen, das „gewöhnliche“ Leben wieder Fahrt aufnimmt und unsere Mundwinkel hoch zu den Ohren zieht…

…bis uns nach kurzer Zeit des „Leben-Schnupperns“ wieder die STOPPTAFEL ins Gesicht geschleudert wird! Wir uns wieder in dem selben f*cking Kreislauf aus Angst, Wut, Traurigkeit, Einsamkeit, Verwirrung, Schwere, Ärger, Machtlosigkeit und Hilflosigkeit befinden! Wir wieder über sinnlose oder notwendige Maßnahmen diskutieren! Wir uns gegenseitig emotional verletzen! Wir wieder die Struktur unseres Lebens neu anpassen müssen!

und wisst ihr was?

Ich finde es anstrengend, mühsam, es zerrt an meinen Kräften, es bereitet mir ungemeine emotionale Schmerzen, eine tiefe Traurigkeit breitet sich in mir aus, Müdigkeit und Erschöpfung sind an der Tagesordnung, aber nicht nur bei mir!!!!

Das ganze Geschehen rund um einen kleinen Virus treibt uns in den LOCKDOWN, verursacht ein menschliches BREAKDOWN und führt viele in den KNOCKDOWN!

Umso wichtiger finde ich – REDET DARÜBER! Redet über all eure Gefühle und all eure Gedanken! Sprecht mit Freunden oder der Familie! Wendet euch an Menschen, die Hilfe und Unterstützung anbieten! Wir sitzen alle im selben Boot!

Wann dieses ENDLOSE Thema endlich vom Tisch sein wird, weiß keiner! Keiner weiß genau, wie sich das Virus noch mutiert, wie viele Menschen es noch töten wird, wie lange der Schutz der Impfung tatsächlich anhält – aber eines weiß ich –

GEGENEINANDER bricht uns alle!

Einen Lockdown kann man vielleicht nie ganz verhindern – aber einen menschlichen Breakdown und seelischen Knockdown!

achte auf dich und let it flow, deine Katrin

…irgendwann, mach ich das…(Teil 2)

Fortsetzung…

So, die erste Entspannungs-Stunde hab ich hinter mich gebracht! Ich war mittlerweile 5 Tage stationär und habe mich in den Klinikalltag eingefunden! Alles hatte seine festen Zeiten und Strukturen! Meine Therapien, die ich dort besuchen durfte, gaben mir zusätzlich eine Struktur für den Tag, als auch für die Woche!

Zweimal wöchentlich hatte ich Entspannungstherapie 😒! Mir wäre fünfmal wöchentlich die Sport- und Bewegungstherapie lieber gewesen, aber ich war froh, wenigsten die anderen Therapien auch machen zu können und zu dürfen – so musste ich zweimal wöchentlich die Entspannungsgruppe durchhalten!

Das zweite mal Entspannungsgruppe war schon etwas angenehmer, dennoch war ich von Ent-spannung noch weit entfernt. Doch es geschah sich etwas zu verändern – ich habe so ein kleines Fünkchen Freude (Vorfreude) empfunden, als ich das dritte mal diese Therapie hatte! Irgendwie merkte ich allmählich, WIE SCHNELL ich in meinem Leben unterwegs war und das jetzt notwendig war, um mein System runterzubringen – runterzubringen von dem chronischen Stress, der sich so fest manifestiert hat, dass ich daran krank wurde! Wobei psychisch krank zu sein, damals noch vehement von mir abgelehnt worden ist!

In den wenigen Tagen in der Klinik merkte ich, dass ich insgesamt etwas ruhiger geworden bin! Das Antidepressiva vertrug ich gut, nur das Schlafen klappte überhaupt nicht! Oft saß ich um 2 Uhr nachts alleine auf der verglasten Terrasse und rauchte eine nach der anderen – und ich beneidete alle anderen Patienten um ihren Schlaf – wenngleich es welche gab, die ebenfalls nicht gut schlafen konnten! Meine Schlafmedikation wurde öfter angepasst, die Ärzte wollten mir nichts geben, das längerfristig ein hohes Suchtpotenzial aufwies! So blieb mir nichts anderes übrig, als die Medikamente zu nehmen, die nicht in diese Klassifizierung fielen – mit dem Effekt, dass sie nichts halfen! Erst kurz vor der Entlassung, bekam ich ein anderes Schlafmedikament und ENDLICH, nach knapp einem Monat habe ich tatsächlich 6 Stunden am Stück geschlafen!😊😊

