ACHTSAMKEIT

…lebe bewusst und wertfrei im gegenwärtigen Augenblick…


Was bedeutet Achtsamkeit und wie funktioniert das?

Achtsamkeit kommt ursprünglich aus dem Buddhismus und beinhaltet die Beobachtung von Körper, Geist, Emotionen und innerer und äußerer Objekte.

Achtsamkeit definiert sich wie folgt:

mit offenem Bewusstsein und Herzen, den gegenwärtigen Moment, neutral und wertfrei wahrnehmen!

Im Grunde ist dies nicht schwer, nur viele von uns laufen täglich auf „Autopilot“, was das bewusste Wahrnehmen nicht möglich macht. Der Alltag, mit all seinen Pflichten und Erledigungen, hat die Meisten von uns fest im Griff. Schon morgens nach dem Weckerklingeln springen wir fast aus dem Bett und schon geht’s los. Alles sollte am Besten gleichzeitig geschehen – Zähne putzen, duschen, Kaffee trinken, Kinder fertig machen,….der Tag lässt sich jetzt beliebig fortsetzen.

Fakt ist, in unserem heutigen Tempo übersehen wir die Schönheit unserer Natur, vergessen unsere Sinne, verlernen das Genießen, verdrängen unsere Gedanken und Gefühle, vernachlässigen unseren Körper und unsere Bedürfnisse.

Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, ich weiß es gibt immer reichlich zu tun und das ist ja auch völlig in Ordnung seinen Pflichten als Mutter, Vater, Chef, Angestellte/r, Hausfrau usw. nachzukommen, dennoch finde ich es sehr schade, wie wenig wir auf uns selbst achtgeben. Wie oft sagen wir JA und meinen NEIN? Wie oft schleppen wir uns krank zur Arbeit, anstatt uns Zeit und Ruhe zu geben, dass unser Körper oder unser Geist wieder gesund werden? Wie oft fühlen wir uns genervt, erschöpft und frustriert?

Natürlich verläuft ein Leben nie ganz ohne Stress, außer du entscheidest dich in ein buddhistisches Kloster zu gehen. Da hast du sicher sehr viel Ruhe.

L A N G W E I L I G

Also ich glaube da sind wir uns einig, es gibt einfach Zeiten in unserem Leben, wo alles überläuft. JA, die gehören dazu, ABER man kann/darf/soll wieder Erholungsphasen in den Alltag integrieren (Am Besten noch bevor man ernsthaft erkrankt).

Und da sind wir wieder bei der Achtsamkeit.

Hier ein paar Vorschläge, wie du mehr Entschleunigung erlernen und (er)leben kannst:

  • Entspannungsübungen wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen und Yoga sind wissenschaftlich nachgewiesen, Stress und Anspannung signifikant zu reduzieren. Durch das Aufspüren, „Hin-fühlen und -atmen lenkt man das Bewusstsein auf die Vorgänge im Körper und weg von Gedanken. Natürlich eignen sich Meditation, Phantasiereisen,…genauso gut zum Abschalten und Relaxen.
  • Genusstherapie ist für mich persönlich eines der beliebtesten Methoden, den Alltag pausieren zu lassen. Dabei geht es um das bewusste Wahrnehmen unserer Sinne. Zb. Iss einen Apfel, Birne, Schokolade – whatever – ganz bewusst. Kaue jedes Stück so langsam es geht und beobachte WIE und WO du den Geschmack wahrnimmst. Vielleicht fällt dir noch spontan ein, an WAS dich der Geschmack erinnert. Apfelstrudel? Birnenkompott? Du kannst das mit dem Hören, Riechen, Sehen und Tasten genauso ausprobieren. Viel Spaß beim Wahrnehmen 😊
  • Bewegung – ganz klare Sache. Wie entspannend und wohltuend ein gemütlicher Spaziergang in der Natur sein kann, brauch ich dir nicht zu erzählen. Der frische Sauerstoff füllt unsere Lungen, erfrischt unseren Geist und durchblutet Muskeln und Gewebe. Als Extra und ganz kostenlos, werden unsere Sinne mit der Schönheit der Natur verwöhnt. Für die Sportlicheren unter uns – geht laufen, walken, klettert, spielt Tennis,…versucht es mit vollem Bewusstsein. Wo spürst du den Boden unter den Füßen, belaste ich ein Bein mehr, schmerzt es möglicherweise irgendwo,….

Ich wünsche dir viele bewusst und wertfrei wahrgenommene Momente. Bleib achtsam!

Let it flow,

deine Katrin

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