LOVE IT, CHANGE IT OR LEAVE IT

Hallo und herzlich Willkommen! Heute möchte ich dir einen meiner Lieblingssätze verraten – Love it, change it or leave it. Ich empfinde bei dem Satz, sehr viel Lösungspotenzial, wenn man in einer Sackgasse des Lebensweges steht. Kannst du es lieben – kannst du es verändern – verlasse es. Etwas oder jemanden zu lieben ist für mich, Weite zu fühlen, Sicherheit, Geborgenheit, Erfüllung und Zufriedenheit – aber was passiert wenn man merkt diese Liebe wird weniger? Ich meine das nicht phasenweise, sondern schleichend, kontinuierlich oder abrupt.

Den Job den man jahrelang voller Motivation, Leidenschaft und Liebe ausgeführt hat. Eine Partnerschaft die sich im Laufe der Zeit anders entwickelt, als gewollt. Ein Zuhause in dem man sich nicht mehr wohlfühlt. Eine Freundschaft die einseitig verläuft….

Wenn ihr auch im Zwiespalt steht, ihr euch gefühlt zwanzig mal täglich um die eigene Achse dreht, eure Gedanken und Gefühle nicht zur Ruhe kommen, weil ihr nach einer Lösung sucht – dann fragt euch:

  • kann ich diesen Job, meinen Partner, mein Zuhause,…lieben? Ist es das was mich erfüllt und ich es gerne in meinem Leben habe? Wenn ja, love it! Sollte es ein Nein sein, dann weiter zur nächsten Frage.
  • Wenn gerade, oder schon für längere Zeit etwas unrund läuft – kannst du es ändern, oder etwas verändern? Kannst du vielleicht ein paar Stunden weniger arbeiten, weil du mehr Zeit für dich brauchst? Kannst du dein Zuhause so umgestalten, dass es wieder deine Oase des Wohlfühlens wird? Ist es möglich eine neue Struktur in deine Beziehung zu bringen? Wenn es möglich ist, Situationen so zu ändern, dass du dich wieder freudig und frei fühlst und somit deine Liebe zurück kehrt, dann change it!
  • Wenn du merkst, es lässt sich nicht ändern, du kannst es nicht ändern – leave it!

Natürlich kannst du noch Wochen, Monate oder Jahre in den unliebsamen Umständen verweilen – leider vergeudest du damit nur wertvolle Zeit.

Zeit, die für dich anders sein könnte. Zeit, die du in Freude statt Frustration verbringen könntest. Zeit, die dir erlaubt, das zu leben, was dich glücklich macht. Zeit, in der du dich besser kennenlernen würdest. Zeit, in der du dich wieder verlieben könntest (in dich und jemand anderen). Zeit, die dir deine Gesundheit zurück bringen und erhalten könnte. Zeit, die Neues und Spannendes für dich bereit halten könnte.

Zeit, FÜR DICH und DEIN LEBEN!

Entscheidungen, die dein Leben massiv umkrempeln sind nicht einfach zu treffen! Gerne verharren wir in Situationen die uns nicht gut tun – warum? Weil wir sie gut kennen! Auch wenn es uns massiv ankotzt, wir nur noch genervt sind, wir immer müder werden, wir unter Dauerstrom stehen,… doch bleiben viele in der Problematik – weil der neue Weg, der Andere uns verunsichert und Angst macht! Unser Erwachsenen-Ich ist auf Pause geschaltet und das innere Kind hat die Führung über. Die alten Glaubenssätze sind so eingebrannt, dass wir ihnen wieder Gehör schenken und wir uns von ihnen leiten lassen. Wir kippen in unsere Schutzstrategien – ob Aggression, Fluchtverhalten, Rückzug, Krankheiten….Gerade, wenn man sich selber noch wenig vertraut und zutraut, noch nicht ausreichend Selbstbewusstsein entwickelt hat, noch unter alten Glaubenssätzen sein Leben ausrichtet, seine Selbstliebe noch nicht ausgeprägt genug ist und sich vom Außen mehr leiten lässt, als von seinem eigenen inneren Wissen und Vertrauen – ist es schwer Veränderungen vorzunehmen. Wir bleiben in der Opferrolle und geben die Verantwortung ab!

Auch ich habe mich kürzlich entschieden – für mich und mein Leben. Für meine Gesundheit und Lebensfreude. Für mehr Zeit – für mich und meine Familie. Für meine Bedürfnisse! Nach einem herausfordernden Jahr, mit vielen Veränderungen (Umzug, neuer Job, Verlust meiner Haustiere,…) kann ich langsam aber doch verkünden – mir geht’s wieder besser – ich fühle mich gut – so wie es jetzt ist! Ich weiß noch nicht genau, wie es weitergeht, gerade arbeitstechnisch (zeitnah weiß ich mehr), aber ich fühle, der Weg stimmt! Ich bin gestolpert, in alte Muster verfallen, habe mich wieder hochgerappelt, mein inneres Kind beruhigt und mein Erwachsene-Ich gestärkt (noch immer täglich) The Show must go on! 😉 UND ich habe das Schreiben für mich entdeckt – es macht mich frei, glücklich und zufrieden.

Ich wünsche dir, viele Erkenntnisse, die Liebe, die Veränderung und/oder die Entscheidung!

LET IT FLOW, deine Katrin

Enge vs. Weite

Hallo und herzlich Willkommen! Boa, mein Kopf fühlt sich an, als wäre er in einem Schraubstock geklemmt. Auf meiner Brust liegt ein tonnenschwerer Stein, der meine Atmung behindert. Mein Nacken schmerzt und brennt, als ob jemand mich mit einer Nadel ständig pickst. Meine Augen sind starr nach vorne gerichtet, weil sie sich verspannt anfühlen. Meine Gedanken sind eine Dauerschleife, ohne Lösung.