Eine weitere Therapie die ich machte, war die Genussgruppe! Ich konnte mir nichts darunter vorstellen, so bin ich weniger angespannt in diese gegangen! Sie war nur einmal wöchentlich, sprich ich war 3 mal dort! In der Genussgruppe wurden wir Patienten wieder verstärkt mit unseren Sinnen konfrontiert. Diese Wahrzunehmen, den Fokus auf das zu lenken, was wir gerade (Jetzt) in den Händen hielten, wie sich dieses Objekt anfühlte! Auch haben wir mal eine Stunde gehabt, in der wir mit geschlossenen Augen, einen Apfel, ein Stück Schokolade und einen Ananassaft bekommen haben! Wir sollten diese ganz langsam kauen, im Mund schmelzen lassen und den Saft länger im Mund behalten! Anschließend wurden wir befragt, wie sich der Apfel im Mund anfühlte, wie er schmeckte, wo wir die Süße wahrgenommen haben, die Säure,…! Und dann sollten wir eine Assoziation herstellen – an was erinnert uns dieser Geschmack, welche Dinge, Situationen,…verknüpfen wir damit! Ich liebte diese Therapie! Das Gefühl des wieder in Kontakt kommens mit sich selbst, wurde durch diese Therapie UND durch die Entspannungsgruppe in mir wieder intensiv spürbar!

Ich FÜHLTE UND SPÜRTE MICH wieder! Das war so ein unglaubliches Gefühl! Das Gefühl von VERBINDUNG ZU UND MIT MIR! Das Gefühl von ICH BIN RICHTIG! Das Gefühl von ICH BIN GUT! Das Gefühl von SELBSTLIEBE!

und dann kam dieser GEDANKE und dieses GEFÜHL...DIESES GEFÜHL!!!

IRGENDWANN, MACH ICH DAS!

Erst Jahre später erfuhr ich von Ausbildungen, die man absolvieren konnte – die kein Studium voraussetzten! Kurzerhand meldete ich mich an – es war im Mai 2015! Eine unglaubliche Freude breitete sich aus, nur noch auf die Rechnung warten, einzahlen und dann geht´s los! Am Tage wo ich die Rechnung bekam, ging ich wie immer morgens zur Arbeit, huschte schnell auf die Toilette und machte (um meinen Kopf zu beruhigen – ich war eine Woche überfällig mit der Periode, was öfter vorkam in stressigen Zeiten) einen Schwangerschaftstest! Kurz warten und dann 2 Striche! WASSSS? NEINNNN? Obwohl ich gefühlt schon tausende Schwangerschaftstests verkauft und erklärt hatte – habe ich nachgelesen, was zwei Striche bedeuteten! Tja, das war in dem Moment so nicht geplant!

Im Jänner 2016 erblickte unser Sohn das Licht der Welt! 💗💗💗

Wieder Jahre später, nach vielen Up´s and Down´s, einem Umzug und Neuanfang im schönen Salzkammergut, habe ich mein „IRGENDWANN, MACH ICH DAS“ Gefühl in die Tat umgesetzt – und bin jetzt ACHTSAMKEITS-UND ENTSPANNUNGSTRAINERIN! 💕

Mein kurzer Einblick in meine Biographie soll dir zeigen, dass es manchmal dauert bis das „irgendwann, mach ich das“ tatsächlich Realität wird! Egal ob Job, Haus, Reisen, Haustiere,…

Mein Weg bis dahin war alles andere als einfach, geschweige denn verlief er gerade und eben – NEIN! Es war (wiederkehrend) wochenlang, monatelang richtig finster und steinig! Heute weiß ich, dass der KONTAKT ZU DIR – DIE VERBINDUNG ZU DIR – wesentlich ist, ob du die Steine des Lebensweges bewältigst, oder dich jedes mal daran stößt!

Genau da, setzt die Achtsamkeit an! (kein spirituelles Sing-sang, keine Dauerschleife positiver Affirmationen, keine Mantras, kein ewiges Licht und Liebe Gefasel)!

Die Achtsamkeit ist das Befassen mit der Realität! Mit dem was da ist! Mit dem was gerade passiert! Mit dem was du gerade fühlst! Mit dem was du gerade denkst! Mit deinen körperlichen Schmerzen! OHNE WERTUNG! Mit einer selbstfreundlichen und wohlwollenden Haltung DIR gegenüber!