Kennt ihr das auch? Alles in dir ist eng. Dein Brustkorb, dein Kopf, deine Gedanken,…durch diese Enge, versucht dein Körper dir Signale zu senden. Seien es Schmerzen, Verspannungen, Müdigkeit, ängstliche Gedanken,…man greift zu Schmerzmittel, trinkt vermehrt Kaffee und dergleichen,…man probiert mit allen Mitteln, diesen Zustand, die Schwere, die Schmerzen, das Unwohlsein zu bekämpfen – Resultat – Symptome werden kurzfristig besser, aber die Enge bleibt.

Was kann ich euch dazu empfehlen?

  • Geht in die Weite – wie? Atmen! Atme tief ein und aus, lass deinen gesamten Körper und Geist einfach mal los. Mache das, bis du dich weiter fühlst.
  • Strecke deine Arme waagrecht zur Seite und fühle dabei die Weite. Bleib bitte für ne Minute in dieser Haltung. Du darfst die Augen dabei gerne schließen, um deine innere und äußere Weite besser spüren zu können.
  • Atme normal weiter. Lass die Enge in dir los und gehen. Lass die Verspannungen los. Lass die begrenzenden Gedanken los. Öffne dein Bewusstsein und dein Herz für die Weite.
  • Am Ende der Übung, kanst du deinen Körper gerne durschschütteln.
  • Wenn du noch etwas Zeit hast, spüre nach, ob du dich weiter, leichter, entspannter, ruhiger,…fühlst.

Durch diese achtsame Übung, kannst du wieder mehr Weitblick, mehr Energie, mehr Freude und Möglichkeiten dein Leben bunter zu gestalten, erlernen. Du kannst diese Übung jederzeit ausführen. Übung macht den Meister! Bleib achtsam und in deiner Weite!

LET IT FLOW, deine Katrin

Innerer Kritiker vs. LIEBE

Hallo und herzlich Willkommen! Kennt ihr das auch? Ihr wisst bzw. fühlt, dass euch der Job, die Beziehung, die Freundschaft, die Sportart etc. nicht (mehr) gut tut und trotzdem fällt es euch schwer, zu kündigen, die Partnerschaft zu beenden, die Freundschaft zu cutten, den Sport aufzugeben,…zusammengefasst, eine Entscheidung zu treffen! Du möchtest dich entscheiden, aber du kannst nicht, denn dein Kopf überrollt dich mit Gedanken, mit Stimmen, die dir Angst machen und somit es fast unmöglich erscheint, eine für dich richtige Entscheidung zu treffen. Es geht dir jeden Tag mieser, bist frustriert, wütend, überfordert und weit weg von deiner inneren Mitte!

Es spielen mehrere Faktoren zusammen, die es einem schwer machen, das zu leben was man fühlt! Es gibt Abhängigkeiten – wie soll ich mir das Leben leisten können, wenn ich jetzt kündige und noch kein anderer Job in Aussicht ist? Wie kann ich ohne meinen Partner sein, wenn ich nicht alleine sein kann? Wenn ich meine Freundschaft zu Person X beende, wen hab ich dann noch zum Reden? Ohne diese Sportart kann ich nicht leben, sie befreit mich und gibt mir ein gutes Gefühl! Und schon sind wir wieder mit unseren Gedanken und Ängsten beschäftigt, die uns sagen, mach das nicht, DU KANNST DAS NICHT! Kennt ihr das?

Mein Kopf und mein Verstand sind zum Einen echt gut, wenn es um Rechnen, Schreiben, Sprachen und Denksport geht, aber diese fiese, lästige und kleinmachende Stimme, gibt mir oft den Rest! Die Stimme, oder der innere Richter hat nicht besseres zu tun, als mir immer einreden zu wollen, „mach das nicht“, „das tut man nicht“, „du kannst das nicht“, „was denken die Anderen dann“, „das ist nicht NORMAL“,….wer sich schon mal mit seinem inneren Kritiker auseinandergesetzt hat, kann auch vermutlich die Stimme einer Person zuordnen. Es ist nicht deine Stimme, sondern die, die du im Laufe deines Lebens, immer und immer wieder gehört hast! Wahrscheinlich schon von kleinauf! Vielleicht verbirgt sich dein Vater, deine Mutter, ein früherer Lehrer, oder Chef dahinter! Egal welche Person sich dahinter verbirgt, sie hat gelogen! Sie hat dir eingeredet – so bist du nicht in Ordnung – so tut man das nicht – so darfst du nicht sein – wenn du das machst, bin ich enttäuscht,…es ist ja nicht alles falsch, was dir dein Kritiker erzählt, denn er kann ja auch ein Motor sein, dich nicht nur mit Junkfood vollzustopfen, deinen Körper zu bewegen, dir Ruhe gönnen, aber in den meisten Fällen, sind es doch Gedanken und Gefühle der anderen Person, die es nicht anders gelernt haben!

Mein innerer Kritiker hat mir oft das Gefühl von Versagen, Enttäuschung und Schuldgefühlen eingeflößt. Noch heute beeinflusst er mein Denken, Fühlen und Handeln, da er sehr viel Platz in mir einvernommen hat! Ihn zum Schweigen zu bringen, ist echt eine harte Herausforderung, der ich mich aber stelle, da ich MEIN LEBEN leben und gestalten möchte! Einige Zeit war ich nicht konsequent, mich mit dem Feind in meinem Kopf auseinander zu setzen – und ich sag euch was, der ist echt hartnäckig!

Wie könnte man am Besten vorgehen? Zuerst ist es von Vorteil, die Stimme zu identifizieren und dir klar zu machen, das ist nicht meine Stimme! Wenn du es erkannt hast, wer sich dahinter verbirgt, kannst du ins Gespräch kommen! Es gibt verschiedene Ansätze dies zu tun! Du kannst dir deinen Feind im Kopf vorknöpfen und sagen: „So, jetzt pass mal auf, ich glaube dir kein Wort. Du lügst mich an, machst mich klein, schwächst mich, gibst mir unentwegt das Gefühl, nicht RICHTIG zu sein, jagst mir Angst ein,…ICH MÖCHTE DAS NICHT MEHR! Ich habe lange genug auf dich gehört und mir somit mein Vertrauen, meinen Selbstwert, mein Selbstbewusstsein und meine Kraft zerstört! Und jetzt ist Schluss damit! Ab JETZT denke ich stärkende, motivierende, Mut machende, liebevolle Gedanken, DENN ICH BIN LIEBEVOLL, WERTVOLL, STARK, MUTIG UND ICH GLAUBE AN MICH UND MEINE FÄHIGKEITEN!“ Wer das noch nie gemacht hat, kommt schnell ins Zweifeln, da es sich anfänglich falsch anfühlt, oder ein Gedanke kommt – das bin ich nicht, ich lüg mich doch nur an! Zugegeben, es ist nicht einfach, aber bleib dran! Du musst dich erst wieder daran gewöhnen, aufbauende, stärkende, positive Gedanken und Gefühle zu denken und zu fühlen! Jahrelang war der innere Kritiker wegweisend! Jahrelang hast du ihm geglaubt! Jahrelang hat er dich unterdrückt, dich abgewertet, dir dein Selbstbewusstsein und dein Vertrauen entzogen! JETZT darfst du entscheiden, wie du denken, fühlen und leben möchtest! Bleib achtsam – kommt ein abwertender Gedanke, sag – dich kenne ich, du gehörst nicht mehr zu mir! – und widme dich wieder deiner Tätigkeit, deiner Entspannungsübung, …

Ein anderer etwas tiefergehender Weg, ist die Verbindung zu deinem inneren Kind! Wer sich das nicht alleine zutraut, bitte macht ein paar Sitzungen bei einem Therapeuten, um sich tiefverstrickte Muster anzusehen und zu lösen! Wenn du dich bereit fühlst, es allein versuchen zu wollen, kannst du (im Erwachsenen Ich) zB. folgendes sagen: „Lieber Papa, Mama,…Ich weiß, ihr meint es gut mit mir und wollt, dass es mir gut geht! Ich weiß, ihr wollt (wolltet) für mich das Beste im Leben, ABER, es ist eure Erfahrung, eure Überforderung, euer eigener Kritiker, eure Angst, euer Schuldgefühl,…was ihr mir vermittelt habt! Es ist eure Geschichte und eure Anschauung des Lebens! Ich bin jetzt groß und darf für mich entscheiden, was mir gut tut, auch wenn es eurem Denken und Fühlen widerspricht! Ich danke euch, dass ihr immer euer Bestes versucht habt!“

Bei dieser Übung kommen viele Emotionen hoch, Trauer und Wut sind meist sehr stark! Traurig und wütend darüber, dass deine Eltern keinen anderen, liebevolleren und bestärkenderen Weg gefunden haben, dich in deinem Großwerden zu unterstützen! Wenn du möchtest und es dir zutraust, lass deine Emotionen raus! Stell dir vor, sie sind bei jetzt bei dir, schrei sie an, mach ihnen Vorwürfe lass deine Wut und deine Trauer raus! Und dann atme tief durch – und schließe diese Übung mit Dankbarkeit ab, mit dem Wissen, sie haben trotzdem immer das Beste für dich gewollt!

Du kannst auch dein kleines inneres Kind in die Arme nehmen und es beruhigen! Sag ihm, es ist nicht deine Schuld! Mama und Papa haben nicht anders gekonnt, als dir diesen Weg aufzuzeigen! Du bist liebevoll, wunderbar und einzigartig! Ich bin jetzt die Große/der Große und pass auf dich auf! Ich liebe dich – so wie du bist! Öffne dein Herz für dich, für die Liebe, das Vertrauen, das Leben!

Auch wenn es dir (noch) nicht so gut gelingt – es ist ok! Der Kritiker ist hartnäckig, aber DU bist hartnäckiger!!!

DU BIST WUNDERVOLL!!!

LET IT FLOW, deine Katrin

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Hallo und herzlich Willkommen. Bei eisigen Minustemperaturen bin ich gestern durch unseren angrenzenden Wald gegangen. Gerade zu dieser Zeit, sind kaum Wanderer unterwegs – die Stille wurde nur durch das Plätschern des kleinen Baches unterbrochen. Herrlich! Ich musste wieder mal den Kopf frei bekommen, denn manchmal fällt mir die Decke zuhause ordentlich auf den Kopf und zudem hat mein Sohn Ferien, was für uns als Eltern oft sehr anstrengend ist, wenn er dauernd auf einem klebt. So bin ich los gestampft und habe bewusst die Geräusche wahrgenommen, habe das Fließen des Wassers beobachtet, mit welcher Leichtigkeit es über die kleinen und größeren Steine hinwegfließt. Die Bäume, die irgendwann mal kleine verletzbare Jungpflanzen waren und heute fast unerschütterlich viele Meter emporragen! Die Natur ist einfach ein Wunder und so schön, sie beobachten zu dürfen. Und so entstand mein heutiger Beitrag!