In den kommenden Beiträgen betrachten wir gemeinsam, die 7 Säulen der Achtsamkeit!

Lasst es euch alle gut gehen, bleibt in Kontakt (vor allem mit euch selbst) und gesund!

LET IT FLOW, deine Katrin

…irgendwann, mach ich das…(Teil 1)

Hallo und herzlich Willkommen! Kennst du das? Du bist irgendwo, siehst irgendwas, spürst und hörst deine innere Stimme die sagt – irgendwann, mach ich das…!

  • Sei es ein Job
  • ein Land das du bereisen möchtest
  • ein Haustier, dass du mal haben möchtest
  • eine bestimmte Wohnungseinrichtung
  • ein Glashaus
  • ein Wohnmobile, um von Ort zu Ort reisen zu können

Ich meine damit keine fixen Vorsätze die wir uns gerne aufladen und sie dann doch nicht vollbringen! Nein, dieses Gefühl, dieses WOW Gefühl! Dieses warme „richtige“ Gefühl, das sich breit macht in dir! Dieses Gefühl, dass sich absolut stimmig anfühlt!

Zeitreise: Im Oktober 2009 ging es mir aufgrund meiner Angststörung und Depression so schlecht, dass ich mich entschieden habe, mich stationär in der Psychiatrie behandeln zu lassen! (Nein, das war nicht das WOW Gefühl 😉)! Ich war drei Wochen dort und bekam neben medikamentöser Unterstützung auch einige Therapien! Ich habe mich angemeldet für Kunsttherapie, Bewegungstherapie, psychologische Gruppentherapie, Ergotherapie und Genusstherapie! Meine behandelnden Ärzte sagten mir: „Sie können gerne all diese Therapien machen, unter zwei Voraussetzungen – 1. sollte es für Sie zu viel werden, können wir sie wieder streichen! und 2. für Sie ist es wichtig die Entspannungsgruppe zu besuchen!“

ENTSPANNUNGSGRUPPE – ALARM – ALARM -ALARM! So ging es in mir ab, wie die Ärzte mir das sagten. Natürlich antwortete ich: „Nein, die brauch ich nicht!“ Als Antwort von den Ärzten kam: „GENAU DIE BRAUCHEN SIE – wenn Sie diese nicht besuchen, streichen wir die anderen!“

Ich war wie vorm Kopf gestoßen! Die können mir das doch nicht antun, dass ich diese fu*king Entspannungsgruppe mache! Ich war einerseits sauer, weil ich mehr oder weniger „MUSSTE“ und andererseits hatte ich heftige Panikattacken, weil ich Ruhe und Entspannung genau gar nicht aushielt!

Ihr müsst wissen, zu dem Zeitpunkt habe ich seit 14 Tagen NICHT geschlafen! Habe 40 Stunden gearbeitet! Hatte Kreislaufkollapse, Kopfschmerzen, Weinkrämpfe, Übelkeit, rasende Gedanken und seit Monaten täglich Panikattacken – die mich antrieben, mein Lebenstempo zu erhöhen, um die Angst nicht zu spüren! Ich rannte quasi um mein Leben – und jetzt sollte ich Stille, Ruhe und Entspannung brauchen? Was´n das für ne Verarsche, dachte ich mir!

Ich kam nicht drum rum, egal wie ich mich wandte. Die Ärzte blieben beinhart! (Vielleicht lag es an ihrer Laune – oder doch an dem Wissen und der Erfahrung? 😊)!

Schon ein paar Tage später, starteten die Therapien – und eine meiner ersten war – tada – die Entspannungsgruppe! Boa hatte ich Schiss vor der Ruhe!!! Die Therapie dauerte ca. ne Stunde und wir (ich und andere Patienten) machten die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen! Ach du meine Fresse, war das eine verdammt laaaannnggeeee Stunde! Wenn dein Gehirn ständig auf Fluchtmodus schaltet, dir es null gelingt Entspannung zu spüren, kannst du dir vorstellen, wie furchtbar diese Stunde war! Gott sei dank, ging es den anderen Patienten ähnlich – zumindest den „Neulingen“!

Fortsetzung folgt…

LET IT FLOW, deine Katrin