Das Leben an sich ist ja schon eine feine Sache, wären da nicht immer wieder diese kleinen und größeren Herausforderungen. Gut, einige davon sind hausgemacht und verschwinden eher schnell wieder, aber doch gibt es welche, die einfach so hereinspazieren und eine Lösung verlangen. Vielleicht hast du den Job verloren, dein Zuhause wird gekündigt, oder Krankheiten kreuzen deinen Weg. Und solche Ereignisse erfordern sehr viel Kraft, Mut und Zuversicht, damit man nicht den Abgrund hinunterstürzt. So macht man sich auf die Suche, die Lösung für sein Problem – as soon as possible – zu erlangen. Doch manchmal ist die Lösung nicht sofort parat und je länger dieses Problem besteht, desto ungeduldiger, verbissener, zweifelnder und verzweifelter kann man werden. Manchmal gesellt sich dann noch eine Rechnung mehr, eine gesundheitliche Beeinträchtigung,… zu dem eh schon sehr belastenden Problem dazu. Als würde man die Scheiße gepachtet haben, oder sich vom Pech verfolgt fühlen.😫😫😫

Ein Beispiel: Mein Sohn und ich spielen öfter zusammen Lego und da ich ehrgeizig und dezent perfektionistisch veranlagt bin, möchte ich natürlich etwas Schönes, Großes und Einzigartiges bauen. So wühle ich mich durch 2000 Legosteine, sortiere und ordne mach Farben und Größen, dass alles wunderbar aussehen wird. Doch dann kommt der Punkt – Wo bitte ist dieses kleine rote Steinchen? Ich wühle weiter – NICHTS. Nochmal – NICHTS. Schön langsam kommt dann die Ungeduld in mir hoch und auch gern mal ein Vorwurf an meinen Sohn – „Hast du den roten Stein weg? Verloren? Und wenn wir schon dabei sind, kannst du mal dein Zimmer aufräumen, kein Wunder, dass man da nichts findet!“. Tendenziell angesäuert, diesen verdammten kleinen roten Stein nicht zu finden, würde ich am Liebsten das ganze Gebilde wieder zerstören. Natürlich vorbildlich wie ich bin, tue ich das nicht, ABER ich muss kurz raus, sonst könnte es passieren. Nach kurzer Zeit, mich mit der Situation abgefunden habe, den roten Stein nicht zu finden, komme ich wieder in sein Zimmer – und dann TA-DA, liegt doch tatsächlich dieses rote kleine Steinchen gleich oben auf in der Kiste mit 2000 Legosteinen?! Schmunzelnd und verwundert darf ich mein Gebilde nun fertig bauen. 😋

Was ich dir damit sagen möchte, man ist so fokussiert auf die Lösung, dass man sprichwörtlich „den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht“! Wende den Blick ab, gib das Problem gedanklich und emotional an Gott, das Universum oder sonst wen ab und akzeptiere dein Problem mit all seinen Schattenseiten. Wende dich anderen Dinge zu, die nichts mit den belastenden Thema zu tun haben und vertraue darauf, dass du alles was du wissen musst und alles was du brauchst bekommst! Zum richtigen Augenblick! Und manchmal – ist keine Lösung die beste Lösung!

LET IT FLOW, deine Katrin

Angstzustände und Panikattacken

Hallo und herzlich Willkommen! Dieser Beitrag ist mein persönlichster und emotionalster. Ich hatte Scheu und Scham über Ängste zu schreiben, weil das mein größtes Thema im Leben ist. Nicht war, sondern immer noch ist! Über Depression zu schreiben und meine Erfahrungen zu teilen, fällt mir wesentlich leichter! Da für mich meine Depressionen (die akuten Phasen) zwar fürchterlich sind, mein Leben in einen Stillstand versetzt, quälende Gedanken Tag und Nacht kreisen und jeder Tag gefühlt 76 Stunden hat, weiß ich, es geht vorbei! Wenn nötig, mit einer Dosis-Anpassung meiner Glückspillen. Es dauert dann einige Wochen, bis ich mich deutlich stabiler fühle, aber die Zeit ist überschaubar. Anders verhält es sich mit der Angst!

Seit ich mich zurück erinnern kann, war ich schon immer etwas unsicher und ängstlich! In einem gewissen Maße ist das auch ganz natürlich! Jeder kennt Angst oder Situationen wo er schon mal Angst erlebt hat! Angst ist eine Schutzfunktion, damit wir in lebensbedrohlichen Momenten-flüchten, kämpfen oder sich totstellen. Adrenalin schießt durch unseren Körper, um uns zu schützen und die oben genannten Reflexe einzusetzen. Beispiel: kommt ein Auto mit 100 Sachen angerast, während du die Straße queren möchtest, springst du zurück um nicht überfahren zu werden. So schützt uns unser Alarmsystem, denn wenn da unser rationales Denken funktionieren würde, wären viele nicht mehr bei uns. Somit hat Angst eine Berechtigung und ist wichtig.

Bei Angststörungen ist es quasi eine Daueralarmbereitschaft, was im schlimmsten Falle zu Panikattacken führen kann, da sich die permanente Anspannung entladen muss. Jeder der schon mal mindestens eine Panikattacke hatte, weiß wie schlimm und prägend dieser Zustand ist. Mit der Angst vor der Angst, ist die Kontrolle eng verbunden. Denn nur wenn ich meine Angst immer im Blick habe, kann ich eine Attacke verhindern -so, oder so ähnlich, denken die meisten Betroffenen. Was wiederrum enorm viel Anspannung und Energie kostet. Man versucht alle panikauslösenden Orte und Plätze zu vermeiden. Ein Leben findet nur noch mit großem Kraftaufwand statt. Ein Treffen mit Freunden wird meist mit den phantasiereichsten Ausreden verschoben, weil die Angst einer Attacke zu groß ist. Wenn dann nur an Orten wo man sich sicher fühlt und das am Besten in Bewegung. Still sitzen in einer Bar, gemütlich einen Kaffee trinken gehen, nett essen in einem Restaurant, für viele nicht machbar. Auch einkaufen gehen ist anfangs sehr schwierig und dann soll bitte keine Schlange vor der Kasse stehen. Sofort setzen Fluchtgedanken ein und die Spirale der Angst beginnt sich wieder zu drehen. Viele Menschen mit Angststörungen verlassen ihre Wohnungen kaum mehr. Aus Scham und Angst vor Angst – nicht selten mündet dies in eine Depression!

Mit jungen 20 Jahren begann mein Alptraum. Gerade die erste Attacke war für mich extrem heftig. Ich wollte mich gerade schlafen legen, als mich Herzrasen, das Gefühl zu ersticken, Zittern, Übelkeit, Schweißausbrüche, Gefühl der Depersonalisierung und diese übergroße irrationale Angst mich durchschüttelten. Ich bin die ganze Nacht in der Wohnung auf und ab gelaufen, habe mich nicht getraut ins Krankenhaus zu gehen. Ich hatte so Angst verrückt zu werden/sein. Ich konnte diese heftigen Symptome nicht einordnen. Es war so schlimm, dass ich mich heute noch ungern daran zurück erinnern möchte. Ab diesem Zeitpunkt folgten täglich mehrere Attacken. Das einzige was ich damals wollte – nach Hause zu meiner Mama, wo ich in Sicherheit war. Einen Monat später, zog ich wieder nach Hause und dieses verließ ich Wochen nicht mehr. Schon der Griff zur Türklinke, um spazieren zu gehen, UNMÖGLICH. Die Angst hatte mich voll im Griff und der Teufelskreis – Angst vor der Angst begann. Nach Wochen schleppte mich meine Mum zum Hausarzt, für mich fast unerträglich. Ich hatte so Angst vor einer geistigen Erkrankung, genauer gesagt Schizophrenie, dass es noch vor dem „Grüß Gott“ aus mir herausplatzte – „Herr Doktor, bin ich schizophren“? Nach einem Gespräch, hat er mir des Öfteren versichern müssen, dass ich diese Erkrankung nicht hatte. Er gab mir die Überweisung zum Psychiater, der mir Antidepressiva gab, die ebenso angstlindernd waren. Ich habe mich so geschämt, dass ich selbst dem Psy. bei den weiteren Kontrollen sagte, es ginge mir besser. Die Tabletten haben kaum gewirkt, so mächtig war meine Angst mittlerweile geworden. Und da ich mir einredete, dass mir niemand helfen kann, weil ja noch nicht mal die Tabletten richtig halfen, wurde ich Meister im Überspielen. Ich habe mir eine Dauer-Grinsefresse verpasst, damit niemand meine Angst sehen konnte. Zu groß war die Scham. Und wenn ich mal jemanden erzählte, dass ich Angstzustände habe, wurde das mit einem, ‚vor was hast DU Angst‘? Ich konnte die Frage nie so recht beantworten, denn es wäre nur eine Antwort für mich richtig gewesen – vor Allem! Und bevor ich dann Sprüche wie – dass redest du dir nur ein, oder, ist alles Kopfsache – gehört hätte, hab ich das Gespräch schnell umgelenkt bzw geschwiegen. Denn keiner sieht sie! Und so lernte ich, im Stillen zu leiden.

Bis Oktober 2008 bin ich mit meiner „Frohnatur“ Maske halbwegs gut durchgekommen. Viel Arbeit (je mehr desto besser- lenkt super ab), Stress, Allein sein, Depressionen und die andauernde Anspannung, nicht entdeckt zu werden (also meinen ängstlichen Teil) zwangen mich zu Boden, wo ich einige Zeit liegen blieb. Ich ging für 3 Wochen in die Psychiatrie, wo ich wieder auf Antidepressiva eingestellt wurde und ich hatte viele Therapien, die phantastisch waren. Nach 2 Monaten ging ich wieder arbeiten und nach 3-4 Monaten war ich wieder richtig stabil und frei von Panikattacken. Lange Zeit habe ich täglich mit mir gearbeitet, ging zur Psychotherapeutie, um stabil zu bleiben. Nur meine tiefsitzenden Ängste blieben. Nach einigen Therapiesitzungen, wurde mir vieles bewusster und klarer. Vermutlich rühren meine tiefen Ängste aus der Kindheit, wo ich ein Defizit in puncto Urvertrauen habe.

Auch meine Reizschwelle was Stress betrifft, ist tendenziell niedriger als bei Gesunden, so wurde mit das von Fachärzten erklärt. Darum können bei mir, Stress, negative aber auch positive Situationen in Überforderung umschlagen und Depressionen, Angstzustände und Panik auslösen.

Ich hatte schon lange keine schwere Panikattacke mehr – meine Ängste sind jedoch noch immer ein Teil von mir – mal klein und leise, mal groß und laut!

Was hilft mir: Familie und Freunde, Akzeptanz, Selbstfürsorge, Achtsamkeit, Entspannung, die Natur, Bilder kreieren, schreiben,….und SELBSTLIEBE!

Dazu folgen noch Beiträge!

Let it flow, deine Katrin

Mit-fühlen vs. Mit-leiden

Hallo und herzlich Willkommen! Mein heutiger Beitrag nimmt zwei ähnliche Gefühle mit doch großem Unterschied, unter die Lupe. Wahrscheinlich kennt jeder eine oder mehrere Personen, die es wirklich schwer oder schwerer als andere im Leben haben. Manch einer schlittert von einem Dilemma in die Nächste. Ist diese Krise selbst verschuldet, hält sich das Mitgefühl und Mitleid meist noch in Grenzen. Doch leider gerät der Eine oder Andere aber unverschuldet in Situationen, die das momentane und fortschreitende Leben erheblich beeinträchtigen. Sei es durch Krankheit, Jobverlust, Verlust des Eigenheims, finanzieller Not, Existenzangst,…und kaum hat Dieser es dir erzählt, kommen Gefühle der Empathie und/oder des Mitleidens in dir hoch. Ich selber war jahrelang nicht nur äußerst mitfühlend – was ich heute noch bin – Nein, ich habe mitgelitten, habe die Probleme und die dazugehörigen Gefühle, zu meinen gemacht. Ich habe mich mit einer ‚fremden‘ Geschichte identifiziert, mir tagelang den Kopf zerbrochen, mich richtig schlecht gefühlt und MEIN eigenes Leben beiseite gestellt, weil es jemand anderen gerade beschissen ging. Frei nach dem Motto: „geteiltes Leid, ist halbes Leid“. Und so hab ich es in Kürze geschafft, das Leiden zu verdoppeln, als zu minimieren! 🤦‍♀️

Ich habe mich selber oft gefragt, warum ich mir diese ‚fremde‘ Last zumute, wenn ich selber auf mich und meine Balance achten sollte? Warum gelingt es mir so schwer, ein gesundes Maß an Hilfe anzubieten, ohne dabei meine Grenzen und meine Energie zu überlasten? Was könnte sich dahinter verbergen? Warum leide ich so mit, anstelle ehrliches Mitgefühl zu empfinden und nicht mehr?

  • Erstens: ich habe die Überheblichkeit besessen – zu glauben, jeden helfen zu müssen. Weil ich, Frau Mutter Theresa 2.0, DIE Weisheit in Person war.
  • Zweitens: es gut war zu wissen, wenn es einem selbst mal beschissen ging, auch jemanden hatte, der mitleidet! Mitleiden musste!!! Aus dem einfachen Grund, weil ich damit richtig Probleme hatte, wenn diese oder jene Person, fröhlich pfeifend durch die Welt marschierte, während ich ALLEINE leiden musste. Geht ja mal gar nicht. Ich war wütend, neidisch und gönnte niemanden seine Zufriedenheit.
  • Drittens: Angst! Angst, wenn ich NEIN sage, nicht mehr gemocht und akzeptiert zu werden!
  • Viertens: das schlechte Gewissen, jemanden nicht seine Last abzunehmen, mit dem einhergehenden Gefühl, ein schlechter Mensch zu sein!

rational gesehen, ziemlich bescheuert 🙈 emotional gesehen, furchtbar 🥺

Aus heutiger Sicht und mit etwas mehr Selbstliebe im Gepäck, empfinde ich es hilfreicher und sinnvoller, seine Hilfe anzubieten, Verständnis zu zeigen und bei Bedarf (voraussetzt es möchte diese Person) Ratschläge, Tipps und Lösungsvorschläge zu erteilen, ABER NUR, wenn DU es möchtest, DU DICH nicht überlastest und überschätzt.

Du bist und bleibst trotzdem genauso liebenswert und wundervoll!

Es bringt genau NIX, wenn DU durch Dein mitleiden, traurig, deprimiert und frustriert durch die Welt läufst, obwohl es DIR gut geht – aber es bringt verdammt viel, wenn DU fröhlich, besonnen, positiv und freudig BIST!

So und jetzt raus aus der Mitleidstour – das Leben ist so schön! Und mal ehrlich? Positive Menschen sind schon geil 😉

LET IT FLOW, deine Katrin

Wasser predigen und Wein trinken

Hallo und herzlich Willkommen! Ein Thema, das mir richtig unter den Fingernägeln brennt, ist diese Scheinheilig diese Doppelmoral, die einige predigen und leben. Im Grunde ist es mir schnurzwurscht, ob mein Nachbar, die Großgroßgroßtante väterlicherseits, ein ferner Bekannter oder whoever – Klimaktivist, Vegetarier, Biobaumwollträger, Menschenrechtler oder ähnliches – ist. Soll doch jeder eine eigene Ansicht und Einstellung haben. Warum aber spüre ich so eine Wut, wenn es mir doch egal ist? Weil ich diese Scheinheilig nicht aushalte. Dieses, ich esse kein Fleisch, weil die Tiere so arm sind und unwürdig sterben müssen, aber Fisch ist ok…???…klar, der wird ja ganz sanft bei seinen letzten Atemzügen begleitet, eine Trauerfeier veranstaltet, bevor er in deiner Pfanne landet. Oder Menschen die gegen Rassismus sind – die finden es furchtbar, wenn ein ‚Weißer‘ einen ‚Schwarzen‘ tötet, da gehen tausende auf die Straße und verurteilen solche Taten, aber das ‚Schwarze‘ auch ‚Weiße‘ töten und ebenso aus rassistischen Gründen, da ist Stille! Ich habe noch nie gehört, dass in Südafrika ‚Schwarze‘ demonstrieren gegen Rassismus ‚Weißer‘. Und auch unsere Klimaaktivisten, die für jedes Grashalm kämpfen, CO2 Werte stark bekriteln und das Autofahren am Liebsten verbieten würden, aber einen feschen Urlaub in der Karibik gerne annehmen oder Bananen aus Costa Rica mit Leib und Seele verputzen, da ist der CO2 Ausstoß, was Flugzeuge und Schiffe verursachen, nicht der Rede wert. Oder diese Menschen, die uns permanent ein schlechtes Gewissen einreden wollen, wenn wir Lebensmittel wegwerfen, weil in Afrika viele Menschen an Hugersnot sterben. Und soll ich jetzt den halben Knödel noch in mich reinstopfen, damit ich ‚ein guter Mensch‘ bin? Das bringt dem armen Kind in Afrika bestimmt viel! Oder der selbsternannte Guru von der Licht und Liebewelt, der alle Menschen liebt und achtet, sich mit Ihnen und Ihrer Energie verbindet und noch nicht mal weiß, wer sein Nachbar ist!

Ich möchte mit diesem Beitrag, weder das Leid in einigen Ländern, noch irgendwelche Aktionen und Aktivitäten für ein saubereres Klima oder die Gleichberechtigung für alle Menschen schmälern! Nein, ich finde es toll, dass es Menschen gibt, die Institutionen, Organisationen und dergleichen unterstützen, weil sie es möchten und für sich spüren, Zeichen setzen zu wollen. 🙏 Großartig!!!!

Es nervt mich persönlich halt, wenn Personen sich im Außen damit brüsten, welch ein ‚Gutmensch‘ sie sind und ‚privat‘ einen Scheiß besser sind. Bleibt doch einfach ehrlich. Wozu diese Scheinheiligkeit? Unterstütze Menschen, pflege die Unwelt, leiste deinen eigenen Beitrag, wenn du das möchtest. Wenn nicht – bist du genauso gut und großartig!

LET IT FLOW, deine Katrin

Tabuthema Depression

Vorweg möchte ich eines klarstellen – meine Website ist und wird keine Plattform für diagnostizierte psychiatrische Erkrankungen. Warum? Weil ich mich dazu entschieden habe, mich mit dem Leben zu beschäftigen und nicht mit der Krankheit! Ich möchte dieses Thema aus persönlichen Gründen, trotzdem nicht ganz weglassen!

Auch wenn heutzutage schon sehr viel über Depression, Angststörung, Burnout,…bekannt ist, ist es mir ein Bedürfnis, als Betroffene einige Vorurteile richtig zu stellen! Ich schreibe ausschließlich, aus meiner Sicht und meiner Erfahrung, denn die Depression ist eine Erkrankung mit 1000 Gesichtern. Wie sich eine Depression, Angststörung,…anfühlt, können nur Menschen wirklich wissen, die daran erkrankt sind/waren. Sie raubt dir deine Kraft, deinen Schlaf, dein Selbstvertrauen, lässt dich emotional abstumpfen und verhindert einen „normalen“ Alltag. Darum ist es nicht nur für Betroffene sehr schwer, sondern auch für Angehörige, Freunde, Kollegen,… solltest du oder jemand in deinem näheren Umfeld Symptome aufweisen (dazu findest du genügend Information im Internet), die möglicherweise auf eine psy. Erkrankung hinweisen, kann ich dir nur empfehlen, dich bzw deinen Freund/Bekannten/Verwandten…an den Arzt deines Vertrauen wendest. Das sollte der erste Ansprechpartner sein. In weiterer Folge – sollte es sich um Depression,…handeln – wäre es sinnvoll, eine professionelle Therapie zu beginnen. DAS SIND DIE PROFIS! Du würdest dich doch auch nicht von einem Zahnarzt, am Herzen operieren lassen, oder?Darum keine Lebenberater, kein Coach, kein selbsternanntes Medium und auch keine Blogger (wie mich). Ich möchte all diese Berufsgruppen nicht ins negative Licht rücken, im Gegenteil, es gibt fantastische Lifecoaches die dich im Leben unterstützen können, ABER erst, wenn du psychisch wieder stabiler bist. Gerade die Depression, ist eine schwere Erkrankung, die viele Todesopfer fordert. Nicht weil diese selbst tödlich verläuft, sondern einige Betroffene das eigene Leben und die Erkrankung nicht mehr ertragen können und sich für den Freitod entscheiden. Traurige Realität!

Darum hier ein paar Vorurteile und was Betroffene oft hören:

  • Du musst nur deinen inneren Schweinehund überwinden, dich zusammen reißen, du musst nur wollen, du musst positiv denken, du musst wieder mehr unter Leute, lenk dich einfach ab, denk nicht soviel nach,….

Depression hat nichts mit Faulheit, Willensschwäche oder bewusst negativem Denken zu tun – es ist eine Krankheit! Eine ziemlich einsame, quälende und selbstzerstörerische noch dazu.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen zur Aufklärung psychischer Erkrankungen beitragen.

Gesunde haben viele Wünsche, Kranke nur einen!

Ich wünsche euch und euren Lieben viel Gesundheit!

LET IT FLOW, deine Katrin

Selbstreflexion

In meiner Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin, ist Selbstreflexion ein wesentlicher Bestandteil, um ein selbstbewussteres, selbstbestimmteres, gelasseneres und erfolgreicheres Leben zu führen.

Selbstreflexion ist die Fähigkeit, sich selbst zu erkennen, zu bewerten und Veränderungen durchzuführen!

Was bedeutet das im Konkreten?

Jeder von uns hat Stärken, Schwächen, ist in einem Bereich talentiert oder untalentiert! Genau diese ehrliche und selbstkritische Bestandsaufnahme, ermöglicht dir, DEINE Fähigkeiten, Denkansätze, Glaubensmuster und Empfindungen wahrzunehmen und zu bewerten. Durch diese Selbsterkenntnis, die wir daraus gewinnen, können wir verschiedene Bereich unseres Lebens (neu) gestalten, verändern, fördern, verabschieden oder einfach belassen!

Wir erkennen dadurch:

WARUM wir in gewissen Situationen, mit bestimmten Gefühlen reagieren.

WARUM wir immer wieder Rückschritte machen.

WARUM wir bestimmte Menschen in unser Leben ziehen.

….

Es geht nicht darum, DICH zu verurteilen, abzuwerten oder zu boykottieren – Aber auch nicht, dich über zu bewerten und andere in den Schatten zu stellen. Es ist eine neutrale Erkenntnis, die dich dazu veranlassen soll – MIT DIR – wieder ehrlichen Kontakt herzustellen. Denn wie in meinem Blogbeitrag schon erwähnt – äußeres Glänzen, inneres Strahlen – sind wir sehr oft mit Äußerlichkeiten beschäftigt, darum finde ich es wichtig, sich selber, Hin und Wieder mal dieser selbstkritischen Bestandsaufnahme zu unterziehen.

Wie könnte das aussehen?

Stelle dir dazu, einfach Fragen, die du NUR für DICH ehrlich beantwortest.

Hier ein paar Beispielfragen:

Was verbindet mich mit dieser oder jener Person?

Was sind meine Talente?

Was würde ich gerne Erlernen, Verändern,…?

Was hindert mich aktuell daran, es zu tun?

Lebe ich MEIN Leben, oder führe ich ein eher fremdbestimmtes Leben?

Wie könnte MEIN Leben aussehen und was brauche ich dazu?

Welche Prioritäten habe ich und lebe ich diese auch?

Was für Erfolge habe ich schon gefeiert?

Was habe ich besonders GUT gemacht?

Diese Liste lässt sich beliebig fort- und er-setzen…

Oft verstecken sich hinter bestimmten Verhaltensweisen, andere Gründe (alte Glaubenssätze, Ängste, Selbstzweifel….), diese gilt es zu erkennen, erfühlen und verändern!

Selbstreflexion ist erlernbar und bedarf außer etwas Zeit, Ehrlichkeit dir selbst gegenüber!

Ich wünsche dir viele spannende AHA- Erlebnisse, beim Erforschen und Erkennen Deiner Selbst.

LET IT FLOW,

deine Katrin

Äußeres Glänzen und inneres Strahlen

Hallo und herzlich Willkommen! Kennt ihr das auch – kurz nach dem Erwachen, also so beim Öffnen des zweiten Auges, kommt euch in den Sinn, DAS mache ich heute. Voller Vorfreude und Elan, trinkt ihr schnell einen Kaffee (heute keine Zeit für Genusstherapie 🤔) und schon packt ihr euer Vorhaben an. So erging es mir heute. Ich hatte Bock auf Fenster putzen – im Ernst – ok, vielleicht nicht auf die Arbeit selber, aber auf das Resultat. Saubere glänzende Fenster. Herrlich! Also fing ich zeitig mit dem Ersten an und hab mich währenddessen gefragt, ob es nicht ausreichend ist, nur die Außenseite zu putzen. Und noch während ich den Gedanken hatte, wurde daraus dieser Beitrag.

Solltest du dich jetzt fragen, was das mit Fenster putzen zu tun hat, kann ich dir sagen, nichts! Keine Putzanleitung oder Produktempfehlungen von mir an dieser Stelle. (Streifenfrei – kenn ich nicht)

Es geht um das im und nach Außen glänzen. Was machen wir nicht alles, um schön zu sein, beliebt, anerkannt und wertgeschätzt zu werden. Ich selber war gut darin – Nein, ich war hervorragend – um im Außen „gut“ dazustehen. Ich habe mich verbogen, mich angepasst wie ein Chamäleon seiner Umgebung, habe mich zu Diäten gezwungen, mich gestylt und hübsch gemacht und mich zu einer Grinsekatze verwandelt, obwohl mir zum heulen war. Es ist jetzt keine Aufforderung, dich nicht mehr zu pflegen, keine Bewegung zu machen, dich vollzustopfen mit Süßkram, oder unhöflich und respektlos zu werden. Im Gegenteil, DU sollst entscheiden, ob du Lust hast auf die ganze Schminkpalette oder lieber dezenter oder auch gar nicht geschminkt zu sein! DU sollst entscheiden, wann und welche Bewegung dir gut tut! DU sollst entscheiden, ob du im Moment mehr Ruhe brauchst oder Menschenmassen!….

Warum fällt uns das so schwer? Ganz einfach: Um geliebt, gemocht und akzeptiert zu werden! Meine alt eingesessenen Muster und meine dazugehörigen Glaubenssätze, haben mir es lange Zeit nicht ermöglicht, mich und meine wirklichen Bedürfnisse, meine Einstellungen, Vorlieben, Abneigungen und Grenzen zu vertreten und zu leben. Aus Angst vor Kritik, Abwertung oder Ausschluss, habe ich gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Durch wiederkehrende Krisen, wurde ich immer immer wieder zurück „auf Anfang“ gestellt, mit dem Vorhaben und dem festen Entschluss – es reicht – ein für allemal! Der Entschluss ist eine Sache, die REGELMÄßIGE Umsetzung eine andere. Ich habe den Anfang meist gut hinbekommen, dann wurde ich mir gegenüber wieder nachlässiger, blieb nicht standhaft und schwupp di wupp – glänzte ich wieder im Außen!

Heute bin ich wieder etwas weiser und möchte nicht, dass es eine leere Versprechung mir gegenüber bleibt, auf mich zu achten.

Darum, reinige dein Innerstes, überprüfe deine Glaubenssätze, ziehe Grenzen und sei dir selber dein bester Freund. Mach Ordnung in dir, damit dein inneres Strahlen, im Außen glänzt, ohne dich zu verbiegen und ohne dein ICH zu verlieren. Auch wenn es für dich etwas befremdlich ist, dir Angst macht oder du dich schwach fühlst – der erste Schritt ist die Bereitschaft für Veränderung – wenn du diese fühlst, gehe Schritt für Schritt, bleib bei Bedarf stehen und geh wieder weiter – in DEINEM Tempo.

Ich persönlich finde es hilfreich, nicht alle Schritte (gerade die Ersten) alleine zu gehen. Die Unterstützung durch professionelle Psychotherapeuten, erleichtert dir deinen Weg, zu der Person zu werden und zu dem Leben zu kommen, welche(s) sich für dich stimmig anfühlt.

Wenn du gefestigter in DIR bist, können dir Blogs (wie meiner 😉), Lifecoaches und ähnliche Berufsgruppen weiter helfen.

Ich wünsche DIR vielMUT und STÄRKE um innerlich zu strahlen und zu äußerlich zu glänzen!

LET IT FLOW,

Deine Katrin